
Grüner Wasserstoff: Das nächste Milliardengrab der deutschen Energiewende

Die ambitionierten Träume von einer wasserstoffbetriebenen Industriezukunft zerplatzen wie Seifenblasen an der harten Realität. Während die nationale Wasserstoffstrategie vollmundig verkündete, bis 2030 Elektrolyseanlagen mit einer Gesamtkapazität von zehn Gigawatt zu errichten, offenbaren aktuelle Zahlen ein desaströses Bild: Gerade einmal 181 Megawatt sind tatsächlich in Betrieb – das entspricht kläglichen 1,8 Prozent des angestrebten Ziels.
Zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit
Die Zahlen des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln sprechen eine unmissverständliche Sprache. Von den Projekten, die eigentlich 2025 ihre Arbeit aufnehmen sollten, startete letztlich nur ein Viertel. Der Rest? Verzögert oder schlichtweg abgesagt. Waren im August 2024 noch Projekte mit einer Kapazität von 681 Megawatt in Planung, sind es heute gerade einmal 15 Megawatt. Ein Absturz, der seinesgleichen sucht.
Selbst wenn alle 22 derzeit im Bau befindlichen Projekte fertiggestellt werden, erreicht man zusammen mit den bestehenden Anlagen lediglich eine Kapazität von rund 1,5 Gigawatt. Doch selbst diese bescheidene Prognose steht auf wackligen Beinen: Bei vierzehn Projekten, die noch dieses Jahr in Betrieb gehen sollen, wurde nicht einmal mit dem Bau begonnen oder die Finanzierung gesichert.
EU-Bürokratie als Sargnagel
Wer nach den Schuldigen sucht, muss nicht lange fahnden. Die Europäische Union hat mit ihrer Verordnung 2023/1184 ein regelrechtes Bürokratiemonster erschaffen, das jeden wirtschaftlichen Verstand verhöhnt. Die Vorgaben lesen sich wie aus einem Paralleluniversum: Anlagen zur Stromerzeugung aus Solar- oder Windkraft müssen zusätzlich gebaut werden – bestehende Anlagen dürfen nicht genutzt werden. Als wäre das nicht absurd genug, kommt das Kriterium der „zeitlichen Korrelation" hinzu.
„Das Zehn-Gigawatt-Ziel aus der Nationalen Wasserstoffstrategie dürfte unter den aktuellen Bedingungen verfehlt werden."
Diese nüchterne Feststellung von Ann-Kathrin Klaas vom EWI ist noch diplomatisch formuliert. Faktisch bedeuten die EU-Regeln, dass Elektrolyseanlagen sich nach dem Wetter richten müssen: Scheint die Sonne, kann produziert werden. Weht kein Wind, steht die Anlage still. Ab 2030 wird diese Absurdität noch verschärft: Dann muss der Strom in derselben Stunde verbraucht werden, in der er produziert wurde.
Physik lässt sich nicht wegregulieren
Was jeder Schüler mit rudimentären Physikkenntnissen weiß, scheint in den Amtsstuben von Berlin und Brüssel noch nicht angekommen zu sein: Der Wirkungsgrad von grünem Wasserstoff liegt bei etwa 30 Prozent. Das bedeutet schlicht, dass man dreimal so viele Solarpanele verbauen muss, wie man eigentlich Energie benötigt. Die Leitungen müssen mit dreifachem Querschnitt verlegt werden, Wartung und Betrieb treiben die Kosten zusätzlich in astronomische Höhen.
Hinzu kommen technische Herausforderungen, die gerne verschwiegen werden: Wasserstoff ist das kleinste und leichteste Molekül, was seine Diffusion durch Materialien begünstigt. Die bestehenden Rohrleitungen der Gasversorger müssten größtenteils ausgetauscht werden, da sie nicht die erforderlichen Legierungen aufweisen. Die sogenannte Wasserstoffversprödung kann zudem zu strukturellem Versagen führen – ein Sicherheitsrisiko, das man offenbar billigend in Kauf nimmt.
Milliarden für eine Fata Morgana
Kirsten Westphal vom Nationalen Wasserstoffrat fordert angesichts des Debakels staatliche Zahlungen, die die Nachfrage garantieren sollen. Mit anderen Worten: Der Steuerzahler soll einmal mehr für die Träumereien ideologiegetriebener Politiker aufkommen. Der sogenannte grüne Wasserstoff sollte in der Stahl- und Chemiebranche zum Einsatz kommen – doch zu welchem Preis? Grüner Stahl bleibt eine Utopie, die kein Schutzzoll der Welt wettbewerbsfähig machen kann.
Während China und Indien als „Entwicklungsländer" von CO2-Reduktionen befreit sind und die USA unter Präsident Trump sich aus dem Klimazirkus verabschieden, ruiniert Deutschland seine Industrie für ein Ziel, das selbst bei vollständiger Deindustrialisierung am weltweiten CO2-Ausstoß praktisch nichts ändern würde. Die Wasserstoffstrategie reiht sich nahtlos ein in die Serie grüner Projekte, die vor allem eines sind: gigantische Umverteilungsmaschinen von unten nach oben, von den Fleißigen zu den Träumern.
Ein Blick auf bewährte Werte
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