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25.01.2026
14:26 Uhr

Chaos in Amerika: Wintersturm legt halbe Nation lahm – Trump ruft Katastrophenzustand aus

Chaos in Amerika: Wintersturm legt halbe Nation lahm – Trump ruft Katastrophenzustand aus

Ein gewaltiger Wintersturm hat weite Teile der Vereinigten Staaten in ein eisiges Chaos gestürzt. Mehr als eine halbe Million Haushalte saßen am Wochenende im Dunkeln, während Schneemassen und Eisregen das öffentliche Leben zum Erliegen brachten. Die Bilder aus Washington, wo Arbeiter verzweifelt den Schnee vor dem Kapitol wegschaufeln, sprechen Bände über das Ausmaß dieser Naturkatastrophe.

Stromausfälle treffen den Süden besonders hart

Nach Angaben des Portals PowerOutage.com waren rund 550.000 Haushalte von den Stromausfällen betroffen. Besonders dramatisch stellte sich die Lage in Tennessee und Texas dar – ausgerechnet jene Bundesstaaten, die bereits in der Vergangenheit mit maroder Infrastruktur und anfälligen Stromnetzen zu kämpfen hatten. Man fragt sich unweigerlich: Wurden aus den verheerenden Stromausfällen der vergangenen Jahre keine Lehren gezogen?

Der Nationale Wetterdienst warnte eindringlich vor einem „ungewöhnlich großflächigen und langanhaltenden Wintersturm". Starker Schneefall, Schneeregen und Eisregen würden erhebliche Auswirkungen auf einen Großteil der östlichen Hälfte der Vereinigten Staaten haben, hieß es in einer offiziellen Mitteilung.

Trump handelt entschlossen

Präsident Donald Trump reagierte prompt und bezeichnete die Stürme als „historisch". Bereits am Samstag genehmigte er die Ausrufung des Katastrophenzustands in mehreren Bundesstaaten – ein Schritt, der die Freigabe von Bundesmitteln und die Koordination von Hilfsmaßnahmen ermöglicht.

„Die Trump-Regierung koordiniert ihre Maßnahmen mit staatlichen und lokalen Behörden. Bleiben Sie in Sicherheit und halten Sie sich warm."

Diese klare Ansage des Präsidenten steht im wohltuenden Kontrast zu dem oft zögerlichen Krisenmanagement, das man von anderen Regierungen kennt. Heimatschutzministerin Kristi Noem warnte die Bevölkerung eindringlich: Es werde „sehr, sehr kalt werden". Sie riet den Menschen in den betroffenen Gebieten dazu, sich mit Treibstoff und Lebensmitteln einzudecken.

Flugverkehr bricht zusammen

Die Auswirkungen auf den Luftverkehr waren verheerend. Am Sonntag wurden mehr als 9.600 US-Flüge gestrichen, nachdem bereits am Samstag über 4.000 Verbindungen ausgefallen waren. Auch die deutsche Lufthansa sah sich gezwungen, zahlreiche Flüge an die amerikanische Ostküste zu streichen – ein Umstand, der auch hierzulande Reisende hart trifft.

Fast 180 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der gesamten US-Bevölkerung – waren von dem Sturm betroffen. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani appellierte eindringlich an die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben und keine unnötigen Risiken einzugehen.

Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck

Während die Temperaturen weiter fallen, arbeiten Einsatzteams fieberhaft daran, die Stromversorgung wiederherzustellen. Doch bei einem Sturm dieses Ausmaßes wird es Tage dauern, bis alle Haushalte wieder am Netz sind. Die kommenden Stunden werden zeigen, ob die amerikanische Infrastruktur dieser Belastungsprobe standhält – oder ob erneut Menschenleben zu beklagen sein werden.

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