
Gold trotzt Schwächephase: Wall Street setzt wieder auf das Edelmetall

Während die politischen Verwerfungen weltweit zunehmen und das Vertrauen in Papierwährungen weiter erodiert, bestätigt die jüngste Kitco-Umfrage einmal mehr, was viele konservative Anleger längst wissen: Gold bleibt der ultimative Krisenschutz. Die Ergebnisse der wöchentlichen Befragung zeichnen ein bemerkenswertes Bild – sowohl die Profis an der Wall Street als auch die Kleinanleger auf der „Main Street" blicken mit deutlichem Optimismus auf das gelbe Edelmetall.
Geopolitische Spannungen treiben den Goldpreis
Der Goldpreis hatte zu Beginn der vergangenen Woche zunächst eine spürbare Schwächephase durchlaufen. Der Grund war so simpel wie bezeichnend: Die chinesischen Händler feierten das Mondneujahr und fehlten schlicht am Markt. Wer die Bedeutung Chinas als größter Goldkonsument der Welt noch immer unterschätzt, wurde hier eines Besseren belehrt. Doch kaum war die 5.000-Dollar-Marke je Unze zurückerobert, sorgten eskalierende geopolitische Spannungen gegen Wochenende für einen kräftigen Nachfrageschub. Das Ergebnis: Der Preis kletterte wieder auf stolze 5.100 Dollar je Unze.
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass in einer Welt, in der Konflikte im Nahen Osten eskalieren, der Ukraine-Krieg andauert und die Handelspolitik der USA unter Präsident Trump mit drakonischen Zöllen für permanente Unsicherheit sorgt, die Flucht in sichere Häfen geradezu zwangsläufig ist. Gold erfüllt diese Rolle seit Jahrtausenden – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Wall Street dreht auf bullisch
Die Zahlen der Kitco-Umfrage sprechen eine deutliche Sprache. Von den 13 befragten Marktexperten erwarteten satte 69 Prozent – also neun Analysten – steigende Goldpreise für die laufende Woche. Lediglich ein einziger Befragter, magere acht Prozent, rechnete mit fallenden Kursen. Die restlichen drei Experten, immerhin 23 Prozent, positionierten sich neutral. Wenn selbst die hartgesottenen Wall-Street-Profis, die sonst gerne auf komplexe Derivate und gehebelte Aktienstrategien setzen, derart geschlossen zum Gold tendieren, sollte das jedem Anleger zu denken geben.
Kleinanleger bleiben standhaft optimistisch
Noch aufschlussreicher ist vielleicht der Blick auf die sogenannte „Main Street" – also die privaten Kleinanleger, die mit ihrem eigenen, hart erarbeiteten Geld Entscheidungen treffen müssen. Hier gaben 298 Privatinvestoren ihre Einschätzung ab. Das Ergebnis: 63 Prozent, also 189 Befragte, rechnen mit steigenden Goldpreisen. Nur 18 Prozent erwarten einen Rückgang, während 19 Prozent von einer Seitwärtsbewegung ausgehen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Kleinanleger bereits zum dritten Mal in Folge an ihrer moderat optimistischen Mehrheit festhalten.
Diese Beständigkeit ist kein Zufall. Sie spiegelt ein tiefes, instinktives Misstrauen gegenüber den Versprechungen der Politik wider. Wenn eine Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auflegt – was nichts anderes als gigantische Schulden sind, die kommende Generationen abzahlen müssen –, dann ist es nur rational, sein Vermögen in etwas zu investieren, das nicht beliebig vermehrbar ist. Gold lässt sich eben nicht per Knopfdruck drucken wie Euro-Scheine oder Staatsanleihen.
Warum Gold in diesen Zeiten unverzichtbar bleibt
Die aktuelle Gemengelage könnte für Edelmetalle kaum günstiger sein. Trumps aggressive Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe und 34 Prozent auf chinesische Waren schürt weltweit Inflationsängste. Die US-Notenbank hat zuletzt 18,5 Milliarden Dollar ins Bankensystem gepumpt – ein weiterer Beweis dafür, dass das Finanzsystem ohne permanente Liquiditätsspritzen längst kollabiert wäre. Und in Europa? Da verankert man die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz und bürdet den Bürgern damit Kosten auf, deren wahres Ausmaß heute noch niemand beziffern kann.
In einem solchen Umfeld ist physisches Gold nicht bloß eine Anlage unter vielen – es ist eine Versicherung gegen den schleichenden Wertverlust des eigenen Vermögens. Wer sein Portfolio klug diversifizieren möchte, kommt an physischen Edelmetallen als stabilisierendem Anker schlicht nicht vorbei. Gold und Silber haben jede Währungskrise, jeden Krieg und jede politische Torheit der Geschichte überdauert. Das wird auch diesmal nicht anders sein.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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