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28.08.2025
12:24 Uhr

Die AfD als neue politische Realität: Ramelow fordert radikales Umdenken

Der ehemalige thüringische Ministerpräsident und jetzige Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow hat mit ungewöhnlich deutlichen Worten vor einer gefährlichen Fehleinschätzung der politischen Lage gewarnt. In einem bemerkenswerten Interview mit der "Zeit" zeichnete der Linken-Politiker ein düsteres Bild der deutschen Demokratie – und forderte radikale Reformen, die aufhorchen lassen.

Das Ende der alten Gewissheiten

"Es wird nie mehr so, wie es mal war", konstatierte Ramelow mit einer Schärfe, die man von einem Vertreter der Linkspartei in dieser Form selten hört. Seine Kritik richtet sich dabei nicht primär gegen die AfD, sondern gegen die etablierten Parteien, die seiner Ansicht nach in den "Rhythmen der Bonner Republik" gefangen seien. Diese Nostalgie nach vergangenen Zeiten sei nicht nur naiv, sondern gefährlich.

Was Ramelow hier anspricht, ist nichts weniger als ein fundamentaler Wandel der politischen Landschaft. Die AfD sei keine vorübergehende Erscheinung, keine demokratische Krise, die man aussitzen könne. Sie sei vielmehr Teil einer "globalen Normalität", die Deutschland lange Zeit verschont habe, nun aber mit voller Wucht treffe.

Die Angst der Politiker vor dem eigenen Volk

Besonders brisant wird Ramelows Analyse, wenn er auf die Frage nach der Angst der Berliner Politik vor der eigenen Bevölkerung mit einem schlichten "Ja. Einfach ja" antwortet. Diese schonungslose Ehrlichkeit offenbart das ganze Dilemma der deutschen Demokratie: Eine politische Elite, die sich vom Souverän entfremdet hat und nun fürchtet, was passiert, wenn dieser tatsächlich gefragt wird.

"Wenn ein Teil der Bevölkerung immer behauptet, angeblich für die Mehrheit zu sprechen, sollten wir ihn zwingen, den Beweis dafür anzutreten."

Direkte Demokratie als Ausweg?

Ramelows Lösungsvorschlag klingt zunächst paradox: Mehr direkte Demokratie wagen. Volksabstimmungen, Volksbegehren, Volksinitiativen – all das, was die politische Klasse seit Jahrzehnten mit Verweis auf die Weimarer Republik ablehnt. Doch der Ex-Ministerpräsident argumentiert geschickt: Gerade weil die AfD behaupte, für "das Volk" zu sprechen, müsse man sie beim Wort nehmen.

Ein erster Schritt könne eine Volksabstimmung über das Grundgesetz sein – etwas, was nach der Wiedervereinigung versäumt worden sei. Diese Idee hat durchaus Charme: Eine gemeinsame Verständigung darüber, "wer wir sind, wer wir sein wollen", könnte tatsächlich identitätsstiftend wirken.

Die unbequeme Wahrheit über die AfD

Was Ramelow hier – wenn auch zwischen den Zeilen – eingesteht, ist bemerkenswert: Die AfD ist keine Verirrung, kein Betriebsunfall der Demokratie. Sie ist eine ernstzunehmende politische Kraft, die echte Antworten auf reale Probleme fordert. Die jahrelange Strategie der Ausgrenzung und Dämonisierung ist gescheitert. Stattdessen brauche es eine "Vitalisierung der Parteiendemokratie".

Diese Einsicht kommt spät, vielleicht zu spät. Während die etablierten Parteien noch immer hoffen, die AfD würde sich von selbst erledigen, hat diese längst tiefe Wurzeln in der Gesellschaft geschlagen. Sie ist zur echten Alternative geworden für all jene, die sich von der Politik nicht mehr vertreten fühlen.

Ein Weckruf für die deutsche Demokratie

Ramelows Warnung sollte als das verstanden werden, was sie ist: Ein verzweifelter Weckruf eines Politikers, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Die deutsche Demokratie steckt in einer tiefen Krise, und die bisherigen Rezepte funktionieren nicht mehr. Die Bürger verlangen nach echter Mitbestimmung, nach Gehör, nach Veränderung.

Ob mehr direkte Demokratie tatsächlich die Lösung ist, mag dahingestellt sein. Sicher ist jedoch: Ein "Weiter so" kann es nicht geben. Die politische Landschaft hat sich fundamental verändert, und wer das nicht wahrhaben will, wird von der Realität überrollt werden. Die AfD ist gekommen, um zu bleiben – als unbequeme, aber legitime Stimme eines bedeutenden Teils der Bevölkerung.

In Zeiten solcher politischer Unsicherheit gewinnen traditionelle Werte und bewährte Sicherheiten wieder an Bedeutung. Während die Politik in Berlin noch über Reformen diskutiert, suchen immer mehr Bürger nach stabilen Fundamenten für ihre Zukunft – sei es in der Familie, in bewährten Traditionen oder in krisensicheren Vermögenswerten wie physischen Edelmetallen, die unabhängig von politischen Turbulenzen ihren Wert bewahren.

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