
Leere Stühle in Davos: Baerbocks Auftritt beim Weltwirtschaftsforum gerät zur Farce

Es gibt Momente, die mehr sagen als tausend Worte. Der Auftritt der ehemaligen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos dürfte zu diesen Momenten gehören. Die aktuelle Präsidentin der UN-Generalversammlung hielt eine zehnminütige Rede – in einem kleinen Konferenzraum abseits der großen Bühne, vor halbleeren Stuhlreihen. Das Interesse der internationalen Elite an den Ausführungen der Grünen-Politikerin? Überschaubar, um es diplomatisch auszudrücken.
Von der Weltbühne in die Abstellkammer
Während sich die wahren Schwergewichte der Weltpolitik auf den Hauptbühnen des Forums tummelten, musste sich Baerbock mit einem bescheidenen Nebenraum begnügen. Die Bilder sprechen Bände: Leere Stühle, eine Handvoll Zuhörer, verhaltener Applaus. Für eine Politikerin, die einst als Kanzlerkandidatin antrat und sich selbst gerne als moralische Instanz der internationalen Gemeinschaft inszenierte, ist dieser Absturz in die Bedeutungslosigkeit geradezu symbolträchtig.
In ihrer Ansprache widmete sich Baerbock erwartungsgemäß ihren Lieblingsthemen. Die Vereinten Nationen pries sie als zentrale Institution des Vertrauens zwischen Staaten – eine Einschätzung, die angesichts der zunehmenden Handlungsunfähigkeit dieser Organisation bei vielen Beobachtern bestenfalls ein müdes Lächeln hervorrufen dürfte.
Die Wahrheit ist nicht verhandelbar – außer wenn sie unbequem wird
Besonders bemerkenswert war Baerbocks Aussage, die Wahrheit sei nicht verhandelbar. „Die Wahrheit ist die Wahrheit. Wir verhandeln nicht über Wahrheiten und Fakten", verkündete sie mit dem ihr eigenen Pathos. Ausgerechnet sie, deren Partei während der Ampel-Regierung maßgeblich daran beteiligt war, unbequeme Meinungen als „Desinformation" zu brandmarken und kritische Stimmen mundtot zu machen. Die Ironie dieser Worte scheint der ehemaligen Außenministerin vollständig entgangen zu sein.
Fake News und Desinformation seien „allgegenwärtig" und würden als „Waffe" eingesetzt, warnte Baerbock weiter. Künstliche Intelligenz verwische die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge. Dabei versäumte sie es freilich zu erwähnen, dass es gerade die von ihr vertretene politische Strömung war, die in den vergangenen Jahren jeden Widerspruch gegen die offizielle Regierungslinie als gefährliche Falschinformation abzustempeln versuchte.
Grönland und die Souveränität der Völker
Auch zum Thema Grönland äußerte sich die UN-Generalversammlungspräsidentin. Die Grönländer genössen „die gleichen Souveränitätsrechte wie jeder andere auf der Erde", betonte sie. Ein bemerkenswerter Standpunkt von einer Politikerin, deren Partei die Souveränität des eigenen Landes jahrelang bereitwillig an Brüssel und internationale Organisationen abtrat.
WM-Boykott und wirtschaftliche Belehrungen
Auf die Frage nach einem möglichen Boykott der Fußball-WM 2026 in Nordamerika antwortete Baerbock mit einer ihrer typischen Belehrungen: Eine Weltmeisterschaft könne nur funktionieren, wenn sich alle an gemeinsame Regeln hielten. „Wenn man sagt: Ein Deal ist ein Deal, und am nächsten Tag ist alles hinfällig, dann kann man auf dieser Welt auch keine Geschäfte machen", erklärte sie – und übertrug dieses Beispiel prompt auf die internationale Wirtschaft.
Man fragt sich unwillkürlich, ob Baerbock bei diesen Worten an die zahllosen gebrochenen Versprechen der Ampelkoalition dachte. An die Zusicherungen zur Energiesicherheit, die sich in Luft auflösten. An die Beteuerungen zur wirtschaftlichen Stabilität, während deutsche Unternehmen reihenweise abwanderten.
Der tiefe Fall einer Selbstüberschätzerin
Der Auftritt in Davos ist symptomatisch für den Niedergang einer Politikerin, die stets mehr sein wollte, als sie war. Die leeren Stühle im Konferenzraum sind ein Sinnbild für das schwindende Interesse der Welt an deutschen Moralpredigten. Die internationale Gemeinschaft hat offensichtlich erkannt, was viele deutsche Bürger schon lange wissen: Hinter den großen Worten verbirgt sich erschreckend wenig Substanz.
Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz versucht, die außenpolitischen Scherben der Ampel-Jahre zusammenzukehren, tingelt Baerbock durch internationale Konferenzen und hält Reden vor halbleeren Sälen. Ein passenderes Ende für die Karriere einer Politikerin, die Deutschland auf der Weltbühne zur Lachnummer machte, hätte man sich kaum ausdenken können.
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