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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
22:14 Uhr

Elf Identitäten, drei fremde Bankkarten: Syrischer Staatsangehöriger am Aachener Hauptbahnhof gefasst

Elf Identitäten, drei fremde Bankkarten: Syrischer Staatsangehöriger am Aachener Hauptbahnhof gefasst

Was sich wie das Drehbuch eines schlechten Krimis liest, ist bittere Realität im Deutschland des Jahres 2026. Am vergangenen Wochenende nahm die Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof einen 46-jährigen syrischen Staatsangehörigen fest, der unter sage und schreibe elf verschiedenen Identitäten in den Polizeiregistern geführt wurde. Zusätzlich führte der Mann drei Bankkarten mit sich, die auf fremde Namen ausgestellt waren. Ein Fall, der exemplarisch für das systematische Versagen deutscher Behörden steht – und der jedem Steuerzahler die Zornesröte ins Gesicht treiben dürfte.

Ein Haftbefehl, drei Fahndungen und kein gültiges Dokument

Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin teilte mit, dass gegen den Festgenommenen ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorgelegen habe. Doch damit nicht genug: Drei weitere Fahndungen zur Aufenthaltsermittlung liefen parallel – unter anderem im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Geldwäsche und besonders schwerer Brandstiftung. In einem weiteren Verfahren sei er als Zeuge gesucht worden.

Bei der Kontrolle am Bahnhof habe der Mann lediglich einen belgischen Führerschein vorgelegt. Gültige Aufenthaltsdokumente? Fehlanzeige. Daraus ergab sich für die Beamten der Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts in Deutschland. Wie sich bei weiteren Recherchen herausstellte, bestand zudem ein offener Haftbefehl über 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe, weil eine Geldstrafe von 1.200 Euro nicht beglichen worden war.

Elf Personalien – ein einziges Systemversagen

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein einzelner Mensch konnte sich in den Registern der deutschen Behörden unter elf verschiedenen Personalien eintragen lassen. Elf Mal. Während der deutsche Bürger für seinen Personalausweis biometrische Fotos und Fingerabdrücke abgeben muss, während jeder Handwerker aus dem Erzgebirge bei der kleinsten Ordnungswidrigkeit mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen darf, spaziert ein Mann mit elf Identitäten durch die Republik – offenbar jahrelang unbehelligt.

Die Frage, die sich unweigerlich aufdrängt: Hat dieser Mann unter mehreren seiner Identitäten gleichzeitig Sozialleistungen bezogen? Die Behörden schweigen dazu bislang. Doch allein die Möglichkeit, dass ein solches Szenario in einem Land mit angeblich modernster Verwaltung überhaupt denkbar ist, offenbart einen Abgrund an behördlicher Inkompetenz, der seinesgleichen sucht.

Fremde Bankkarten und der Verdacht der Unterschlagung

Die drei sichergestellten Bankkarten, die auf andere Namen ausgestellt waren, werfen weitere unangenehme Fragen auf. Gegen den 46-Jährigen läuft nun zusätzlich ein Verfahren wegen Unterschlagung. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen – immerhin. Doch wie lange? 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe für eine unbezahlte Geldstrafe von 1.200 Euro – das ist das Maximum, was der deutsche Rechtsstaat diesem Mehrfach-Identitätsträger abverlangt. Danach dürfte er mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder auf freiem Fuß sein. Und dann? Identität Nummer zwölf?

Ein Symptom einer gescheiterten Migrationspolitik

Dieser Fall ist kein Einzelfall. Er ist ein Symptom. Ein Symptom einer Migrationspolitik, die seit 2015 konsequent darauf verzichtet hat, elementare Sicherheitsstandards durchzusetzen. Bereits damals warnten Experten, dass ohne flächendeckende biometrische Erfassung und eine funktionierende europäische Datenbank Mehrfachregistrierungen Tür und Tor geöffnet würden. Was geschah? Nichts. Oder besser gesagt: Man erklärte solche Forderungen kurzerhand für unverhältnismäßig, zu teuer oder gar diskriminierend.

Während Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate längst auf Iris-Scans setzen, diskutiert Deutschland noch immer darüber, ob man Asylbewerbern die „Zumutung" einer Fingerabdruckerfassung auferlegen dürfe. Das Ergebnis dieser Naivität liegt nun am Aachener Hauptbahnhof in Gewahrsam – vorübergehend zumindest.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat versprochen, bei der inneren Sicherheit durchzugreifen. Fälle wie dieser werden zeigen, ob es bei Ankündigungen bleibt oder ob tatsächlich der politische Wille vorhanden ist, die eklatanten Lücken im System zu schließen. Die Geduld der Bürger – das darf man getrost behaupten – ist längst aufgebraucht. Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung: Wer unter elf Identitäten in einem Land leben kann, ohne aufzufallen, der lebt in einem Land, dessen Behörden fundamental versagt haben. Und die Verantwortlichen für dieses Versagen sollten endlich zur Rechenschaft gezogen werden.

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