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Kettner Edelmetalle
22.01.2026
16:55 Uhr

Gasspeicher nur noch zu 41 Prozent gefüllt: Deutschland schlittert sehenden Auges in die nächste Energiekrise

Gasspeicher nur noch zu 41 Prozent gefüllt: Deutschland schlittert sehenden Auges in die nächste Energiekrise

Mitten im Winter, während die Temperaturen sinken und eine Kältewelle droht, offenbart sich das ganze Ausmaß des energiepolitischen Versagens der vergangenen Jahre: Die deutschen Gasspeicher sind auf ein besorgniserregendes Niveau abgesunken. Nach aktuellen Daten von Gas Infrastructure Europe liegt der Füllstand bei unter 41 Prozent – mehr als die Hälfte der Reserven ist bereits aufgebraucht. Und das Schlimmste steht womöglich noch bevor.

Dramatische Entnahmen bei minimaler Einspeisung

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Während am Montag lediglich 2 Gigawattstunden Gas eingespeichert wurden, flossen täglich bis zu 2100 Gigawattstunden aus den Speichern ab. Der bisherige Höchstwert dieses Winters wurde bereits am 7. Januar mit 3418 Gigawattstunden erreicht. Was über Pipelines oder LNG-Terminals ins Land gelangt, wird von den Betreibern direkt verbraucht – an eine Auffüllung der Reserven ist unter diesen Umständen nicht zu denken.

Der Verband der deutschen Gasspeicherbetreiber INES schlägt Alarm: Bei anhaltend kaltem Wetter könnten die Speicher bereits im Februar nahezu leer sein. Eine Prognose, die jeden verantwortungsbewussten Bürger aufhorchen lassen sollte.

Gaspreise explodieren – Industrie bangt um Produktion

Die Märkte reagieren bereits mit aller Härte auf die prekäre Situation. Am Spotmarkt schoss der Gaspreis innerhalb weniger Tage von rund 30 auf etwa 40 Euro pro Megawattstunde in die Höhe. Eine Entwicklung, die nicht nur die Geldbeutel der Verbraucher belastet, sondern auch die ohnehin angeschlagene deutsche Industrie in existenzielle Nöte stürzen könnte.

Sollten die Speicher weiter sinken, hätte das unmittelbare Folgen für die Industrie. Die Wärmeversorgung der Haushalte hätte Vorrang, was zu Produktionsstopps führen könnte.

Ein Szenario, das an den Krisenwinter 2022 erinnert – als hätte man aus den damaligen Verwerfungen nichts gelernt. Noch Mitte Januar hatte Bundesnetzagenturchef Klaus Müller erklärt, die Versorgung sei gesichert. Wie schnell sich solche Beschwichtigungen als Makulatur erweisen können, zeigt die aktuelle Entwicklung in erschreckender Deutlichkeit.

Strukturelle Probleme bleiben ungelöst

Zwar existieren mittlerweile neue Lieferwege über Norwegen und LNG-Terminals, doch kurzfristig lassen sich diese Kapazitäten kaum ausweiten. Die Initiative Energie Speichern kritisiert die staatlich festgelegten Mindestfüllstände als marktverzerrend. Der Verbandschef bringt es auf den Punkt: Die aktuellen Mechanismen sicherten die Versorgungssicherheit nicht ausreichend ab.

Was hier zutage tritt, ist das Ergebnis einer jahrelangen ideologiegetriebenen Energiepolitik, die auf dem Altar vermeintlicher Klimaziele die Versorgungssicherheit geopfert hat. Der überstürzte Ausstieg aus der Kernenergie, die Abhängigkeit von russischem Gas und die mangelnde Diversifizierung der Energiequellen rächen sich nun bitter. Die Gaslage könnte bis März nur noch eine Frage von Wochen sein – ein Armutszeugnis für ein Land, das sich einst als Industrienation von Weltrang verstand.

Gold und Silber als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten

In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheiten und explodierender Energiepreise erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Wertspeicher. Während Gaspreise schwanken und die Inflation die Kaufkraft auffrisst, bieten Gold und Silber seit Jahrtausenden bewährten Schutz vor den Auswirkungen politischer Fehlentscheidungen.

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