
Deutschlands Wirtschaftselite bröckelt: Manager fordern Ende der Brandmauer-Politik

Was konservative Bürger seit Jahren wissen, scheint nun auch in den Chefetagen der Republik angekommen zu sein: Die ideologisch motivierte Ausgrenzung der AfD aus dem politischen Diskurs schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland mehr, als sie nützt. Eine aktuelle Allensbach-Umfrage offenbart einen bemerkenswerten Stimmungswandel unter deutschen Top-Managern – und stellt die schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz vor unangenehme Fragen.
Mehr als jeder zweite Manager will Zusammenarbeit
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: 56 Prozent der befragten Führungskräfte plädieren für eine stärkere Öffnung gegenüber der AfD. Davon befürworten 49 Prozent zumindest eine punktuelle Zusammenarbeit, während sieben Prozent sogar noch weiter gehen würden. Lediglich 42 Prozent lehnen eine Annäherung ab. Man reibt sich die Augen. Dieselbe Wirtschaftselite, die jahrelang brav die Brandmauer-Rhetorik der Altparteien nachgebetet hat, entdeckt plötzlich den Pragmatismus?
Der Kontrast zur politischen Klasse könnte kaum größer sein. Unter Spitzenpolitikern lehnen nach wie vor 78 Prozent jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD ab. Eine Kluft, die tiefer nicht sein könnte – und die einmal mehr zeigt, wie weit sich die politische Kaste in Berlin von der Lebensrealität der Menschen und der Wirtschaft entfernt hat.
Schwarz-Rot enttäuscht auf ganzer Linie
Die Ernüchterung über die Große Koalition unter Kanzler Merz fällt verheerend aus. 69 Prozent der Top-Manager zeigen sich enttäuscht von der Regierungsarbeit – ein Anstieg von sieben Prozentpunkten gegenüber dem Herbst. Zufrieden sind gerade noch 21 Prozent. Friedrich Merz persönlich steht ebenfalls unter Beschuss: 53 Prozent der Führungskräfte äußern sich unzufrieden mit seiner Arbeit als Bundeskanzler.
War es nicht Merz, der als Wirtschaftsmann antrat, der versprach, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen? Der Mann, der keine neuen Schulden machen wollte und nun ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durch den Bundestag peitschte? Die Wirtschaft hat offenbar ein gutes Gedächtnis – im Gegensatz zu manchen Wählern.
Wirtschaftspolitische Kompetenz wird der AfD zugeschrieben
Besonders bemerkenswert ist die Begründung, die Politikwissenschaftler für diesen Wandel anführen. Die Kieler Professorin Paula Diehl spricht von einer „Normalisierung der Partei" und einer strategischen Positionierung der Wirtschaft. Die Gießener Politologin Dorothée de Nève verweist auf wirtschaftspolitische Schnittmengen – insbesondere das Eintreten der AfD für Steuersenkungen und eine wirtschaftsfreundlichere Politik. Der Mainzer Parteienforscher Jürgen Falter bringt es auf den Punkt: Manager seien „pragmatischer und weniger von Weltanschauung geleitet" als Berufspolitiker.
Und genau hier liegt der Kern des Problems. Während sich die politische Klasse in Deutschland seit Jahren hinter einer ideologischen Brandmauer verschanzt, die längst mehr einem Potemkinschen Dorf gleicht als einer ernsthaften demokratischen Strategie, denkt die Wirtschaft in Kategorien von Nutzen und Schaden. Wenn ein erheblicher Teil der Wählerschaft eine Partei unterstützt, lässt sich diese politische Kraft nicht dauerhaft aus Entscheidungsprozessen ausschließen – so die nüchterne Erkenntnis der Manager.
Die Brandmauer bröckelt – und das ist gut so
Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als das langsame Erwachen einer Wirtschaftselite, die jahrelang den bequemen Weg gegangen ist. Man hat die Energiewende mitgetragen, die Deindustrialisierung achselzuckend hingenommen und die immer absurder werdende Regulierungswut aus Brüssel und Berlin stillschweigend akzeptiert. Doch irgendwann wird der Leidensdruck zu groß – selbst für die komfortabelsten Chefsessel.
Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht mehr, ob die Brandmauer fallen wird, sondern wann. Denn eines ist klar: Eine Demokratie, in der eine Partei mit zweistelligen Wahlergebnissen systematisch von jeder Mitgestaltung ausgeschlossen wird, ist keine vollständige Demokratie. Sie ist bestenfalls eine Simulation davon. Dass ausgerechnet die Wirtschaftslenker dies früher begreifen als die Berufspolitiker, sagt viel über den Zustand unserer politischen Kultur aus.
Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre ein pragmatischerer Umgang mit allen demokratisch gewählten Kräften im Bundestag ein überfälliger Schritt. Steuersenkungen, Bürokratieabbau, eine realistische Energiepolitik – all das sind Themen, bei denen sachliche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg möglich und nötig wäre. Doch solange die ideologische Scheuklappen-Politik in Berlin den Ton angibt, wird Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Und die Manager werden weiter enttäuscht in ihre Umfragebögen blicken.

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