
Hass auf deutschen Straßen: Polizei muss anti-israelische Demo in Frankfurt auflösen

Was sich am vergangenen Samstag in Frankfurt am Main abspielte, ist ein Symptom jener Krankheit, die Deutschland seit Jahren befällt – und gegen die die Politik offenkundig kein wirksames Mittel finden will. Oder schlimmer noch: kein Mittel finden möchte. Rund 3.000 Menschen versammelten sich in der hessischen Metropole zu mehreren Demonstrationen, die offiziell „im Kontext der aktuellen Geschehnisse in Palästina und dem Iran" angemeldet waren. Was harmlos klingt, entpuppte sich einmal mehr als Bühne für offenen, unverhohlenen Judenhass mitten in Deutschland.
„Tod Israel" – Parolen, die an dunkelste Zeiten erinnern
Bereits während der Versammlung fielen antisemitische Parolen wie „Tod Israel". Dann der Höhepunkt: Ein Aufruf zur „Vernichtung Israels". Wer glaubt, solche Worte seien bloße Rhetorik aufgebrachter Demonstranten, der verkennt die Tragweite dessen, was hier geschieht. Es sind Vernichtungsphantasien, ausgesprochen auf deutschem Boden – jenem Boden, auf dem vor nicht einmal hundert Jahren sechs Millionen Juden systematisch ermordet wurden. Dass die Polizei die Demonstration daraufhin auflöste, war das Mindeste. Gegen zwei Verdächtige werde nun ermittelt, teilten die Beamten mit. Zwei Verdächtige. Bei 500 Teilnehmern dieser konkreten Kundgebung.
Zuvor hatte die Polizei die Versammlung bereits angehalten und die Versammlungsleiterin ermahnt. Lautsprecherdurchsagen an die Menge folgten. Man fragt sich unwillkürlich: Wie oft muss man Menschen ermahnen, die zur Auslöschung eines Staates aufrufen? Reicht eine Ermahnung? Reichen zwei?
Pyrotechnik und Zerstreuung – ein bekanntes Muster
Nach der Auflösung zerstreuten sich die Teilnehmer. Dabei wurde Pyrotechnik gezündet. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand – zumindest nicht körperlich. Der Schaden, den solche Aufmärsche im gesellschaftlichen Gefüge anrichten, lässt sich freilich nicht in Polizeiberichten beziffern. Die übrigen Demonstrationen des Tages verliefen laut Behörden störungsfrei, wobei die verschiedenen Versammlungen „konträre Ansichten" vertreten hätten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um Konfrontationen zwischen den Lagern zu verhindern.
Der Al-Kuds-Tag als Katalysator des Hasses
Die Eskalation fiel nicht zufällig auf dieses Wochenende. Am Freitag war der jährliche Al-Kuds-Tag, jener von Ayatollah Khomeini – dem 1989 verstorbenen obersten Führer des Iran – ins Leben gerufene Protesttag, der weltweit als Plattform für anti-israelische und pro-palästinensische Kundgebungen dient. Er findet stets am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan statt. Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges zwischen dem Iran auf der einen sowie den USA und Israel auf der anderen Seite, der seit Juni 2025 dramatisch eskaliert ist, gewinnen solche Anlässe eine besondere Brisanz.
Ein Versagen, das System hat
Man muss die Dinge beim Namen nennen: Was in Frankfurt geschah, ist kein Einzelfall. Es reiht sich ein in eine lange Kette antisemitischer Vorfälle auf deutschen Straßen, die seit dem 7. Oktober 2023 eine erschreckende neue Dimension erreicht haben. Jüdische Mitbürger trauen sich vielerorts nicht mehr, offen ihre Identität zu zeigen. Synagogen gleichen Festungen. Und auf den Straßen deutscher Großstädte wird zur Vernichtung des jüdischen Staates aufgerufen – unter dem Schutz des Versammlungsrechts, bis die Polizei einschreitet.
Die Frage, die sich jeder verantwortungsbewusste Bürger stellen muss, lautet: Wie konnte es so weit kommen? Jahrzehntelange Versäumnisse in der Integrationspolitik, eine naive Willkommenskultur ohne klare Erwartungen an die Werte unserer Gesellschaft und ein politisches Establishment, das lieber wegschaut als unbequeme Wahrheiten auszusprechen – all das hat den Nährboden bereitet, auf dem solcher Hass gedeiht. Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung, dass die zunehmende Verrohung und Radikalisierung auf unseren Straßen direkte Folge einer verfehlten Politik ist. Deutschland braucht Politiker, die den Mut haben, rote Linien nicht nur zu benennen, sondern sie auch konsequent durchzusetzen – für die Sicherheit aller Bürger, gleich welcher Herkunft oder Religion.
Dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier entschlossener handeln will, bleibt vorerst ein Versprechen. Die Bilder aus Frankfurt zeigen: Es ist höchste Zeit, dass aus Versprechen Taten werden.

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