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28.08.2025
10:00 Uhr

Exxon pokert mit dem Feuer: Geheimverhandlungen mit Rosneft trotz Sanktionen

Während die westliche Welt ihre Sanktionen gegen Russland wie eine Monstranz vor sich herträgt, scheint der amerikanische Ölgigant ExxonMobil andere Pläne zu verfolgen. Hinter verschlossenen Türen verhandelt der Konzern offenbar mit dem russischen Staatskonzern Rosneft über eine Rückkehr zum milliardenschweren Ölprojekt Sachalin-I. Ein Schachzug, der nicht nur die Glaubwürdigkeit der westlichen Sanktionspolitik untergräbt, sondern auch zeigt, wie sehr wirtschaftliche Interessen über moralische Prinzipien triumphieren können.

Das große Spiel um Sachalin-I

Das Ölprojekt Sachalin-I vor der Ostküste Russlands ist kein gewöhnliches Energievorhaben. Mit geschätzten Reserven von über 2,3 Milliarden Barrel Öl und 17 Billionen Kubikfuß Erdgas handelt es sich um eines der größten Energieprojekte im asiatisch-pazifischen Raum. ExxonMobil war bis zu seinem Rückzug im Jahr 2022 mit 30 Prozent beteiligt und fungierte als Betreiber des Projekts. Der hastige Abgang nach Beginn des Ukraine-Krieges kostete den Konzern nicht nur Milliarden an Investitionen, sondern auch den Zugang zu einer der lukrativsten Energiequellen der Welt.

Nun, da die erste Schockstarre vorbei ist und die Energiepreise weltweit neue Höhen erklimmen, scheint die Verlockung des russischen Öls stärker zu sein als alle politischen Bedenken. Die Verhandlungen zwischen Exxon und Rosneft seien bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, munkelt man in Branchenkreisen. Offenbar habe man erkannt, dass Moral auf dem Energiemarkt ein Luxus ist, den sich kaum jemand leisten kann.

Die Doppelmoral der Sanktionspolitik

Was bedeutet es für die vielgepriesene Einheit des Westens, wenn amerikanische Konzerne heimlich mit dem vermeintlichen Feind paktieren? Die Sanktionen gegen Russland sollten das Land wirtschaftlich in die Knie zwingen und Putin zur Aufgabe bewegen. Stattdessen erleben wir ein Schauspiel der Heuchelei: Während europäische Verbraucher unter explodierenden Energiepreisen ächzen und die deutsche Wirtschaft in eine Rezession schlittert, bereiten amerikanische Unternehmen offenbar ihre Rückkehr nach Russland vor.

Diese Entwicklung offenbart die fundamentale Schwäche der westlichen Sanktionspolitik. Während Deutschland seine Industrie mit grünen Träumereien und Energiewende-Fantasien ruiniert, agieren andere Akteure pragmatisch und profitorientiert. Die Ampel-Koalition mag zwar Geschichte sein, doch ihr Erbe – eine ideologiegetriebene Energiepolitik, die Deutschland in die Abhängigkeit von teuren Importen getrieben hat – wirkt noch immer nach.

Europas Energiesicherheit auf dem Spiel

Sollte Exxon tatsächlich nach Russland zurückkehren, könnte dies einen Dammbruch auslösen. Andere westliche Energiekonzerne würden dem Beispiel folgen, getrieben von der Angst, lukrative Geschäfte an chinesische oder indische Konkurrenten zu verlieren. Für Europa hätte dies paradoxe Folgen: Einerseits könnte die Rückkehr westlicher Konzerne die Energieversorgung stabilisieren und Preise senken. Andererseits würde die moralische Autorität des Westens endgültig verspielt.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einem Dilemma. Einerseits hat sie versprochen, keine neuen Schulden zu machen, andererseits plant sie ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur. Wie soll das ohne höhere Steuern und Abgaben funktionieren? Die Antwort liegt auf der Hand: Man wird die Bürger zur Kasse bitten, während amerikanische Konzerne in Russland Profite einfahren.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten, in denen geopolitische Verwerfungen die Energiemärkte erschüttern und die Inflation weiter steigt, suchen kluge Anleger nach Alternativen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt. Während Papierwährungen durch die unverantwortliche Schuldenpolitik der Regierungen entwertet werden, behält Gold seinen inneren Wert. Eine Beimischung von Edelmetallen in ein breit gestreutes Portfolio kann zur Vermögenssicherung beitragen – eine Strategie, die angesichts der aktuellen Unsicherheiten wichtiger denn je erscheint.

Die Verhandlungen zwischen Exxon und Rosneft zeigen einmal mehr: In der Welt der Geopolitik zählen am Ende nur harte Fakten und wirtschaftliche Interessen. Während die Politik mit großen Worten jongliert, schaffen Konzerne Tatsachen. Für den deutschen Bürger bleibt die bittere Erkenntnis, dass er die Zeche für eine verfehlte Energiepolitik zahlen muss, während andere längst neue Allianzen schmieden.

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