
Goldpreis im Höhenflug: Goldman Sachs sieht 5.400 Dollar bis Jahresende

Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Prognose für den Goldpreis drastisch nach oben korrigiert – und sendet damit ein unmissverständliches Signal an alle Anleger, die noch immer zögern, ihr Vermögen in das bewährte Edelmetall zu diversifizieren. Das neue Kursziel für Dezember 2026 liegt nun bei stolzen 5.400 US-Dollar pro Unze, was einer Anhebung von mehr als zehn Prozent gegenüber der vorherigen Schätzung von 4.900 Dollar entspricht.
Private Anleger entdecken Gold als Schutzschild
Was treibt diese bemerkenswerte Entwicklung? Die Analysten Daan Struyven und Lina Thomas identifizieren einen entscheidenden Faktor: Die zunehmende Diversifizierung des privaten Sektors in Gold. Anders als frühere Absicherungsstrategien, die an konkrete Ereignisse wie etwa die US-Wahlen im November 2024 geknüpft waren, seien die aktuellen Positionen deutlich „hartnäckiger". Anleger, die Gold als Schutz gegen makroökonomische Risiken und fiskalische Unsicherheiten erworben haben, werden diese Bestände voraussichtlich nicht so schnell wieder auflösen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Goldpreis ist in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 75 Prozent gestiegen und hat dabei einen Rekord nach dem anderen pulverisiert. Mit aktuell rund 4.828 Dollar pro Unze notiert das Edelmetall nur noch 60 Dollar unter seinem jüngsten Allzeithoch.
Zentralbanken kaufen wie nie zuvor
Neben privaten Investoren treiben vor allem die Zentralbanken weltweit die Nachfrage nach Gold in schwindelerregende Höhen. Goldman Sachs prognostiziert für 2026 durchschnittliche Käufe von 60 Tonnen pro Monat durch die Währungshüter. Besonders bemerkenswert: Polen hat angekündigt, im Jahr 2026 sage und schreibe 150 Tonnen Gold erwerben zu wollen. Die Schwellenländer setzen offenbar konsequent auf eine strukturelle Diversifizierung ihrer Reserven – weg vom US-Dollar, hin zum zeitlosen Wertspeicher Gold.
ETF-Zuflüsse übertreffen alle Erwartungen
Auch die börsengehandelten Fonds verzeichnen einen regelrechten Ansturm. Seit Anfang 2025 sind die Bestände westlicher Gold-ETFs um rund 500 Tonnen gestiegen – ein Wert, der selbst die optimistischsten Prognosen übertrifft. Diese Entwicklung lässt sich nicht allein mit den erwarteten Zinssenkungen der US-Notenbank erklären, die Goldman Sachs für 2026 auf weitere 50 Basispunkte beziffert.
Trump erschüttert Vertrauen in die Fed
Ein wesentlicher Treiber der Gold-Rally ist das schwindende Vertrauen in die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank. Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf die Federal Reserve erneuert und damit erhebliche Verunsicherung an den Märkten ausgelöst. Wenn selbst die mächtigste Zentralbank der Welt zum Spielball politischer Interessen zu werden droht, suchen Anleger verständlicherweise Zuflucht in einem Vermögenswert, der seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat.
Der sogenannte „Debasement-Handel" – also Käufe aus Sorge vor einer langfristigen Entwertung der Papierwährungen – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vermögende Familien greifen verstärkt zu physischem Gold, während institutionelle Investoren Call-Optionen auf das Edelmetall erwerben.
Risiken? Eher nach oben gerichtet!
Die Goldman-Analysten betonen ausdrücklich, dass die Risiken für ihre ohnehin schon bullische Prognose „deutlich nach oben gerichtet" seien. Private Investoren könnten angesichts der anhaltenden globalen politischen Unsicherheit noch stärker diversifizieren als erwartet. Einzig eine spürbare Verringerung der wahrgenommenen Risiken hinsichtlich der globalen Fiskal- und Geldpolitik könnte zu einer Auflösung der Absicherungspositionen führen – doch wer glaubt ernsthaft daran, dass sich die weltpolitische Lage in absehbarer Zeit entspannt?
Für konservative Anleger, die ihr Vermögen langfristig schützen möchten, bestätigt diese Entwicklung einmal mehr die zeitlose Weisheit: Physisches Gold gehört als unverzichtbarer Bestandteil in jedes gut diversifizierte Portfolio.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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