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Kettner Edelmetalle
13.01.2026
06:53 Uhr

Deutsche Autokonzerne im Abwärtsstrudel: VW und Mercedes kämpfen mit dramatischen Absatzeinbrüchen

Deutsche Autokonzerne im Abwärtsstrudel: VW und Mercedes kämpfen mit dramatischen Absatzeinbrüchen

Die einstigen Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft geraten zunehmend ins Schlingern. Sowohl der Volkswagen-Konzern als auch Mercedes-Benz mussten für das Jahr 2025 schmerzhafte Absatzrückgänge vermelden – ein Alarmsignal, das die strukturellen Probleme der deutschen Automobilindustrie schonungslos offenlegt.

Wolfsburg und Stuttgart im Krisenmodus

Der VW-Konzern lieferte im vergangenen Jahr weltweit 8,98 Millionen Fahrzeuge aus – ein Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Was auf den ersten Blick nach einem moderaten Rückgang aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als besorgniserregendes Symptom einer tiefgreifenden Krise. Denn während Europa mit einem Plus von 3,8 Prozent noch halbwegs stabil blieb, brachen die Verkäufe in den strategisch wichtigen Märkten China und Nordamerika regelrecht ein.

Noch dramatischer stellt sich die Lage bei Mercedes-Benz dar. Die Stuttgarter verzeichneten einen Absatzrückgang von satten zehn Prozent und lieferten nur noch rund 2,16 Millionen Pkw und Vans aus. Ein Einbruch dieser Größenordnung lässt sich nicht mehr schönreden – hier offenbart sich das ganze Ausmaß der Misere.

China: Vom Goldesel zum Problemkind

Besonders bitter für beide Konzerne ist die Entwicklung im Reich der Mitte. China, einst der Wachstumsmotor schlechthin, hat sich zum regelrechten Albtraum entwickelt. VW musste dort einen Rückgang von acht Prozent hinnehmen, Mercedes sogar von erschreckenden 19 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Aggressive einheimische Konkurrenten, allen voran im Elektrosegment, machen den deutschen Premiumherstellern das Leben schwer. Das Geld sitzt bei den chinesischen Konsumenten nicht mehr so locker wie in den goldenen Jahren.

„Insbesondere die intensive Wettbewerbssituation in China sowie die Zölle und der Entfall der Elektro-Förderung in den USA haben unser Geschäft beeinträchtigt"

So beschreibt Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert die Lage – eine diplomatische Umschreibung für ein handfestes Desaster.

Trumps Zölle treffen deutsche Autobauer hart

Als wäre die China-Krise nicht genug, sorgen die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für zusätzlichen Gegenwind. In Nordamerika brachen die VW-Auslieferungen um 10,4 Prozent auf 946.800 Fahrzeuge ein. Mercedes musste in den USA einen Rückgang von zwölf Prozent verkraften. Die protektionistische Handelspolitik der Trump-Administration zeigt ihre Wirkung – und deutsche Autobauer gehören zu den Hauptleidtragenden.

Elektromobilität als Hoffnungsschimmer?

Immerhin gibt es einen Lichtblick: Die Verkäufe reiner Elektroautos legten beim VW-Konzern um fast ein Drittel zu. In Europa stiegen die E-Auto-Auslieferungen sogar um beeindruckende 66 Prozent. Fast jeder neunte Neuwagen aus dem Konzern war 2025 ein Batteriefahrzeug. Doch ob diese Entwicklung ausreicht, um die strukturellen Probleme zu kompensieren, bleibt mehr als fraglich.

Ein Symptom für größere Probleme

Die Absatzkrise der deutschen Autobauer ist letztlich nur ein Spiegelbild der gesamtwirtschaftlichen Malaise, in der sich Deutschland befindet. Jahre der ideologiegetriebenen Wirtschaftspolitik, überbordende Bürokratie und eine verfehlte Energiepolitik haben den Industriestandort Deutschland nachhaltig geschwächt. Während chinesische Konkurrenten mit staatlicher Unterstützung und niedrigen Produktionskosten auf den Weltmarkt drängen, kämpfen deutsche Unternehmen mit explodierenden Energiepreisen und einer Regulierungswut, die jede unternehmerische Initiative im Keim erstickt.

Mercedes setzt seine Hoffnungen nun auf neue Modelle wie den elektrischen CLA und eine neue S-Klasse. Ob das reicht, um das Ruder herumzureißen, wird die Zukunft zeigen. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm – und die deutsche Automobilindustrie befindet sich mittendrin.

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