
Der Ozempic-Wahnsinn: Wie Abnehmspritzen die Lebensmittelindustrie in die Knie zwingen
Was passiert, wenn eine ganze Nation plötzlich keinen Hunger mehr verspürt? Die Antwort darauf liefert uns gerade Amerika, wo der grassierende Schlankheitswahn mittlerweile Milliardenverluste in der Lebensmittelbranche verursacht. Während hierzulande noch über Gendern und Klimaneutralität debattiert wird, zeigt sich jenseits des Atlantiks, wohin die Reise geht, wenn Menschen lieber zur Spritze greifen, statt sich vernünftig zu ernähren.
Die Spritze als Ersatz für Selbstdisziplin
Eine aktuelle Analyse der amerikanischen Marketing- und Beratungsagentur Big Chalk Analytics offenbart erschreckende Zahlen: Menschen, die auf Abnehmspritzen wie Ozempic, Wegovy oder Mounjaro setzen, reduzieren ihre Lebensmitteleinkäufe um insgesamt etwa 6,5 Millionen Dollar. Das mag nach wenig klingen, doch die wahre Dimension zeigt sich erst bei genauerer Betrachtung: Ganze zwölf Prozent aller erwachsenen Amerikaner – das entspräche fast 40 Millionen Menschen – greifen mittlerweile zu diesen ursprünglich für Diabetiker entwickelten Medikamenten.
Rick Miller, Partner bei Big Chalk Analytics, bringt es auf den Punkt: "GLP-1-Produkte haben die Schwelle zur Durchdringung von Haushalten überschritten, sodass ihr Einfluss auf Lebensmittelvolumen und Umsatz nicht länger ignoriert werden kann." Was er diplomatisch als "strukturellen Wandel" bezeichnet, ist nichts anderes als der Triumph der Bequemlichkeit über traditionelle Werte wie Maßhalten und Selbstbeherrschung.
Milliardenverluste am Horizont
Die Umfrage unter 4500 Verbrauchern zeigt noch beunruhigendere Trends: Weitere acht Prozent der Amerikaner planen, mit der Einnahme dieser Medikamente zu beginnen. Die prognostizierten Verluste für die Lebensmittelbranche könnten sich dadurch auf schwindelerregende 4,4 bis 10,8 Milliarden Dollar belaufen. Man stelle sich vor, was mit diesem Geld alles möglich wäre – statt in die Taschen der Pharmaindustrie zu wandern.
Besonders perfide ist dabei die Tatsache, dass echte Diabetiker, die diese Medikamente tatsächlich zum Überleben benötigen, zunehmend Schwierigkeiten haben, an ihre lebensnotwendigen Präparate zu kommen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie eine dekadente Wohlstandsgesellschaft ihre Prioritäten setzt: Der Wunsch nach der perfekten Bikinifigur wiegt offenbar schwerer als die Gesundheit chronisch Kranker.
Das veränderte Konsumverhalten
Die Analyse offenbart auch interessante Details über das veränderte Kaufverhalten der Spritzen-Nutzer. Sie greifen mit 65 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit zu kleineren Müslipackungen, bevorzugen zu 48 Prozent kleinere Wurstportionen und wählen zu 36 Prozent kleinere Softdrinks. Man könnte meinen, hier würde endlich Vernunft einkehren – doch der Schein trügt. Diese Menschen essen nicht bewusster, sie essen schlichtweg weniger, weil ihr natürliches Hungergefühl chemisch unterdrückt wird.
Kevin Thompson, CEO der 9i Capital Group, weist auf ein weiteres Paradoxon hin: Trotz sinkender Nachfrage bleiben die Preise stabil. "Wenn Lebensmittelgeschäfte Umsatzrückgänge verzeichnen, sollten wir bei normaler Angebots- und Nachfragedynamik mit niedrigeren Preisen rechnen. Das ist bisher aber nicht der Fall." Ein weiterer Beweis dafür, dass die vielgepriesenen Marktmechanismen längst nicht mehr funktionieren, wie sie sollten.
Europa noch verschont – aber wie lange?
Noch scheint Europa von diesem Wahnsinn weitgehend verschont zu bleiben. Während in den USA bereits jeder achte Erwachsene zur Abnehmspritze greift, sind es hierzulande deutlich weniger. Doch wer glaubt, dieser Trend würde vor dem Atlantik Halt machen, der irrt gewaltig. Die Pharmaindustrie wittert bereits das große Geschäft und wird nicht ruhen, bis auch der letzte Europäer glaubt, sein Gewichtsproblem nur noch mit der Spritze lösen zu können.
Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als der Niedergang einer Kultur, die einst Werte wie Selbstdisziplin, Maßhalten und natürliche Ernährung hochhielt. Stattdessen greifen Menschen lieber zu chemischen Lösungen, anstatt ihr Leben grundlegend zu ändern. Die Lebensmittelindustrie mag die erste sein, die die Konsequenzen zu spüren bekommt – sie wird nicht die letzte bleiben.
Gold statt Gewichtsverlust
Während Millionen ihr Geld für fragwürdige Abnehmspritzen ausgeben, sollten kluge Anleger ihre Prioritäten überdenken. Statt in kurzfristige Schönheitsideale zu investieren, wäre es sinnvoller, sein Vermögen in beständige Werte wie physische Edelmetalle anzulegen. Gold und Silber mögen keine Wundermittel gegen Übergewicht sein, aber sie bieten etwas viel Wertvolleres: langfristige Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.