
Methan-Messprogramm für Kühe: Berlin erklärt den Rindviechern den Krieg
Man reibt sich die Augen und fragt sich unwillkürlich, ob man versehentlich eine Satirezeitung aufgeschlagen hat. Doch nein – es ist bitterer Ernst. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz und seinem SPD-Vizekanzler plant allen Ernstes ein umfassendes „Methanmessprogramm" für deutsche Rinder. Die Verdauungsgase unserer Kühe sollen künftig systematisch erfasst, analysiert und – man wagt es kaum auszusprechen – durch gezielte Zuchtprogramme reduziert werden. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026, wo die drängendsten Probleme offenbar nicht in maroden Brücken, explodierender Kriminalität oder einer dahinsiechenden Industrie liegen, sondern im Verdauungstrakt von Wiederkäuern.
331 Seiten Klimawahn aus dem Hause Schneider
Der Entwurf des neuen Klimaschutzprogramms 2026, vorgelegt von SPD-Umweltminister Carsten Schneider, umfasst stolze 331 Seiten. Darin findet sich neben dem besagten Methanmessprogramm auch die Ankündigung eines Forschungsprogramms zur Züchtung von Rindern mit geringerem Methanausstoß. Man stelle sich das einmal bildlich vor: Während deutsche Mittelständler um ihre Existenz kämpfen, während Rentner jeden Cent umdrehen müssen und während die Energiepreise den Wirtschaftsstandort Deutschland systematisch zerstören, investiert die Regierung Steuergelder in die Frage, wie man Kühe dazu bringen könnte, weniger zu rülpsen und zu pupsen.
Die selbstgesetzten Klimaziele sind dabei so ambitioniert wie realitätsfern: Bis 2030 soll der CO₂-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 65 Prozent sinken. Ab 2045 strebt man die sogenannte „Klimaneutralität" an – ein Ziel, das mittlerweile sogar im Grundgesetz verankert wurde. Ein Grundgesetz, das einst die Freiheitsrechte der Bürger schützen sollte, wird nun zum Vehikel einer Klimaideologie, die kommende Generationen mit Schulden und Einschränkungen belastet.
Autofahrer und Hausbesitzer als Melkkühe der Nation
Doch das Methanmessprogramm ist nur die Spitze des Eisbergs. Im Verkehrssektor plant die Regierung nichts Geringeres als eine Revolution auf Rädern: Bis 2040 sollen Elektroautos rund 70 Prozent des deutschen PKW-Bestands ausmachen. Wie das erreicht werden soll? Ganz einfach – durch die bewährte Doppelstrategie aus Zuckerbrot und Peitsche. Der Kauf von E-Fahrzeugen soll weiter gefördert werden, während Benzin durch eine stetig steigende CO₂-Bepreisung systematisch verteuert wird. Der deutsche Autofahrer, ohnehin schon geschröpft wie kaum ein anderer auf der Welt, soll also noch tiefer in die Tasche greifen.
Und als wäre das nicht genug, nimmt sich das Programm auch die Hausbesitzer vor. Sanierungen zur Steigerung der „Klimafreundlichkeit" von Gebäuden sollen zwar mit Fördermitteln unterstützt werden – etwa beim Einbau neuer Heizsysteme oder beim Austausch von Dämmstoffen. Doch wer glaubt, dass diese Förderungen die tatsächlichen Kosten auch nur annähernd decken, der glaubt vermutlich auch, dass man das Klima retten kann, indem man deutschen Kühen das Rülpsen abgewöhnt.
Die Finanzierungslücke: Ein Fass ohne Boden
Besonders entlarvend ist der Blick auf die Finanzierung dieses Mammutprogramms. Jährlich sollen über zehn Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität" fließen – jenem 500-Milliarden-Euro-Paket, das nichts anderes ist als ein euphemistisch verbrämtes Schuldenprogramm auf Kosten künftiger Generationen. Doch selbst die Regierung räumt freimütig ein, dass dieses Budget voraussichtlich nicht ausreichen werde. Weitere „innovative Finanzierungsansätze" – ein Euphemismus, der dem aufmerksamen Bürger kalte Schauer über den Rücken jagen sollte – sollen bis Herbst 2026 vorgelegt werden.
War es nicht Friedrich Merz, der im Wahlkampf vollmundig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen? Nun sitzt er in einer Koalition mit der SPD und lässt sich, wie es scheint, am Nasenring durch die Manege ziehen. Das Sondervermögen, das in Wahrheit ein Sonderschulden-Programm ist, wird die Inflation weiter anheizen und Generationen von Deutschen dazu verdammen, durch Steuern und Abgaben die Zinsen dieser ideologiegetriebenen Politik zu finanzieren.
Wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand ersetzt
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet Deutschland – ein Land, das gerade einmal für rund zwei Prozent der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich ist – sich zum Vorreiter einer Klimapolitik aufschwingt, die seine eigene Wirtschaft ruiniert. Während China und Indien munter neue Kohlekraftwerke bauen, während die USA unter Präsident Trump einen pragmatischeren Kurs eingeschlagen haben, misst Deutschland den Methanausstoß seiner Kühe. Man könnte darüber lachen, wenn es nicht so tragisch wäre.
Die deutsche Landwirtschaft, ohnehin gebeutelt durch immer neue Regulierungen, Auflagen und bürokratische Gängelungen, steht vor der nächsten Zumutung. Statt die heimische Lebensmittelproduktion zu stärken und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, treibt man die Bauern mit absurden Programmen in die Verzweiflung. Und während man hierzulande die Rinderhaltung durch immer neue Auflagen unrentabel macht, wird über das Mercosur-Abkommen billiges Rindfleisch aus Südamerika importiert – wo sich selbstverständlich niemand für den Methanausstoß der dortigen Herden interessiert.
Deutschland schadet sich durch seinen Klimaschutz mittlerweile mehr als durch das Klima selbst – eine bittere Erkenntnis, die in den ideologisch verblendeten Regierungsvierteln Berlins offenbar noch nicht angekommen ist.
Ein Land verliert den Verstand
Was wir hier erleben, ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Politik. Statt sich den wirklichen Problemen zu widmen – der maroden Infrastruktur, der unkontrollierten Migration, der galoppierenden Kriminalität, dem Niedergang des Industriestandorts – verliert sich die Regierung in einer Klimapolitik, die längst jedes Maß verloren hat. Das Methanmessprogramm für Rinder ist dabei nur das jüngste Beispiel einer Politik, die den Bezug zur Realität vollständig verloren hat.
In Zeiten, in denen der deutsche Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzt, in denen traditionelle Werte wie Familie, Eigenverantwortung und wirtschaftliche Vernunft zunehmend unter die Räder geraten, wäre eine Rückbesinnung auf das Wesentliche dringend geboten. Doch stattdessen bekommen wir ein Programm zur Vermessung von Kuhfürzen. Man fragt sich unweigerlich: Wer sind hier eigentlich die wahren Rindviecher?
Angesichts solcher politischen Irrwege und der damit verbundenen Geldentwertung durch immer neue Schulden und Sondervermögen erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen gegen die schleichende Inflation zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen – gerade in Zeiten, in denen die Politik das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster hinauswirft.

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