Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
26.04.2026
19:22 Uhr

Frankreichs Zoll-Hammer gegen Peking: 30 Prozent auf alles aus China – und Berlin schaut zu

Während die deutsche Industrie unter dem Gewicht hausgemachter Energiekosten ächzt und in Berlin lieber über Gendersternchen und Heizungsgesetze diskutiert wird, prescht Paris mit einer geradezu martialischen Forderung vor: 30 Prozent Zoll auf sämtliche Importe aus China. Clément Beaune, Chef des französischen Planungsrats und enger Vertrauter von Präsident Emmanuel Macron, hat damit eine Forderung in den Raum gestellt, die in deutschen Regierungskreisen wohl Schnappatmung auslösen dürfte.

Der „China-Schock" rollt – und Deutschland trifft es am härtesten

Beaune lässt im Interview keinen Zweifel daran, wie ernst er die Lage einschätzt. Die chinesische Bedrohung für Europas Industrie und Wirtschaftskraft sei – so seine Worte – gigantisch, und sie werde anhalten. Die Volksrepublik sei längst nicht mehr nur der billige Werkbank-Lieferant von einst. In zahlreichen Sektoren, so der französische Spitzenbeamte, sei China technologisch ebenbürtig oder gar überlegen. Eine Erkenntnis, die in den Vorstandsetagen von VW, BMW und Mercedes vermutlich für schlaflose Nächte sorgt.

Besonders bitter: Nach Einschätzung Beaunes sei Deutschland das am stärksten betroffene Land Europas. Eine Diagnose, die niemanden überraschen dürfte, der die letzten Jahre wirtschaftspolitischer Geisterfahrten in Berlin verfolgt hat. Während China seine Industrie mit gewaltigen Subventionen aufpäppelt, hat sich Deutschland mit einer Mischung aus überteuerter Energie, ausuferender Bürokratie und ideologischer Klimapolitik selbst die Wettbewerbsfähigkeit abgewürgt.

Doppelte Bedrohung: Energiekrise und Industrieschock

Beaune sieht Europa in einer doppelten Zange. Einerseits mache die neue Energiekrise die Abhängigkeit von Öl und Gas besonders teuer. Andererseits rolle aus dem Reich der Mitte ein industrieller Tsunami auf den Kontinent zu. Seine Konsequenz lautet: Europa brauche mehr Investitionen, einen massiven Bürokratieabbau und gleichzeitig Schutz gegen chinesische Importe – notfalls eben auch durch hohe Zölle.

Berlin als Lehrmeister – ausgerechnet?

Pikant: Bei Freihandelsabkommen, so Beaune, könne Frankreich von Deutschland lernen. Eine bemerkenswerte Aussage, denn ansonsten wirkt es derzeit eher umgekehrt. Während Paris klare Worte findet und konkrete Maßnahmen vorschlägt, verliert sich die Bundesregierung unter Friedrich Merz im Klein-Klein und verweigert sich konsequenten Schutzmaßnahmen für die heimische Industrie – aus Angst, Peking könnte zurückschlagen und vor allem die deutschen Autokonzerne abstrafen, die ein Drittel ihres Geschäfts im chinesischen Markt machen.

Die Quittung der Dauer-Naivität

Jahrzehntelang hat man in Brüssel und Berlin auf den freien Welthandel als Heilsbringer gesetzt. Man hat zugesehen, wie ganze Industriezweige – Solarmodule, Windkraftanlagen, mittlerweile auch Elektroautos – in Richtung Fernost abwanderten. Man hat strategische Abhängigkeiten geschaffen, die heute zur existenziellen Bedrohung werden. Während die USA unter Donald Trump mit dem Zoll-Hammer um sich schlagen und nun auch Frankreich klare Kante zeigt, übt sich Deutschland weiter in der Disziplin des wirtschaftspolitischen Selbstmords auf Raten.

Die Forderung aus Paris ist mehr als nur ein protektionistischer Reflex. Sie ist ein Weckruf. Ein Weckruf, den die Bürger dieses Landes verinnerlichen sollten, denn die Zeche zahlen am Ende sie: durch verlorene Arbeitsplätze, durch geschlossene Fabriken, durch ein industrielles Erosionsphänomen, das sich nicht über Nacht reparieren lässt.

Was bleibt dem Bürger?

In Zeiten, in denen sich politische und wirtschaftliche Unsicherheiten häufen, in denen Handelskriege drohen und ganze Industrien wackeln, gewinnt eine alte Wahrheit neue Aktualität: Wer sein Vermögen sichern will, sollte nicht alles auf eine Karte setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten bewährt. Sie sind unabhängig von Zollkriegen, politischen Fehlentscheidungen und ideologischen Verirrungen einer Bundesregierung, die ihre eigene Wirtschaft offenbar nicht mehr verteidigen will. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität, die andere Anlageklassen derzeit vermissen lassen.

Hinweis: Die in diesem Beitrag enthaltenen Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Wir betreiben ausdrücklich keine Anlageberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Eine Haftung für etwaige Vermögensschäden, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir nicht.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen