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Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:51 Uhr

Hisbollah signalisiert Zurückhaltung – doch der Nahe Osten steht auf dem Pulverfass

Während die Welt gebannt auf die sich zuspitzende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran blickt, sendet die libanesische Hisbollah ein überraschendes Signal der Mäßigung. Ein hochrangiger Funktionär der schiitischen Miliz ließ über die Nachrichtenagentur AFP verlauten, man werde sich aus einem möglichen Konflikt heraushalten – allerdings nur unter einer entscheidenden Bedingung: Die amerikanischen Angriffe müssten „begrenzt" bleiben.

Eine Miliz leckt ihre Wunden

Die Botschaft kommt nicht von ungefähr. Die Hisbollah ist nach den verheerenden Auseinandersetzungen mit Israel im Zuge des Gaza-Krieges ein Schatten ihrer selbst. Gezielte israelische Luftschläge auf Beirut dezimierten die Führungsriege der Organisation in beispielloser Weise. Die berüchtigte Pager-Operation, bei der explodierende Kommunikationsgeräte zahlreiche Kader ausschalteten, hat sich tief ins kollektive Gedächtnis der Miliz eingebrannt. Man steht, um es unverblümt zu sagen, mit dem Rücken zur Wand.

Dennoch wäre es fahrlässig, die Hisbollah abzuschreiben. Seit ihrer Gründung in den 1980er Jahren hat die Organisation immer wieder bewiesen, dass sie sich regenerieren kann. Schätzungen zufolge verfügt sie noch immer über Zehntausende Raketen – ein Arsenal, das jederzeit auf Nordisrael gerichtet werden könnte. Die Zurückhaltung ist also weniger Friedfertigkeit als vielmehr kühles Kalkül.

Israel droht dem Libanon mit verheerenden Konsequenzen

Die israelische Regierung hat ihrerseits unmissverständlich klargemacht, was ein Eingreifen der Hisbollah bedeuten würde. Der Libanon werde einen „hohen Preis" zahlen, so die kaum verhüllte Drohung aus Jerusalem. Gemeint ist damit nichts Geringeres als die erneute Zerstörung ziviler Infrastruktur – einschließlich des Beiruter Flughafens, der bereits mehrfach Ziel israelischer Angriffe war.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) teilten diese Woche mit, dass ihre Truppen im Südlibanon weiterhin aktiv seien, um „terroristische Infrastruktur zu zerschlagen" und eine Wiederbewaffnung der Hisbollah zu verhindern. Konkret seien Waffenlager, Beobachtungsposten und Stellungen mit Panzerabwehrraketen zerstört worden. Es ist die altbekannte israelische Strategie: maximalen Druck auf das gesamte Land ausüben, um die Bevölkerung gegen die Hisbollah aufzubringen.

Das Dilemma des Libanon

Doch genau hier liegt die tragische Ironie. Die libanesische Regierung und ihre regulären Streitkräfte sind der Hisbollah hoffnungslos unterlegen. Die Miliz ist besser bewaffnet als die nationale Armee – ein Staat im Staate, der seit Jahrzehnten die Souveränität des Libanon untergräbt. Was auch immer in Beirut beschlossen wird: Wenn die Hisbollah kämpfen will, wird sie kämpfen. Und wenn sie sich zurückhält, dann nicht wegen diplomatischer Appelle, sondern weil Teheran es so anordnet oder die eigene Schwäche es gebietet.

Neue Sanktionen – ein stumpfes Schwert?

Parallel zu den militärischen Drohgebärden haben die Vereinigten Staaten unter Präsident Trump weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt. Was einst als scharfes Instrument der Außenpolitik galt, ist mittlerweile zur wöchentlichen Routine verkommen. Der Iran gilt als wichtigster Finanzier der Hisbollah-Operationen in der Levante – doch trotz jahrzehntelanger Sanktionspolitik fließen die Gelder offenbar weiter.

Die entscheidende Frage bleibt: Was geschieht, wenn die amerikanischen Schläge eben nicht „begrenzt" bleiben? Sollte ein umfassender Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran ausbrechen, dürfte die Hisbollah ihre Zurückhaltung schneller aufgeben, als man in Washington „limited strikes" buchstabieren kann. Der Libanon würde dann erneut zum Schlachtfeld – mit katastrophalen Folgen für eine Zivilbevölkerung, die ohnehin seit Jahren unter einer der schwersten Wirtschaftskrisen der modernen Geschichte leidet.

Für Europa und insbesondere für Deutschland hätte eine solche Eskalation unmittelbare Konsequenzen. Neue Flüchtlingsströme, explodierende Energiepreise und eine weitere Destabilisierung einer Region, die bereits jetzt ein Pulverfass ist – all das sollte auch die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz auf dem Schirm haben. Denn eines lehrt die Geschichte des Nahen Ostens mit erschreckender Zuverlässigkeit: Was als „begrenzt" beginnt, endet selten so.

„Hezbollah will not intervene if the U.S. launches 'limited' strikes against Iran." – Hochrangiger Hisbollah-Funktionär gegenüber AFP

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Handlungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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