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Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:47 Uhr

Lamborghini beerdigt den Elektro-Traum: Nachfrage „nahe null"

Es ist eine Ohrfeige für die Elektro-Ideologen in Brüssel und Berlin, die seit Jahren mit regulatorischem Eifer den Verbrennungsmotor ins Grab treiben wollen: Lamborghini stellt die Entwicklung seines geplanten vollelektrischen Sportwagens „Lanzador" ein. Der Grund ist so simpel wie vernichtend – kein Mensch will ihn kaufen.

Ein „teures Hobby" ohne Kundschaft

Konzernchef Stephan Winkelmann fand dafür Worte von erfrischender Klarheit. Die Nachfrage nach einem elektrischen Sportwagen liege „nahe null", erklärte er. In die Entwicklung eines reinen Elektroautos zu investieren, wenn weder Markt noch Kundschaft dafür bereit seien, wäre schlicht ein „teures Hobby". Man muss sich diese Formulierung auf der Zunge zergehen lassen. Während europäische Politiker Milliarden an Steuergeldern in die Elektromobilität pumpen, während Verbote und Regulierungen den Bürgern vorschreiben sollen, was sie zu fahren haben, spricht ein Unternehmenslenker aus, was jeder mit gesundem Menschenverstand längst ahnt: Der Markt will es nicht.

Das Modell Lanzador sollte ursprünglich 2028 auf den Markt kommen. Die Entscheidung gegen das Projekt sei bereits Ende vergangenen Jahres nach internen Beratungen und umfassenden Marktanalysen gefallen, habe man aber zunächst nicht groß kommuniziert. Stattdessen setzt der italienische Sportwagenbauer nun konsequent auf Plug-in-Hybride und will „so lange wie möglich" am Verbrennungsmotor festhalten.

Emotion schlägt Ideologie

Die Begründung, die Lamborghini für seine Kehrtwende anführt, offenbart ein fundamentales Missverständnis der Elektro-Apologeten. Käufer von Supersportwagen schätzten den Klang und das Fahrgefühl klassischer Motoren, die als „emotionales Erlebnis" wahrgenommen würden. Elektroantriebe hätten schlicht Mühe, diese Verbindung herzustellen. Wer je das tiefe Grollen eines V12-Motors gehört hat, der versteht sofort, wovon die Rede ist. Ein surrendes Elektroauto mag effizient sein – aber Gänsehaut erzeugt es nicht.

Die Zahlen geben Lamborghini recht. Mit 10.747 ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen neuen Absatzrekord. Die wichtigsten Märkte liegen in Europa und im Nahen Osten. Offenbar wissen die Kunden sehr genau, was sie wollen – und das ist kein lautloses Gleiten durch die Straßen.

Das EU-Verbrennerverbot und seine Ausnahmen

Ab 2035 dürfen in der Europäischen Union grundsätzlich keine neuen Fahrzeuge mit reinem Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Für Kleinserienhersteller wie Lamborghini gelten allerdings Ausnahmen. Das Unternehmen drängt nun darauf, diese Sonderregelung über 2035 hinaus zu verlängern, und verweist dabei auf die geringen Stückzahlen sowie die niedrigen Jahresfahrleistungen vieler Kunden. Ein durchaus nachvollziehbares Argument – denn welchen messbaren Einfluss auf das Weltklima haben einige tausend Sportwagen pro Jahr?

Langfristig schließe Lamborghini einen Elektrosportwagen nicht kategorisch aus, heißt es. Allerdings erst dann, wenn der Markt aus Sicht des Unternehmens tatsächlich bereit sei. Eine bemerkenswert nüchterne Haltung in einer Zeit, in der politische Entscheidungsträger lieber Wunschdenken als Marktdaten zur Grundlage ihrer Regulierung machen.

Ein Symptom des europäischen Realitätsverlusts

Die Entscheidung von Lamborghini ist mehr als eine unternehmerische Kurskorrektur. Sie ist ein Symptom für den wachsenden Graben zwischen politischer Ideologie und wirtschaftlicher Realität in Europa. Während Brüssel und auch die deutsche Politik – man denke nur an die Jahre der grünen Transformationseuphorie – mit Verboten, Subventionen und moralischem Druck eine Elektrowende erzwingen wollen, zeigt der Markt immer deutlicher, dass die Rechnung nicht aufgeht.

Die Wertverluste bei Elektrofahrzeugen sind dramatisch. Zwei Jahre alte Modelle namhafter Hersteller werden bereits mit Abschlägen von bis zu 50 Prozent auf den Katalogpreis gehandelt. Rückrufaktionen wegen Brandgefahr bei Batterien kosten die Industrie weitere Milliarden. Und die Ladeinfrastruktur bleibt in weiten Teilen Europas ein Flickenteppich. All das sind keine Argumente ideologischer Verbrennerfans, sondern schlichte Fakten.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet ein Luxushersteller den Mut aufbringt, offen auszusprechen, was viele in der Branche nur hinter vorgehaltener Hand zugeben: Die erzwungene Elektrifizierung des Automobilsektors ist in ihrer jetzigen Form gescheitert. Nicht weil die Technologie per se schlecht wäre, sondern weil man sie mit dem Holzhammer durchsetzen wollte, ohne Rücksicht auf Kundenwünsche, Marktreife und wirtschaftliche Vernunft.

Wenn der Stier seine Hörner zeigt

Lamborghini – dessen Wappen bekanntlich ein kampfbereiter Stier ziert – hat mit dieser Entscheidung ein Zeichen gesetzt. Es ist das Zeichen eines Unternehmens, das seinen Kunden zuhört statt Politikern. Bis 2030 sollen zwar sämtliche Modelle als Plug-in-Hybride angeboten werden, was durchaus einen Kompromiss darstellt. Aber die vollständige Kapitulation vor dem Elektro-Diktat bleibt aus.

Man darf gespannt sein, wie viele andere Hersteller diesem Beispiel folgen werden. Die Zeichen mehren sich jedenfalls, dass die Automobilindustrie langsam aus ihrem ideologischen Tiefschlaf erwacht. Es wäre an der Zeit, dass auch die Politik in Berlin und Brüssel zur Kenntnis nimmt: Märkte lassen sich nicht per Verordnung erschaffen. Und Kunden lassen sich nicht zwingen, Produkte zu kaufen, die sie nicht wollen – egal wie viele Subventionen man ihnen vor die Nase hält.

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