
Fußball nur für Linke? RB Leipzig soll AfD-Chef Chrupalla die VIP-Tickets storniert haben

Ein bemerkenswerter Vorfall erschüttert die vermeintlich unpolitische Welt des deutschen Profifußballs: Nur wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München soll der sächsische Verein dem AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla und seinem Umfeld kurzerhand zwölf bereits bezahlte VIP-Karten storniert haben. Was zunächst wie ein technischer Fehler klingen mag, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als politisch brisanter Skandal.
Tickets verschwinden nach Namenseintrag aus dem System
Nach Angaben von Chrupalla und seinem Umfeld seien die Eintrittskarten bereits vollständig bezahlt und übermittelt worden, als sie plötzlich aus dem System verschwanden. Der Zeitpunkt der Stornierung fällt dabei ins Auge: Offenbar erfolgte die Annullierung unmittelbar nachdem der Name des AfD-Politikers im Buchungssystem hinterlegt wurde. Entsprechende Nachweise dieses Vorgangs sollen der Berliner Zeitung vorliegen.
RB Leipzig bestreitet derweil jegliche Verantwortung für den Vorfall. Doch die Faktenlage spricht eine andere Sprache. Chrupalla selbst kommentierte den Vorgang mit den Worten:
„Man wirbt damit, dass jeder willkommen sei, anscheinend nicht alle."
Doppelmoral im deutschen Profifußball
Der Vorfall wirft ein bezeichnendes Licht auf die politische Kultur in Deutschland. Während Fußballvereine sich gerne mit bunten Kampagnen für Vielfalt und Toleranz schmücken, scheint diese Offenheit offenbar nicht für alle Bürger zu gelten. Die Botschaft, die von einer solchen Aktion ausgeht, ist unmissverständlich: Wer die falsche politische Meinung vertritt, wird ausgegrenzt – selbst wenn er regulär zahlender Kunde ist.
Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob ein Fußballverein das Recht haben sollte, zahlenden Kunden aufgrund ihrer politischen Überzeugung den Zutritt zu verwehren. Die AfD ist eine demokratisch gewählte Partei, die im Deutschen Bundestag sitzt und bei der letzten Bundestagswahl Millionen von Stimmen erhielt. Wenn selbst der Besuch eines Fußballspiels zur politischen Gesinnungsprüfung wird, dann hat Deutschland ein ernsthaftes Problem mit seiner demokratischen Grundordnung.
Ein Symptom einer gespaltenen Gesellschaft
Dieser Vorfall reiht sich nahtlos in eine besorgniserregende Entwicklung ein. Immer häufiger werden Menschen aufgrund ihrer konservativen oder rechten politischen Ansichten aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Was einst als Kampf gegen Extremismus begann, hat sich längst zu einer systematischen Ausgrenzung von Andersdenkenden entwickelt. Der deutsche Fußball, der sich so gerne als Spiegel der Gesellschaft versteht, zeigt hier sein wahres Gesicht.
Die Frage bleibt: Wird RB Leipzig sich zu diesem Vorfall äußern und Konsequenzen ziehen? Oder wird man den Mantel des Schweigens über diese Angelegenheit breiten und hoffen, dass die Öffentlichkeit schnell vergisst? Die deutschen Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, ob ihre politische Gesinnung künftig darüber entscheidet, ob sie ein Fußballspiel besuchen dürfen oder nicht.
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