
KiKa-Skandal: Wenn die deutsche Oma im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen in der Jauchegrube versinkt

Es ist eine Szene, die selbst hartgesottenen Beobachtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Sprache verschlägt: In einer Folge der KiKa-Kinderserie „Moooment!" steuern Kinder mit Migrationshintergrund einen Spielcharakter durch ein fiktives Computerspiel namens „Almaniac – The Game". Ihre Mission? Den Kampf gegen die angeblich allgegenwärtige rassistische deutsche Mehrheitsgesellschaft. Der finale Endgegner: eine deutsche Oma. Ihr Schicksal: das Versinken in einer braunen Jauchegrube. Was sich wie eine bösartige Satire über die Auswüchse der ÖRR-Ideologie anhört, wurde tatsächlich vom Kinderkanal von ARD und ZDF produziert – und im Jahr 2021 ahnungslosen Kindern als Bildungsfernsehen serviert.
Eine pädagogische Entgleisung mit Ansage
Die fünfteilige Serie aus dem Jahr 2021 begleitet eine Gruppe von Kindern – Julia, Tayfun, Nadia, Johannes, Sam und Adaolisa – die in jeder Folge mit angeblichen Alltagsrassismen konfrontiert werden. Mit dem Ausruf „Moooment" wird dann pädagogisch die böse deutsche Mehrheitsgesellschaft zurechtgewiesen. In einer weiteren Episode beschweren sich die Kinder über das vermeintlich rassistische Comedy-Programm eines älteren Herrn auf einem Kindergeburtstag. Das Muster ist immer dasselbe: Migrantische Kinder als moralische Instanz, deutsche Bürger als zu erziehende Rassisten.
Die Süddeutsche Zeitung pries das Format damals als „witzig und empathisch". Welche Empathie genau das Ertränken einer alten Frau in Fäkalien vermitteln soll, blieb das Geheimnis der Rezensenten.
Erst nach öffentlichem Druck eingeknickt
Erst nachdem in den sozialen Medien Clips der Sendung wieder kursierten und die ÖRR-Kritikerin „Critical Cat" die fragwürdigen Ausschnitte auf X teilte, regte sich massiver Widerstand. Der KiKa zog daraufhin die Reißleine und löschte die Serie aus der Mediathek, wie der Sender bestätigte. Doch von echter Einsicht kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Der Sender verteidigt sein Machwerk mit den üblichen Worthülsen. Man habe „Empathie fördern" und „unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen" wollen, heißt es. Die Serie nutze „Zuspitzung, Überzeichnung und Humor".
Eine bemerkenswerte Argumentationslinie. Man stelle sich nur einmal vor, dieselbe „Zuspitzung" und „Überzeichnung" würde auf Migrantenkriminalität, Clan-Strukturen oder islamistische Tendenzen angewandt. Der Aufschrei wäre ohrenbetäubend, die Sendung würde keine 24 Stunden überleben, und die zuständigen Redakteure könnten sich gleich auf die Suche nach einem neuen Beruf machen.
Die Diversitäts-Checkliste als ideologisches Korsett
Der Skandal um „Moooment!" reiht sich ein in eine längere Geschichte fragwürdiger Entscheidungen beim KiKa. Der Sender geriet zuletzt auch wegen seiner sogenannten „Diversitäts-Checkliste" in die Kritik. Diese erstmals 2019 veröffentlichte und 2024 aktualisierte Vorgabe schreibt vor, dass die Charaktere der Produktionen möglichst „vielfältig" sein sollen. Auf das generische Maskulinum solle verzichtet werden, kulturelle und ethnische Herkunft sei zu beachten, die „Vielfalt der Geschlechter" abzubilden. Was als Offenheit verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ideologisches Programm, das Kindern eine bestimmte Weltsicht regelrecht einbleut.
Der Sender verweist darauf, dass rund 39 Prozent der Minderjährigen eine familiäre Migrationsgeschichte hätten. Doch was bedeutet das im Umkehrschluss? Dass die übrigen 61 Prozent der Kinder mit Botschaften bedient werden, die sie und ihre Großmütter pauschal als potenzielle Rassisten brandmarken? Dass die Mehrheitsgesellschaft im Kinderprogramm symbolisch in der Jauche entsorgt wird?
Zwangsfinanzierung für Indoktrination
Besonders bitter: All das wird mit Rundfunkbeiträgen finanziert, die jeder Haushalt in Deutschland zwangsweise entrichten muss. Genau jene Großmütter, die in der KiKa-Produktion symbolisch im Abfluss versenkt werden, finanzieren mit ihren monatlichen Beiträgen die Produktion solcher Inhalte. Ein Schelm, der sich darüber empört.
Die Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhält durch derartige Skandale neuen Schub. Während die BBC in Großbritannien angesichts knapper Mittel sogar im Nachrichtenbereich kürzt, hat der deutsche ÖRR offenbar noch genügend Budget, um Kindern die kollektive Schuld einer ganzen Generation einzubläuen. Wer sich fragt, warum das Vertrauen in die etablierten Medien stetig sinkt, findet hier eine Antwort, die niemand mehr ignorieren kann.
Der gesellschaftliche Schaden
Was hier passiert, ist nicht harmlos. Kinder im Vorschul- und Grundschulalter sind formbar, sie übernehmen Bilder, Symboliken und moralische Wertungen weitgehend unkritisch. Wenn dem deutschen Großmütterchen mit Schürze und grauen Haaren eine derart drastische Behandlung zuteilwird, dann werden Feindbilder geschaffen, die sich in junge Köpfe einbrennen. Die Spaltung der Gesellschaft beginnt nicht erst auf der Straße – sie beginnt bei dem, was Kinder im Fernsehen serviert bekommen.
Dass der Sender das Material erst nach öffentlichem Aufschrei aus der Mediathek entfernt, zeigt: Es geht nicht um Einsicht, sondern um Schadensbegrenzung. Die ideologische Stoßrichtung bleibt dieselbe. Die Frage, die sich aufdrängt: Wie viele weitere „Moooment!"-Produktionen schlummern noch in den Archiven, ohne dass jemand davon Notiz genommen hat? Und wie lange noch werden deutsche Beitragszahler für Inhalte aufkommen, die ihre eigene Identität verächtlich machen?
Eine traditionelle Familien- und Gesellschaftspolitik, die Werte wie Respekt vor den Älteren, gegenseitige Achtung und ein gesundes Selbstverständnis vermittelt, sieht jedenfalls anders aus. Der Reformbedarf beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist mit Händen zu greifen – und mit jeder neuen Enthüllung wächst die Forderung nach grundlegendem Wandel. Wer Kindern symbolisch ihre eigenen Großmütter in der Jauche ertränkt, hat den Bildungsauftrag nicht verstanden. Er hat ihn verraten.
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