
Goldman Sachs sieht Gold bei 5.400 Dollar – Die Flucht in den sicheren Hafen beschleunigt sich

Was für eine Zeitenwende am Edelmetallmarkt! Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Goldprognose für Ende 2026 drastisch nach oben korrigiert – von 4.900 auf satte 5.400 US-Dollar je Feinunze. Eine Anhebung, die selbst hartgesottene Goldbullen aufhorchen lässt und die fundamentale Verschiebung in der globalen Vermögensallokation eindrucksvoll unterstreicht.
Der Goldpreis kennt nur eine Richtung: nach oben
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Spot-Gold notierte zuletzt bei knapp 4.888 US-Dollar je Unze – ein Plus von mehr als elf Prozent seit Jahresbeginn. Wer das für beeindruckend hält, sollte einen Blick auf das vergangene Jahr werfen: Satte 64 Prozent legte das gelbe Metall 2025 zu. Eine Performance, von der Aktienanleger nur träumen können, während sie nervös auf ihre schwankenden Portfolios starren.
Die Analysten von Goldman Sachs begründen ihren Optimismus nicht etwa mit kurzfristiger Spekulation oder technischen Chartmustern. Nein, sie verweisen auf strukturelle Nachfragequellen, die den Goldmarkt langfristig tragen dürften. Das ist ein entscheidender Unterschied zu früheren Rallyes, die oft von heißem Geld getrieben wurden und ebenso schnell wieder verpufften.
Zentralbanken und Privatanleger: Eine unheilige Allianz der Goldkäufer
Besonders bemerkenswert ist die Zusammensetzung der Käuferschaft. Goldman Sachs identifiziert zwei Haupttreiber: Zum einen die sogenannten „Diversifizierungs-Käufer" aus dem privaten Sektor, die Gold als Absicherung gegen globale politische Risiken nutzen. Zum anderen die Zentralbanken aus Schwellenländern, die ihre Währungsreserven systematisch vom Dollar weg und hin zum Gold diversifizieren.
Die Bank erwartet, dass Zentralbanken im laufenden Jahr durchschnittlich 60 Tonnen Gold pro Monat erwerben werden. Das ist keine Kleinigkeit – es handelt sich um strategische Käufe von Institutionen, die nicht morgen wieder verkaufen, sondern langfristig denken. Für den Markt bedeutet das eine stabile Nachfragebasis, auf der weitere Preissteigerungen aufbauen können.
Die privaten Diversifizierungsbestände werden 2026 voraussichtlich nicht wieder in großem Stil abgebaut – das hebt faktisch den Ausgangspunkt für weitere Preisbewegungen an.
Auch die Commerzbank springt auf den Zug auf
Goldman Sachs steht mit seiner bullischen Einschätzung keineswegs allein. Die Commerzbank hat ihre Goldprognose für das Jahresende ebenfalls auf 4.900 US-Dollar angehoben und verweist dabei auf die gestiegene Nachfrage nach sicheren Häfen. Wenn gleich mehrere Großbanken ihre Prognosen in dieselbe Richtung korrigieren, sollte das selbst skeptische Anleger nachdenklich stimmen.
Was wir hier beobachten, ist mehr als eine kurzfristige Momentaufnahme. Es ist ein fundamentaler Wandel in der Wahrnehmung von Gold: Vom zyklischen Krisengewinner zum strategischen Portfoliobaustein, der dauerhaft gehalten wird, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Risiken zu streuen.
Die Botschaft für deutsche Anleger
In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant und damit die Inflation weiter anfachen dürfte, erscheint die Flucht in physische Edelmetalle vernünftiger denn je. Während Papiergeld durch politische Entscheidungen entwertet wird, behält Gold seinen inneren Wert – eine Erkenntnis, die sich offenbar auch bei institutionellen Investoren weltweit durchsetzt.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigene gründliche Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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