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12.02.2026
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Estnischer Geheimdienst zerlegt NATO-Panikmache: Russland plant keinen Angriff

Estnischer Geheimdienst zerlegt NATO-Panikmache: Russland plant keinen Angriff

Ausgerechnet aus dem Baltikum – jener Region, die seit Jahren als Epizentrum der antirussischen Rhetorik in Europa gilt – kommt nun eine Einschätzung, die so manchen Kriegstreiber in Brüssel und Berlin in arge Erklärungsnot bringen dürfte. Der estnische Auslandsgeheimdienst EFIS hat in seinem jährlichen Lagebericht unmissverständlich festgestellt: Russland hat keinerlei Absicht, Estland oder irgendeinen anderen NATO-Staat militärisch anzugreifen. Nicht jetzt. Und voraussichtlich auch nicht 2027.

Die unbequeme Wahrheit aus Tallinn

Am 10. Februar 2026 veröffentlichte der Välisluureamet seinen 86-seitigen Bericht „International Security and Estonia 2026". Das Dokument analysiert die externen Sicherheitsbedrohungen für Estland und die gesamte Region – mit dem erwartbaren Schwerpunkt auf Russland und den Krieg in der Ukraine. Doch die Kernbotschaft ist eine, die man in den Fluren der NATO-Hauptquartiere wohl nur ungern hören dürfte: Keine Angriffspläne. Keine unmittelbare Bedrohung. Kein Grund zur Panik.

EFIS-Direktor Kaupo Rosin formulierte es mit entwaffnender Nüchternheit: „Es gibt keinen Grund zur Panik." Ein Satz, der in seiner Schlichtheit geradezu revolutionär wirkt – angesichts der hysterischen Aufrüstungsrhetorik, die seit Jahren durch europäische Hauptstädte geistert und Milliarden an Steuergeldern in immer neue Waffensysteme lenkt.

Wenn die eigene Propaganda zum Bumerang wird

Besonders pikant ist diese Einschätzung vor dem Hintergrund, dass ausgerechnet Estland durch die Person Kaja Kallas – die inoffizielle „Außenministerin" der EU – eine der schärfsten antirussischen Stimmen auf dem europäischen Parkett stellt. Jahrelang wurde das Schreckgespenst eines russischen Überfalls auf das Baltikum an die Wand gemalt. Jahrelang diente diese Erzählung als Rechtfertigung für massive Aufrüstungsprogramme und die Stationierung zusätzlicher NATO-Truppen an der Ostflanke. Und nun? Nun sagt der eigene Geheimdienst: Alles halb so wild.

Natürlich bleibt der Bericht im Grundton antirussisch – das gehört offenbar zum guten Ton in Tallinn. Russland sei „gefährlich trotz Inkompetenz", und man müsse wachsam bleiben, um die Ausbreitung des „russischen Weltbilds" zu verhindern. Was auch immer damit gemeint sein mag. Auch die Begründung für die fehlende Angriffsabsicht ist bezeichnend: Russland greife nicht an, weil die NATO so stark aufgerüstet habe. Eine klassische Zirkellogik, die jede weitere Milliarde für Rüstung rechtfertigen soll.

Russlands militärische Modernisierung – Fakten statt Hysterie

Der Bericht enthält durchaus bemerkenswerte Details zur russischen Militärentwicklung. So sei die Produktion von Artilleriegranaten auf etwa sieben Millionen Stück jährlich gestiegen – das Siebzehnfache im Vergleich zu 2021. Russland passe seine Streitkräfte zudem massiv an unbemannte Systeme an, von Drohnen über See- bis hin zu Luftfahrzeugen. Neue Regimenter würden im Bereich des Baltikums aufgestellt, strategische Vorräte für künftige Konflikte angelegt.

All das klingt bedrohlich – bis man sich vergegenwärtigt, dass die NATO exakt dasselbe tut. Die Drohnenaufrüstung zu Luft und See wird auf beiden Seiten mit Hochdruck vorangetrieben. Der Unterschied: Wenn Russland aufrüstet, ist es „Aggression". Wenn die NATO aufrüstet, ist es „Abschreckung". Diese semantische Doppelmoral durchzieht die gesamte westliche Sicherheitsdebatte wie ein roter Faden.

Die Frage, die niemand stellen will

Was bedeutet diese Einschätzung nun für die deutsche Sicherheitspolitik? Unter der neuen Großen Koalition von Friedrich Merz wird das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auch für massive Verteidigungsausgaben herangezogen. Geld, das der deutsche Steuerzahler über Generationen hinweg abstottern darf. Geld, das in Schulen, Krankenhäusern und maroder Infrastruktur fehlt. Und das alles auf Basis einer Bedrohungslage, die selbst der Geheimdienst eines der exponiertesten NATO-Frontstaaten als nicht akut einstuft.

Man muss kein Russland-Versteher sein, um die berechtigte Frage zu stellen: Wem nützt die permanente Angstmache eigentlich? Den Bürgern, die unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen? Oder der Rüstungsindustrie, deren Aktienkurse seit Beginn des Ukraine-Konflikts durch die Decke gehen? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen.

Russland nutze die Verhandlungen lediglich taktisch, heißt es weiter im Bericht, und die Armee reformiere sich intensiv. Das mag stimmen. Doch zwischen militärischer Modernisierung und einem geplanten Angriff auf NATO-Territorium liegen Welten. Wer beides gleichsetzt, betreibt keine Sicherheitspolitik – sondern Propaganda. Und genau diese Propaganda hat der estnische Geheimdienst, ob gewollt oder nicht, mit seinem nüchternen Befund empfindlich beschädigt.

Ein Weckruf für Europa

Es wäre an der Zeit, dass auch in Berlin und Brüssel eine ehrliche Debatte über die tatsächliche Bedrohungslage geführt wird. Statt reflexhaft jede Forderung nach mehr Rüstungsausgaben abzunicken, sollten unsere Volksvertreter die Frage stellen, ob die Milliarden nicht besser in die innere Sicherheit, den Schutz der eigenen Grenzen und die wirtschaftliche Stabilität unseres Landes investiert wären. Denn die größten Bedrohungen für Deutschland liegen längst nicht mehr an der NATO-Ostflanke – sie zeigen sich täglich auf unseren Straßen, in unseren Schulen und in den explodierenden Energiekosten.

Der estnische Geheimdienstbericht ist ein seltener Moment der Ehrlichkeit in einer Debatte, die von Hysterie und Eigeninteressen dominiert wird. Man darf gespannt sein, wie schnell er in den Schubladen der europäischen Sicherheitspolitik verschwinden wird.

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