
Insekten-Lobby fordert Zwangsquoten: Sollen unsere Kinder bald Larven essen müssen?

Was wie ein dystopischer Albtraum klingt, könnte schon bald bittere Realität werden: Der europäische Insekten-Lebensmittel-Verband IPIFF hat sich mit einem geradezu dreisten Hilferuf an die EU-Kommission gewandt. Die Forderung? Verpflichtende Kaufquoten für Insektenprodukte – weil der freie Markt diese Produkte schlichtweg nicht haben will. Die Konsequenz wäre fatal: Schulkantinen und öffentliche Mensen könnten gezwungen werden, Mehlwürmer, Larven und Heuschrecken auf den Speiseplan zu setzen.
Der Markt hat gesprochen – und die Antwort ist eindeutig
Ob UV-behandeltes Mehlwurmpulver, Larven des Getreideschimmelkäfers oder ganze Wanderheuschrecken – die Verbraucher in Europa haben kein Interesse an diesen vermeintlichen "Delikatessen". Die Produkte verstauben in den Regalen, während die Insektenindustrie vor dem finanziellen Kollaps steht. Das mit stolzen 20 Millionen Euro von der EU geförderte Start-up Ynsect ist bereits in die Pleite geschlittert. Ein deutlicheres Signal kann der Markt kaum senden.
Doch anstatt diese Niederlage zu akzeptieren und das gescheiterte Geschäftsmodell zu begraben, greift der Verband zu einer Taktik, die man nur als wirtschaftlichen Erpressungsversuch bezeichnen kann. In einem Schreiben an die Kommission spricht IPIFF von einer "perfekten Sturmfront" aus Kapitalknappheit und mangelnder Marktsicherheit. Man stehe vor dem Aus – und 3.500 sogenannte "grüne Jobs" seien in Gefahr.
Planwirtschaft statt Marktwirtschaft
Die Vorstellungen des Verbandes sind dabei erschreckend konkret: Es sollen vorgeschriebene Mindestabnahmemengen für öffentliche Lebensmitteldienstleister eingeführt werden. Kantinen, Schulmensen und andere öffentliche Einrichtungen würden dann gezwungen, Insektenprodukte anzubieten – ob die Gäste das wollen oder nicht. Der Verband formuliert es mit entwaffnender Offenheit: "Das Warten auf freiwillige Maßnahmen ist gescheitert."
Man muss sich diese Logik auf der Zunge zergehen lassen: Weil niemand freiwillig Insekten kaufen möchte, soll der Staat die Bürger nun dazu zwingen. Das ist keine Marktwirtschaft mehr, das ist reinste Planwirtschaft – und zwar in ihrer absurdesten Form. Jahrhundertelang haben sich Lebensmittelproduzenten bemüht, Insekten aus dem Mehl und anderen Produkten fernzuhalten. Nun sollen dieselben Lebensmittel zwangsweise damit "angereichert" werden.
Die fragwürdige Argumentation der Insekten-Lobby
Um ihre Forderungen zu rechtfertigen, führt die IPIFF die üblichen Argumente ins Feld: Klimafreundlichkeit, geringerer CO2-Verbrauch, weniger Flächenverbrauch. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) predigt seit Jahren, dass Insekten angesichts des Bevölkerungswachstums und der "zunehmenden Nachfrage nach Eiweiß" immer wichtiger würden.
Doch diese Argumentation hat einen entscheidenden Haken: Sie ignoriert vollständig den Willen der Verbraucher. In einer funktionierenden Demokratie und Marktwirtschaft entscheiden die Bürger selbst, was sie essen möchten – und nicht Brüsseler Bürokraten oder Lobbyverbände mit gescheiterten Geschäftsmodellen.
Während echte Arbeitsplätze vernichtet werden
Besonders zynisch wirkt die Argumentation angesichts der wirtschaftlichen Realität in Deutschland. Während die Insekten-Lobby um 3.500 Arbeitsplätze bangt, wurden durch die verfehlte Energiepolitik der vergangenen Jahre hunderttausende Arbeitsplätze in der traditionellen Industrie vernichtet. Die deutsche Automobilindustrie, der Maschinenbau, die Chemieindustrie – überall werden Stellen abgebaut, während gleichzeitig Steuergelder in ideologisch motivierte Projekte fließen, die niemand braucht.
Die Frage drängt sich auf: Warum sollten öffentliche Gelder und staatlicher Zwang eingesetzt werden, um eine Branche am Leben zu erhalten, deren Produkte schlichtweg nicht nachgefragt werden? Wenn die Insektenindustrie tatsächlich so zukunftsträchtig wäre, wie ihre Befürworter behaupten, würde sie auch ohne staatliche Krücken überleben können.
Ein Vorschlag zur Güte
Wenn die EU-Kommission tatsächlich erwägt, verpflichtende Kaufquoten einzuführen, dann sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen. Die Kantinen des Europäischen Parlaments, der Kommission und aller EU-Institutionen könnten als Pilotprojekt dienen. Auch die Bundestagskantine und die Kantinen der Landesregierungen wären prädestiniert dafür, die vermeintlichen Vorzüge der Insektenküche zu demonstrieren. Schließlich haben gerade jene Politiker, die solche Maßnahmen befürworten, eine Vorbildfunktion.
Die Reaktion der Bevölkerung auf solche Zwangsmaßnahmen ist absehbar: Eltern werden ihre Kinder nicht mehr in Schulmensen essen lassen, Arbeitnehmer werden Kantinen meiden, und der ohnehin schwindende Vertrauensverlust in die EU-Institutionen wird weiter zunehmen. Es wäre ein weiterer Beweis dafür, dass in Brüssel die Interessen von Lobbyverbänden schwerer wiegen als der Wille der Bürger.
Fazit: Der Bürger entscheidet, was auf den Teller kommt
Die Forderung nach verpflichtenden Kaufquoten für Insektenprodukte ist ein Paradebeispiel für die Hybris einer politischen Klasse, die glaubt, besser zu wissen, was gut für die Menschen ist, als diese selbst. Der Markt hat ein klares Urteil gefällt – und dieses Urteil sollte respektiert werden. Wer Insekten essen möchte, kann dies gerne tun. Aber niemand sollte dazu gezwungen werden, und schon gar nicht unsere Kinder in Schulkantinen.
In Zeiten, in denen traditionelle Werte und der gesunde Menschenverstand zunehmend unter Beschuss geraten, ist es umso wichtiger, sich gegen solche Übergriffe zu wehren. Ein saftiges Schnitzel, ein gutes Stück Rindfleisch oder frisches Gemüse aus heimischer Produktion – das ist es, was auf deutsche Teller gehört. Nicht Mehlwürmer, nicht Larven, nicht Heuschrecken.












