
Klimaforscher will Bürger mit neuer Heizungsabgabe schröpfen – der nächste Angriff auf den Geldbeutel
Man könnte meinen, die Deutschen hätten nach dem Heizungsgesetz-Debakel der Ampelregierung endlich Ruhe vor ideologisch motivierten Eingriffen in ihre vier Wände. Weit gefehlt. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), bringt nun eine neue Abgabe auf frisch installierte Öl- und Gasheizungen ins Spiel – und verkauft diese dreiste Zusatzbelastung auch noch als vermeintlichen „Schutz" für die Verbraucher.
50 Euro pro Tonne CO₂ – über 20 Jahre hinweg
Der Vorschlag hat es in sich: Die sogenannte „Investitionsabgabe" solle die kumulativen CO₂-Emissionen bepreisen, die über die gesamte Lebensdauer einer neuen Heizung – also rund 20 Jahre – anfallen würden. Konkret schwebe Edenhofer ein Preis von etwa 50 Euro pro Tonne CO₂ vor. Was das in der Praxis für einen durchschnittlichen Haushalt bedeuten würde, lässt sich leicht ausrechnen: Tausende Euro zusätzliche Kosten, die beim Kauf einer neuen Heizung auf einen Schlag fällig würden.
Edenhofer räumte gegenüber dem Fachdienst „Tagesspiegel Background" zwar ein, dass ein solcher Vorschlag auf den ersten Blick politisch schwer durchsetzbar sei. Doch dann folgte die typische Argumentationsakrobatik der Klimaforschungselite: Wer sich heute eine Gasheizung einbaue, dem drohe bis 2045 ohnehin eine Verdopplung oder gar Verdreifachung der Brennstoffpreise durch den Umstieg auf „grünes Gas". Die Abgabe sei daher keine Zusatzbelastung, sondern ein Schutzschild vor künftigen Kostensteigerungen. Eine bemerkenswerte Logik: Man bestraft den Bürger heute, damit er morgen nicht bestraft wird.
Gebäudemodernisierungsgesetz: „Verunglückt" – aber bitte noch strenger
Besonders aufschlussreich ist Edenhofers Kritik am geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz. Der Klimaforscher nannte den Entwurf schlicht „verunglückt" – allerdings nicht etwa, weil er den Bürgern zu viel zumutet, sondern weil er ihm offenbar nicht weit genug geht. Edenhofer zeigte sich überzeugt, dass es in absehbarer Zeit eine Revision geben werde. Dann müssten Maßnahmen eingeführt werden, die verhinderten, dass durch den massenhaften Einbau neuer fossiler Heizungen die Emissionen „für Jahrzehnte zementiert" würden.
Hier offenbart sich das eigentliche Ziel: Es geht nicht um den Schutz der Verbraucher, sondern um die schrittweise Verdrängung bewährter Heiztechnologien. Was Robert Habeck mit seinem berüchtigten Heizungsgesetz nicht vollständig durchsetzen konnte, soll nun offenbar über die Hintertür einer CO₂-Abgabe erreicht werden. Der Bürger, der sich schlicht eine funktionierende und bezahlbare Heizung wünscht, wird zum Klimasünder degradiert.
Klimaziele verfehlt – und der Bürger soll zahlen
Zum neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung äußerte sich Edenhofer ebenfalls wenig begeistert. Es sei „nicht wirklich zufriedenstellend". Er sehe eine Lücke von 85 bis 102 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten bis 2040. Auch die Verfehlungen der Klimaziele bis 2030 im Gebäude- und Verkehrssektor würden viel zu wenig adressiert. Die Botschaft ist unmissverständlich: Es muss noch mehr reguliert, noch mehr besteuert, noch mehr umverteilt werden.
Dass Deutschland mit seinem Anteil von knapp zwei Prozent an den globalen CO₂-Emissionen das Weltklima nicht im Alleingang retten kann, scheint in den Denkfabriken der Klimaforschung keine Rolle zu spielen. Stattdessen wird der deutsche Eigenheimbesitzer zum Hauptschuldigen einer globalen Krise stilisiert – und soll dafür immer tiefer in die Tasche greifen. Während andere Länder wie Australien gerade erst ihre Spritsteuer halbieren, um die Bürger zu entlasten, diskutiert man hierzulande über die nächste Sonderabgabe.
Ein Land, das seine Bürger systematisch überfordert
Die Frage, die sich jeder vernünftige Mensch stellen muss, lautet: Wie viel Belastung verträgt der deutsche Mittelstand noch? Die Energiepreise sind bereits auf einem historisch hohen Niveau, die Inflation frisst die Ersparnisse auf, und das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird die Schuldenlast für kommende Generationen weiter in die Höhe treiben. Und nun soll auch noch der Einbau einer simplen Gasheizung zum finanziellen Abenteuer werden?
Es ist bezeichnend, dass solche Vorschläge ausgerechnet aus einem steuerfinanzierten Institut kommen, dessen Mitarbeiter sich um ihre eigene Heizkostenrechnung vermutlich wenig Sorgen machen müssen. Der hart arbeitende Familienvater, der sein Haus winterfest machen will, hat diese Gelassenheit nicht. Er braucht eine Heizung, die funktioniert und die er sich leisten kann – keine ideologisch aufgeladene Investitionsabgabe, die ihm das Gefühl gibt, für das Atmen bestraft zu werden.
Deutschland braucht dringend eine Rückbesinnung auf wirtschaftliche Vernunft und eine Politik, die den Bürger nicht als Melkkuh betrachtet, sondern als das, was er ist: das Fundament dieses Landes. Wer Eigenheimbesitzer und Mieter gleichermaßen mit immer neuen Abgaben überzieht, darf sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die politische Klasse weiter erodiert.
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