
Lubmin-Posse: Funktionsfähiges Gaskraftwerk wird an die Ukraine verschenkt – während Deutsche frieren

Es ist ein Vorgang, der wie eine Realsatire klingt, aber bittere Realität in der deutschen Energiepolitik des Jahres 2026 ist: Ein voll funktionsfähiges Gaskraftwerk im mecklenburg-vorpommerschen Lubmin soll als „humanitäre Geste" an die Ukraine verschenkt werden. Während Millionen deutsche Haushalte unter explodierenden Energiepreisen ächzen und der Industriestandort Deutschland in einer historischen Krise steckt, verschleudert man hier munter Anlagen, die einst dazu gedacht waren, die Energiesicherheit unseres Landes zu gewährleisten.
Die Ironie der Geschichte: Russisches Gas, ukrainische Sabotage?
Besonders pikant: Das betroffene Kraftwerk hat über Jahre hinweg russisches Gas aus der Nord-Stream-1-Pipeline veredelt – jener Pipeline, deren Sprengung im September 2022 nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft mutmaßlich von einem ukrainischen Soldaten namens Serhij K. mitorchestriert worden sein soll. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann eine führende Rolle bei dem beispiellosen Sabotageakt vor. Wer also einst die Energieinfrastruktur Deutschlands sprengte, soll nun als Beschenkter dastehen. Eine Konstellation, die man sich grotesker kaum ausdenken könnte.
Wie es zur Stilllegung kam
Die Betreibergesellschaft „Sefe Securing Energy for Europe GmbH" – ein durch die Verstaatlichung der ehemaligen Gazprom-Germania-Tochter entstandenes Konstrukt – teilte mit, der Betrieb der Anlage sei bereits 2023 eingestellt worden. Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage mit einer Leistung von 84 Megawatt habe primär dazu gedient, die nötige Prozesswärme für die Einspeisung des russischen Erdgases ins deutsche Fernnetz bereitzustellen. Mit dem Versiegen der russischen Gaslieferungen sei der wirtschaftliche Sinn entfallen. Modernen Vergleichskraftwerken mit 500 bis 800 Megawatt steht die Lubminer Anlage zwar in der Leistung nach – funktionsfähig ist sie dennoch.
Verkauf gescheitert – Verschrottung zu teuer
Der Knackpunkt: Sefe konnte für die Anlage schlicht keinen Käufer finden. Statt nun die Kosten einer regulären Verschrottung zu tragen, hat man eine elegante Lösung gefunden: Man deklariert die Verschenkungsaktion als humanitäre Hilfe für die Ukraine und spart sich obendrein die Demontagekosten. Ein Schelm, wer dabei an Steuergelder denkt – denn Sefe gehört letztlich dem deutschen Staat, also dem Steuerzahler.
AfD wittert Skandal – und liegt damit richtig
Die AfD vor Ort bringt das Unbehagen vieler Bürger auf den Punkt. Nikolaus Kramer, AfD-Politiker im Land- und Kreistag Vorpommern-Greifswald, formuliert deutlich, dass die Anlage eigentlich der Energiesicherheit Deutschlands hätte dienen sollen. Ein „Schlag ins Gesicht für unsere Bürger" sei das Vorgehen. Und tatsächlich stellt sich die Frage: Warum wird in einem Land, das seine letzten Kernkraftwerke aus rein ideologischen Gründen abgeschaltet hat und nun händeringend nach grundlastfähigen Energiequellen sucht, ein funktionierendes Gaskraftwerk verschenkt? Wäre es nicht klüger, jede verfügbare Erzeugungskapazität im eigenen Land zu erhalten?
Die deutsche Energiepolitik – ein Trauerspiel in mehreren Akten
Die Lubminer Episode ist symptomatisch für eine Energiepolitik, die längst jeden Bezug zur ökonomischen Realität verloren hat. Erst hat die rot-grüne Ideologie unter der vorigen Ampel-Koalition die deutsche Energieversorgung in eine beispiellose Schieflage manövriert, nun setzt die Große Koalition unter Friedrich Merz die fragwürdige Praxis fort, deutsche Industriekapazität faktisch ins Ausland zu verschieben. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) muss den finalen Entwurf der Kraftwerksstrategie liefern – die Industrie wartet, das Land wartet, die Bürger warten.
Lubmin könnte trotzdem profitieren – vielleicht
Immerhin: Im Industriepark Lubmin könnte ein modernes Gaskraftwerk mit rund 500 Megawatt Leistung entstehen, wie die Ostsee-Zeitung bereits im Februar berichtete. Gerold Jürgens, Präsident des Unternehmerverbandes Vorpommern, verweist auf die enorme Wertschöpfung, die ein solcher Bau für die Region bedeuten würde. Doch ob aus diesen Plänen tatsächlich etwas wird, hängt einmal mehr von politischen Entscheidungen in Berlin ab – und auf die Verlässlichkeit der Bundesregierung wollte sich in den vergangenen Jahren bekanntlich kein Investor mehr verlassen.
Was vom Vorgang bleibt
Während Deutschland mit den höchsten Strompreisen in Europa zu kämpfen hat, ganze Industriezweige ihre Produktion ins Ausland verlagern und die Bürger an der Tankstelle wie an der Heizkostenabrechnung bluten, leistet sich die Bundesrepublik den Luxus, funktionierende Kraftwerksanlagen zu verschenken. Es passt ins Bild eines Landes, das sich offenbar ein Stück weit selbst aufgegeben hat – energiepolitisch, industriell und auch mental. Dass ein erheblicher Teil der deutschen Bevölkerung diese Politik nicht länger mitträgt, zeigen Umfragen ebenso wie Wahlergebnisse mit zunehmender Deutlichkeit.
Edelmetalle als Bollwerk gegen politische Eskapaden
In Zeiten, in denen die deutsche Politik mit der Substanz des Landes derart freizügig umgeht, wird einmal mehr deutlich, wie wertvoll reale, wertbeständige Vermögensanlagen sind. Physisches Gold und Silber stehen seit Jahrtausenden für Beständigkeit, Werterhalt und Krisenresistenz – Eigenschaften, die in der derzeitigen politischen Großwetterlage Mangelware geworden sind. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio kann gerade in unsicheren Zeiten dazu beitragen, das eigene Vermögen vor den Folgen politischer Fehlentscheidungen zu schützen.
Hinweis: Dieser Artikel gibt die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Wir betreiben keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenständig zu recherchieren und gegebenenfalls qualifizierte Beratung in Anspruch zu nehmen. Anlageentscheidungen liegen in der alleinigen Verantwortung des Anlegers.












