
IWF-Prognose für Deutschland: Schönfärberei statt echtem Aufschwung?

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft angehoben – von mageren 0,9 auf nunmehr 1,1 Prozent für das laufende Jahr. Was auf den ersten Blick wie eine erfreuliche Nachricht klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als das, was es tatsächlich ist: reine Augenwischerei.
Staatliche Milliarden als Strohfeuer
Die IWF-Ökonomen begründen ihren vorsichtigen Optimismus mit den massiven staatlichen Ausgabenprogrammen, die kurzfristig für Auftrieb sorgen sollen. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Es sind nicht etwa strukturelle Verbesserungen oder eine wiedererstarkte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, die das Wachstum antreiben sollen. Nein, es ist schlicht und ergreifend das Verbrennen von Steuergeldern in astronomischen Dimensionen.
Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Bundesregierung, das eigentlich als Investition in die Infrastruktur gedacht war, erweist sich zunehmend als gigantisches Schuldenpaket, dessen Zinslast kommende Generationen noch jahrzehntelang abzahlen werden. Friedrich Merz hatte einst versprochen, keine neuen Schulden zu machen – ein Versprechen, das sich längst in Luft aufgelöst hat.
Deutschland: Vom Schlusslicht zum Einäugigen unter den Blinden
Besonders pikant mutet die Feststellung an, Deutschland werde im laufenden Jahr stärker wachsen als andere G7-Länder. Nach zwei Jahren als absolutes Schlusslicht unter den großen westlichen Industrienationen soll die Bundesrepublik nun Japan und Italien überholen, die mit prognostizierten 0,7 Prozent noch schwächer dastehen. Frankreich liegt mit 1,0 Prozent ebenfalls knapp hinter Deutschland.
Doch was bedeutet es schon, der Einäugige unter den Blinden zu sein? Ein Wachstum von 1,1 Prozent ist angesichts der Inflation und der demografischen Entwicklung faktisch ein Stillstand – wenn nicht sogar ein realer Rückgang des Wohlstands pro Kopf.
Die Bundesregierung träumt von 1,3 Prozent
Während der IWF mit seiner Prognose bereits optimistischer ist als die Bundesbank und das renommierte Ifo-Institut, bleibt er dennoch hinter den Erwartungen der Bundesregierung zurück. Diese hofft auf ein Wachstum von 1,3 Prozent und setzt dabei auf die inländische Nachfrage. Stabile Preise, Lohnsteigerungen und sogenannte Entlastungsmaßnahmen sollen die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte erhöhen.
Die Realität sieht freilich anders aus. Die US-Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe treffen die exportorientierte deutsche Wirtschaft hart. Die Energiepreise bleiben auf einem Niveau, das viele Industriebetriebe in die Knie zwingt. Und die Bürokratielast erstickt jede unternehmerische Initiative im Keim.
Für 2027 noch mehr Wunschdenken
Für das kommende Jahr prognostiziert der IWF ein Wachstum von 1,5 Prozent. Eine Zahl, die angesichts der strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft mehr Wunschdenken als fundierte Analyse zu sein scheint. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Fachkräfte wandern ab, und die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sich kontinuierlich.
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