
Irans Wirtschaft am Abgrund: Hyperinflation und Massenproteste erschüttern das Mullah-Regime
Während die westliche Welt mit ihren eigenen wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft, offenbart sich im Iran ein ökonomisches Desaster von historischem Ausmaß. Das Land der Mullahs versinkt in einer Spirale aus galoppierender Inflation, stagnierendem Wachstum und wachsender Volksunzufriedenheit – ein Lehrstück darüber, wohin ideologische Verblendung und wirtschaftliche Misswirtschaft führen können.
Protestwelle erschüttert das Regime
Seit Anfang Dezember 2025 rollt eine beispiellose Protestwelle durch den Iran. Von den Metropolen bis zu den Industriezentren des Landes gehen die Menschen auf die Straße. Die Gründe sind vielfältig, doch sie alle wurzeln in der fundamentalen Krise des Systems. Menschenrechtsaktivisten prangern die exzessive Anwendung der Todesstrafe an – mehr als 1.000 dokumentierte Hinrichtungen allein im Jahr 2025 sprechen eine erschreckende Sprache. Arbeiter in den Industriegebieten streiken gegen unerträgliche Lebensbedingungen.
Wirtschaftliche Kennzahlen zeichnen düsteres Bild
Die nackten Zahlen des Internationalen Währungsfonds vom Oktober 2025 lesen sich wie ein wirtschaftlicher Totenschein. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird voraussichtlich nur um magere 0,6 Prozent wachsen – ein dramatischer Einbruch gegenüber den 3,7 Prozent im Vorjahr und den noch respektablen 5,3 Prozent im Jahr 2023. Doch der eigentliche Hammer ist die Inflation: Mit prognostizierten 43,3 Prozent gehört der Iran zu den Ländern mit der höchsten Geldentwertung weltweit.
Der iranische Rial befindet sich im freien Fall. Was das für die einfachen Bürger bedeutet, kann man sich leicht ausmalen: Die Ersparnisse eines ganzen Lebens werden binnen Monaten pulverisiert, während die Preise für Grundnahrungsmittel in schwindelerregende Höhen klettern.
Chronische Misswirtschaft trifft auf geopolitische Eskalation
Die Ursachen dieser Misere sind vielschichtig. Jahrzehntelange Misswirtschaft, systemische Korruption und die Auswirkungen internationaler Sanktionen haben das wirtschaftliche Fundament des Landes ausgehöhlt. Doch die Eskalation des Konflikts mit Israel und den Vereinigten Staaten im Jahr 2025 hat die Situation dramatisch verschärft.
Der kurze, aber intensive Krieg im Juni 2025 verursachte Schäden in Milliardenhöhe auf iranischem Territorium. Die Antwort Washingtons ließ nicht lange auf sich warten: Zusätzliche Sanktionen gegen Irans Öl-, Banken- und Schifffahrtssektor wurden verhängt. Die Wiedereinführung der sogenannten "Snapback"-Sanktionen der Vereinten Nationen Ende 2025 setzte dem Ganzen die Krone auf.
Ein warnendes Beispiel für den Westen
Was sich im Iran abspielt, sollte auch hierzulande aufmerksam beobachtet werden. Denn die Mechanismen, die eine Volkswirtschaft in den Abgrund reißen können, sind universell: überbordende Staatsverschuldung, ideologiegetriebene Wirtschaftspolitik und die Vernachlässigung marktwirtschaftlicher Prinzipien. Während Deutschland mit seinem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen neue Schuldenrekorde aufstellt, zeigt der Iran, wohin der Weg führen kann, wenn das Vertrauen in die Währung erst einmal erschüttert ist.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und galoppierender Inflation erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell als verlässlicher Wertspeicher. Sie bieten einen Schutz gegen Währungsverfall, den keine Zentralbank und kein Regime der Welt aushebeln kann – eine Lektion, die iranische Bürger gerade auf schmerzhafte Weise lernen müssen.
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