Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.03.2026
07:00 Uhr

Corona-Enquetekommission: Lauterbach verteidigt sich – Toxikologe spricht von „Menschenversuch"

Corona-Enquetekommission: Lauterbach verteidigt sich – Toxikologe spricht von „Menschenversuch"

Es war eine Sitzung, die es in sich hatte. Im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages trafen am Donnerstag Welten aufeinander – und die Gräben, die sich während der Corona-Pandemie durch die deutsche Gesellschaft gezogen haben, wurden einmal mehr in aller Schärfe sichtbar. Die Corona-Enquetekommission widmete sich dem brisanten Thema „Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Impfstrategie und Forschung". Was folgte, war ein verbaler Schlagabtausch, der grundlegende Fragen aufwirft – Fragen, die Millionen Deutsche seit Jahren umtreiben.

Lauterbach: Deutschland sei „gut durch die Pandemie gekommen"

Karl Lauterbach, der ehemalige Bundesgesundheitsminister, der wie kein Zweiter zum Gesicht der deutschen Pandemiepolitik wurde, zeigte sich erwartungsgemäß unerschütterlich. Deutschland sei „gut durch die Pandemie gekommen", erklärte er – und schrieb diesen vermeintlichen Erfolg maßgeblich den Corona-Impfungen zu. Es gebe keinen Impfstoff, der jemals so umfassend untersucht worden sei. Keine Hinweise auf Fruchtbarkeitsprobleme, keine vermehrten Krebsfälle. „Es gibt keinen Turbokrebs", so Lauterbach mit der ihm eigenen Bestimmtheit.

Man reibt sich die Augen. Der Mann, der während der Pandemie beinahe täglich in Talkshows saß und die Bevölkerung mit immer neuen Horrorszenarien in Angst und Schrecken versetzte, sieht sich also nach wie vor auf der richtigen Seite der Geschichte. Kein Wort der Selbstkritik, kein Hauch von Demut. Stattdessen die altbekannte Leier: Alles richtig gemacht.

Toxikologe Sterz: „Die Sicherheit wurde vorgetäuscht"

Ganz anders die Einschätzung des Toxikologen Helmut Sterz, der dem Lauterbach'schen Narrativ frontal widersprach. Die Studien, die zur bedingten Zulassung der mRNA-Präparate geführt hätten, seien allenfalls für einen „Killervirus wie Ebola" angemessen gewesen – nicht jedoch für ein Virus mit vergleichsweise niedriger Sterberate. „Die Sicherheit wurde vorgetäuscht", sagte Sterz unverblümt.

Der frühere Pfizer-Mitarbeiter ging noch weiter. Die Karzinogenität der Impfstoffe sei aus „Zeitgründen" nicht ausreichend geprüft worden. Mögliche krebserregende Wirkungen? Nicht untersucht. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit? Ebenfalls nicht. Sterz forderte ein sofortiges Verbot der mRNA-Technologie und bezeichnete die massenhafte Verabreichung der Impfstoffe als nichts Geringeres als einen „Menschenversuch".

Die Zulassung sei laut RKI-Protokollen im Schnellverfahren erfolgt. Er kenne keinen anderen Fall, in dem Studien in dieser Form ausgelassen worden seien, so Sterz. Worte, die schwer wiegen – und die man nicht einfach mit einer Handbewegung vom Tisch wischen kann, auch wenn genau das offenbar die Strategie der Impfbefürworter bleibt.

Steigende Sterberate als unbequemer Befund

Besonders brisant: Der Finanzwissenschaftler Stefan Homburg, der auf Vorschlag der AfD-Fraktion sprach, wies darauf hin, dass Impfgeschädigte vor Gericht regelmäßig scheiterten, weil sich die Rechtsprechung auf ein angeblich „positives Risiko-Nutzen-Verhältnis" stütze. Sterz widersprach dieser Einschätzung und verwies auf einen unbequemen Befund: Die Sterberate sei von 2021 bis 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Wäre das Nutzen-Risiko-Verhältnis tatsächlich positiv gewesen, hätte sich das Gegenteil zeigen müssen. Eine Logik, der man sich nur schwer entziehen kann.

Wieler verteidigt mRNA-Technologie

Auch der frühere RKI-Präsident Lothar Wieler war als Sachverständiger geladen. Die AfD-Abgeordnete Christina Baum erinnerte ihn an eine Aussage aus dem Oktober 2020, als Wieler eingeräumt hatte, man wisse noch nicht genau, wie gut die Impfstoffe wirkten. Wie er diese Aussage heute bewerte, wollte Baum wissen – und ob er die Impfungen als „Menschenversuch" einstufe.

Wieler wich aus, wie man es von ihm kennt. Vor einer Zulassung seien naturgemäß keine abschließenden Aussagen möglich. mRNA-Impfstoffe seien keine „Gentherapien", sondern Impfstoffe aus synthetisch hergestellten Substanzen. Das Prinzip bestehe darin, dass menschliche Zellen selbst das Impfantigen produzierten. Eine technische Erklärung, die die grundsätzlichen Bedenken freilich nicht ausräumt.

Die Vertrauenskrise ist hausgemacht

Besonders entlarvend war der Schlagabtausch zum Thema Impfskepsis. Lauterbach warnte davor, durch „unbelegte Behauptungen" Unsicherheit zu säen. Für zukünftige Krisen sei das Vertrauen der Bevölkerung entscheidend. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Der AfD-Obmann der Enquetekommission, Kay-Uwe Ziegler, konterte trocken: „Das haben Sie sich selbst und Ihrer Kommunikation zuzuschreiben, wenn die Menschen sich nicht mehr impfen lassen wollen." Applaus von der Tribüne – bis eine Zuschauerin des Saales verwiesen wurde.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um festzustellen, dass die Corona-Politik in Deutschland tiefe Wunden hinterlassen hat. Die 2G/3G-Regelungen, die faktische Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, der gesellschaftliche Druck auf Ungeimpfte – all das geschah auf Basis von Versprechen, die sich im Nachhinein als mindestens fragwürdig erwiesen haben. Die Juristin Beate Pfeil brachte es auf den Punkt: Die Hersteller hätten zu keinem Zeitpunkt eine Garantie für Wirksamkeit und Sicherheit gegeben. Wie konnten dann Maßnahmen gerechtfertigt werden, die Millionen Bürger in ihrer Freiheit massiv einschränkten?

Aufarbeitung statt Vertuschung

Die Enquetekommission ist ein überfälliger Schritt. Doch man darf bezweifeln, ob die politisch Verantwortlichen tatsächlich an einer ehrlichen Aufarbeitung interessiert sind. Lauterbachs Auftritt jedenfalls ließ nichts dergleichen erkennen. Wer nach einer Pandemie, die Existenzen zerstört, Familien entzweit und das Vertrauen in staatliche Institutionen nachhaltig erschüttert hat, mit der Attitüde „Alles richtig gemacht" vor eine Kommission tritt, der hat offenbar wenig verstanden.

Die Deutschen haben ein Recht auf Wahrheit. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Risiken bewusst in Kauf genommen wurden, warum kritische Stimmen systematisch mundtot gemacht wurden und warum Impfgeschädigte bis heute um Anerkennung kämpfen müssen. Die Corona-Aufarbeitung darf keine Alibiveranstaltung werden. Sie muss Konsequenzen haben – für die Politik, für die Behörden und für das Vertrauen in unsere Demokratie.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen