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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:03 Uhr

Farages Schattenkabinett: Ein Hoffnungsschimmer für das krisengeschüttelte Großbritannien

Während sich Deutschland unter der neuen Großen Koalition weiterhin in bürokratischen Grabenkämpfen verliert, weht auf der britischen Insel ein frischer Wind. Nigel Farage, der unermüdliche Kämpfer für nationale Souveränität und Architekt des Brexit, hat sein Schattenkabinett für Reform UK vorgestellt – und sendet damit ein unmissverständliches Signal an das politische Establishment in Westminster: Die Zeit des Abwartens ist vorbei.

Eine britische Tradition mit Sprengkraft

Das Schattenkabinett gehört zu den faszinierenden Eigenheiten der britischen parlamentarischen Demokratie. Oppositionsparteien benennen für jedes Regierungsressort einen Schattenminister, der das entsprechende Dossier betreut – allerdings ohne jegliche Verfügungsgewalt. Was zunächst wie ein politisches Planspiel klingt, ist in Wahrheit ein hocheffektives Instrument der Machtdemonstration. Denn wer ein überzeugendes Schattenkabinett präsentiert, signalisiert dem Wähler: Wir sind bereit zu regieren.

Genau diesen Schritt hat Farage nun gewagt. Und er geht damit ein beträchtliches Risiko ein. Denn potenzielle Regierungsmitglieder, gleich welcher politischen Färbung, neigen bekanntlich zur Selbstprofilierung. Die Gefahr interner Machtkämpfe und öffentlicher Querschüsse ist real – und Farages Kritiker werden jede Unstimmigkeit genüsslich ausschlachten.

Ausgewogenheit statt Tory-Kopie

Bemerkenswert ist die Zusammensetzung des Teams. Farage hätte es sich leicht machen können, indem er sein Kabinett ausschließlich mit übergelaufenen Konservativen bestückt – eine Art Blaupause des rechten Tory-Flügels. Doch dieser Versuchung hat er widerstanden. Zwar finden sich mit Robert Jenrick als Schatten-Schatzkanzler und Suella Braverman als Schatten-Bildungsministerin zwei prominente ehemalige konservative Führungspolitiker in seinen Reihen. Doch daneben stehen genuine Reform-UK-Persönlichkeiten wie der gewandte Industrielle Richard Tice, der das Ressort Wirtschaft, Handel und Energie übernehmen soll, sowie der durchsetzungsstarke Zia Yusuf als Schatten-Innenminister mit Zuständigkeit für Migration.

Diese Mischung ist klug kalkuliert. Sie demonstriert, dass Reform UK weit mehr ist als eine Ein-Mann-Show – ein Vorwurf, der Farage seit Jahren begleitet wie ein lästiger Schatten. Gleichzeitig zeigt die Einbindung ehemaliger Tory-Größen, dass die Konservative Partei unter ihrer derzeitigen Führung offenbar nicht mehr in der Lage ist, ihre fähigsten Köpfe zu halten.

Farages Führungsqualitäten auf dem Prüfstand

Man darf nicht verschweigen, dass Farages Bilanz als Parteiführer durchaus ambivalent ist. In der Vergangenheit sah er sich immer wieder mit Abweichlern konfrontiert, die er nicht ohne Weiteres zur Räson bringen konnte. Die britische Presse wird jede Meinungsverschiedenheit innerhalb des Schattenkabinetts mit der Lupe suchen und zum Skandal aufblasen. Doch wer Farage unterschätzt, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Dieser Mann hat den Brexit durchgesetzt – gegen den erbitterten Widerstand von 97 Prozent der EU-Politiker und der versammelten Medienlandschaft. Wer das schafft, den sollte man nicht vorschnell abschreiben.

Großbritannien am Scheideweg

Die Lage auf der Insel ist desaströs. Unter Premierminister Keir Starmer und seiner Labour-Regierung hat sich die Situation in nahezu allen Bereichen verschlechtert – von der unkontrollierten Migration über die marode Infrastruktur bis hin zur galoppierenden Kriminalität. Die Parallelen zu Deutschland sind frappierend und sollten jedem aufmerksamen Beobachter zu denken geben. Was heute in London, Birmingham und Manchester geschieht, droht morgen auch Berlin, Hamburg und München zu erfassen – sofern es nicht längst Realität geworden ist.

Die etablierten Parteien auf beiden Seiten des Ärmelkanals haben versagt. Ob Tories oder Labour, ob CDU oder SPD – sie alle haben ihre Länder in eine Abwärtsspirale geführt, aus der nur ein radikaler Kurswechsel herausführen kann. Farage scheint entschlossen, diesen Kurswechsel für Großbritannien einzuleiten. Ob ihm das gelingt, wird maßgeblich davon abhängen, ob er sein bunt zusammengewürfeltes Schattenkabinett zusammenhalten und als schlagkräftige Einheit präsentieren kann.

Eines steht fest: Schlechter als unter den bisherigen Regierungen – von Theresa May über Boris Johnson und Liz Truss bis hin zu Rishi Sunak und nun Keir Starmer – kann es kaum noch werden. Das britische Volk hat dies längst erkannt.

Ein Signal auch für den Kontinent

Was sich in Großbritannien abspielt, ist kein isoliertes Phänomen. Überall in Europa gewinnen nationalkonservative Kräfte an Boden – und das aus gutem Grund. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihre Interessen systematisch ignoriert, die nationale Identität verwässert und die Sicherheit der eigenen Bürger auf dem Altar einer verfehlten Ideologie opfert. Über 25 Prozent der Sitze im EU-Parlament werden mittlerweile von rechtskonservativen Parteien besetzt. Der Wind dreht sich, auch wenn die alten Eliten dies noch nicht wahrhaben wollen.

Farage hat mit der Vorstellung seines Schattenkabinetts einen weiteren Stein ins Wasser geworfen. Die Wellen werden sich ausbreiten – über den Ärmelkanal hinaus bis auf den europäischen Kontinent. Und vielleicht, nur vielleicht, wird man eines Tages auf diesen Februar 2026 zurückblicken und sagen: Hier begann die Wende.

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