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Kettner Edelmetalle
08.04.2026
11:48 Uhr

Diesel auf Rekordhoch: Warum die Entlastung an der Zapfsäule auf sich warten lässt

Während Millionen deutsche Autofahrer bei jedem Tankstellenbesuch tiefer in die Tasche greifen müssen, zeichnet sich beim Superbenzin zumindest ein zartes Pflänzchen der Hoffnung ab. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein – schon gar nicht beim Diesel, der ungebremst von Rekord zu Rekord eilt.

Ein Hauch von Trendwende – aber nur beim Benzin

Nach elf Tagen ununterbrochener Preissteigerungen ist der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 erstmals wieder gesunken. Um ganze 0,4 Cent. Man möchte fast zynisch applaudieren. Mit 2,188 Euro pro Liter liegt der Preis zwar knapp unter dem Allzeithoch vom März 2022, dem er bis auf 1,1 Cent bedrohlich nahegekommen war – doch für den gebeutelten Verbraucher dürfte das ein schwacher Trost sein.

Ganz anders die Lage beim Diesel: Hier kletterte der Preis um weitere 0,4 Cent auf 2,447 Euro pro Liter und markierte damit den siebten Rekordtag in Folge. Wer auf Diesel angewiesen ist – und das betrifft nicht nur Pendler, sondern auch Spediteure, Handwerker und Landwirte, also das Rückgrat der deutschen Wirtschaft –, der zahlt mittlerweile gut 70 Cent mehr pro Liter als noch vor Kriegsausbruch. Beim Superbenzin sind es immerhin 41 Cent.

Der „Rakete-und-Feder-Effekt" – ein altbekanntes Ärgernis

Die Entspannung am Rohölmarkt, befeuert durch eine gewisse Beruhigung der geopolitischen Lage im Nahen Osten, lässt die Ölpreise über Nacht deutlich fallen. Doch bis diese Entwicklung tatsächlich an der Zapfsäule ankommt, könnte es dauern – und zwar erheblich länger, als den meisten Bürgern lieb ist. Das Bundeskartellamt kennt dieses Phänomen nur zu gut und hat ihm sogar einen Namen gegeben: den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt. Kostensteigerungen schlagen wie eine Rakete sofort auf die Preise durch, während sinkende Kosten nur federleicht und mit quälender Langsamkeit nach unten sickern. Ein Geschäftsmodell, das die Mineralölkonzerne seit Jahrzehnten perfektioniert haben – und das die Politik offenbar nicht in den Griff bekommt.

Die neue Tankregel: Gut gemeint, schlecht gemacht

Apropos Politik. Die im Eilverfahren von der schwarz-roten Koalition beschlossene neue Spritpreisregel, wonach Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöhen dürfen, entpuppt sich als das, was viele Kritiker von Anfang an befürchtet hatten: eine bürokratische Luftnummer. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, brachte es auf den Punkt, als sie die neue Tankregel als „Enttäuschung" bezeichnete. In der ersten Woche ihrer Gültigkeit stiegen die Spritpreise fast durchgehend – und das zum Teil deutlich.

Auch der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer findet klare Worte: Das nach österreichischem Vorbild eingeführte Modell mit einer Preiserhöhung pro Tag funktioniere schlicht nicht. Der ADAC hält den jüngsten Preisanstieg im Vergleich zur tatsächlichen Entwicklung der Ölpreise ohnehin für überhöht und fordert seit geraumer Zeit eine spürbare Senkung der Treibstoffsteuern.

Koalition uneins – Bürger zahlen die Zeche

Während sich die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil über weitergehende Maßnahmen noch uneins zeigt, plant Klingbeil für den kommenden Freitag ein „Sozialpartnergespräch zu den wirtschafts- und finanzpolitischen Auswirkungen des Iran-Kriegs" im Finanzministerium. Man darf gespannt sein, ob dabei mehr herauskommt als wohlklingende Absichtserklärungen. Die Erfahrung lehrt: eher nicht.

Es ist ein Trauerspiel, das sich in Deutschland seit Jahren wiederholt. Die Bürger werden mit immer höheren Abgaben und Energiekosten belastet, während die Politik in endlosen Gesprächsrunden verharrt. CSU-Politiker Andreas Lenz fordert zwar spürbare Senkungen an der Zapfsäule – doch Forderungen allein füllen keinen Tank. Was es bräuchte, wäre eine konsequente Steuersenkung auf Kraftstoffe, eine Entlastung, die sofort beim Verbraucher ankommt. Stattdessen experimentiert man mit Regulierungen, die den Markt nicht verstehen und den Bürger nicht entlasten.

Edelmetalle als Schutzschild gegen die Kaufkrafterosion

Die explodierenden Energiepreise sind letztlich nur ein Symptom einer tiefgreifenden Kaufkrafterosion, die den deutschen Mittelstand seit Jahren auszehrt. Wer sein Vermögen langfristig vor der schleichenden Entwertung schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Säule der Vermögenssicherung nachdenken. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und einer Geldpolitik, die mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen neue Schuldenrekorde ansteuert, haben sich Edelmetalle historisch als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – ganz im Gegensatz zu Papiergeld, das bekanntlich beliebig vermehrbar ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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