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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
17:22 Uhr

Genfer Ukraine-Gespräche: Witkoff feiert „bedeutende Fortschritte" – doch wie viel Substanz steckt dahinter?

Sechs Stunden, ein Verhandlungstisch und jede Menge diplomatisches Pathos: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat nach den ersten direkten Gesprächen zwischen russischen und ukrainischen Vertretern in Genf eine überraschend optimistische Bilanz gezogen. Von „bedeutenden Fortschritten" war die Rede, von Stolz, unter der Führung von US-Präsident Donald Trump daran zu arbeiten, „das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden". Klingt vielversprechend. Doch wer die Dynamik dieses Krieges seit über drei Jahren verfolgt, der weiß: Zwischen diplomatischen Lippenbekenntnissen und einem tatsächlichen Waffenstillstand liegen Welten.

Trump als Friedensstifter? Die USA übernehmen das Ruder

Was auffällt: Es ist Washington, das hier die Fäden zieht – nicht Brüssel, nicht Berlin, nicht Paris. Die Gespräche fanden unter amerikanischer Vermittlung statt, und es war Trump, der diese Initiative vorangetrieben hat. Während die europäischen Verbündeten jahrelang Milliarden an Waffenhilfe in die Ukraine pumpten und dabei jeden Verhandlungsansatz als „Appeasement" brandmarkten, scheint die neue US-Administration einen pragmatischeren Kurs einzuschlagen. Man mag von Donald Trump halten, was man will – aber die Tatsache, dass überhaupt wieder miteinander gesprochen wird, ist ein Verdienst seiner Außenpolitik.

Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, ihre jeweiligen Staatschefs über den Stand der Verhandlungen zu informieren und weiter auf eine Einigung hinzuarbeiten, teilte Witkoff auf der Plattform X mit. Die Gespräche sollen fortgeführt werden. Aus Kreisen, die der russischen Delegation nahestehen, verlautete allerdings, das Treffen am Dienstag sei „sehr angespannt" gewesen. Sechs Stunden angespannte Verhandlungen – das klingt weniger nach Durchbruch als nach zähem Ringen um jeden Zentimeter diplomatischen Bodens.

Europas peinliche Abwesenheit

Wo war eigentlich Europa bei diesen historischen Gesprächen? Richtig: am Katzentisch. Während die EU und insbesondere Großbritannien über Jahre hinweg eine kompromisslose Haltung gegenüber Moskau einnahmen und jeden Friedensansatz torpedierten – man erinnere sich an Boris Johnsons berüchtigte Intervention im Frühjahr 2022, die einen frühen Verhandlungsfrieden verhindert haben soll –, sind es nun die Amerikaner, die den Gesprächsfaden wieder aufnehmen. Die europäische Diplomatie hat sich in diesem Konflikt selbst marginalisiert. Statt als ehrlicher Makler aufzutreten, hat man sich zum verlängerten Arm einer Eskalationsstrategie gemacht, deren Kosten vor allem die europäischen Bürger tragen – in Form von Energiepreisexplosionen, Inflation und wirtschaftlichem Niedergang.

Auch Deutschland hat in diesem Spiel eine unrühmliche Rolle gespielt. Die Ampelregierung unter Olaf Scholz hatte sich bedingungslos auf die Seite Kiews gestellt, ohne jemals ernsthaft diplomatische Kanäle nach Moskau offenzuhalten. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hier einen klügeren Kurs einschlägt, bleibt abzuwarten. Bislang deutet wenig darauf hin.

Die unbequeme Wahrheit auf dem Schlachtfeld

Hinter den diplomatischen Kulissen spricht die militärische Realität eine deutliche Sprache. Die Ukraine befindet sich in einer zunehmend prekären Lage. Die Energieinfrastruktur des Landes ist schwer beschädigt, die Mobilisierung stößt an ihre Grenzen, und die westlichen Waffenlieferungen können den russischen Materialvorteil nicht dauerhaft kompensieren. Westliche Militärexperten räumen hinter vorgehaltener Hand ein, dass die Lage für Kiew äußerst schwierig geworden sei.

In dieser Situation ist es geradezu zynisch, wenn europäische Politiker weiterhin von einem „Sieg der Ukraine" fabulieren und jeden Verhandlungsansatz als Verrat brandmarken. Wie viele ukrainische Soldaten müssen noch sterben, bevor man bereit ist, der Realität ins Auge zu blicken? Frieden bedeutet Kompromisse – und Kompromisse sind niemals bequem. Aber sie sind allemal besser als ein endloser Abnutzungskrieg, der eine ganze Generation junger Ukrainer verschlingt.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Die geopolitischen Verwerfungen – vom Ukraine-Krieg über die Eskalation im Nahen Osten bis hin zu Trumps Zollpolitik – unterstreichen einmal mehr, wie fragil die globale Ordnung geworden ist. In solchen Zeiten erweist sich physisches Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: ein verlässlicher Wertspeicher jenseits politischer Unwägbarkeiten. Während Papierwährungen unter dem Druck von Inflation und Staatsverschuldung erodieren, behält das Edelmetall seinen inneren Wert. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio kaum vorbei.

„Frieden ist für Selenskyj das Ende als Präsident" – so brachte es ein Kommentator auf den Punkt. Die Frage ist nur: Wie lange kann sich ein Staatschef noch gegen den Frieden stemmen, wenn sein Volk den Preis dafür bezahlt?

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Genfer Gespräche tatsächlich der Beginn eines ernsthaften Friedensprozesses sind – oder lediglich ein weiteres Kapitel in der endlosen Saga diplomatischer Scheinaktivität. Eines steht fest: Es wäre höchste Zeit, dass die Vernunft über die Ideologie siegt. Die Menschen in der Ukraine – und die Steuerzahler in Europa – haben es verdient.

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