
Mexiko im Chaos: US-Geheimdienste halfen bei Tötung des mächtigsten Drogenbarons – und nun brennen die Touristenstädte
Was sich seit Sonntag im mexikanischen Bundesstaat Jalisco abspielt, gleicht einem Bürgerkriegsszenario, das selbst hartgesottene Sicherheitsexperten erschüttert. Nemesio „El Mencho" Oseguera Cervantes, der gefürchtete Anführer des Jalisco New Generation Kartells (CJNG), wurde bei einer Militäroperation getötet – und die Vergeltung seiner Schergen ließ keine Stunde auf sich warten. Guadalajara, Mexikos drittgrößte Stadt, versank im Chaos. Puerto Vallarta, eines der beliebtesten Urlaubsziele des Landes mit über 6,3 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr, verwandelte sich in eine Kriegszone.
US-Geheimdienste als stille Architekten der Operation
Wie mittlerweile bestätigt wurde, lieferten die Vereinigten Staaten entscheidende Geheimdienstinformationen an die mexikanischen Spezialkräfte der Armee, die zusammen mit Flugzeugen und der Schnellen Eingreiftruppe der Nationalgarde die Operation durchführten. Das ursprüngliche Ziel sei die Festnahme Osegueras gewesen, doch die Aktion eskalierte zu einem heftigen Feuergefecht mit CJNG-Kämpfern, an dessen Ende der Drogenbaron tot war. Drei weitere Kartellmitglieder seien getötet, drei verwundet und zwei festgenommen worden.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte die US-Beteiligung auf der Plattform X und erinnerte daran, dass Präsident Trump das CJNG bereits im vergangenen Jahr als ausländische Terrororganisation eingestuft habe – „denn genau das ist es". Trump habe unmissverständlich klargemacht, dass Narco-Terroristen, die tödliche Drogen in die USA schleusten, der „Zorn der Gerechtigkeit" ereilen werde.
Narco-Terror als Antwort: Brennende Städte und blockierte Highways
Die Reaktion des Kartells kam mit erschreckender Geschwindigkeit und Brutalität. Fußsoldaten des CJNG entfesselten regelrechte Narco-Terror-Operationen in Guadalajara und darüber hinaus. Bewaffnete Kommandos setzten Einzelhandelsgeschäfte, Tankstellen und Fahrzeuge in Brand, blockierten Autobahnen und versetzten die Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken. Die Gewalt schwappte in die beliebten Badeorte an der Pazifikküste über – amerikanische Touristen in Puerto Vallarta mussten fassungslos zusehen, wie Rauchsäulen über der Touristenzone aufstiegen.
Die US-Botschaft ordnete für die gesamte Region eine „Shelter in Place"-Anweisung an, Fluggesellschaften strichen ihre Verbindungen zum internationalen Flughafen von Guadalajara. Ein Szenario, das man eher aus Kriegsgebieten kennt als aus einem Land, das in wenigen Monaten Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausrichten soll. Jalisco ist als Austragungsort für vier WM-Partien im Juni vorgesehen – eine Planung, die angesichts der aktuellen Lage geradezu grotesk anmutet.
Der härteste Schlag gegen den Drogenhandel in Mexikos Geschichte
Eduardo Guerrero, ein ehemaliger mexikanischer Sicherheitsbeamter und Kartellexperte, bezeichnete die Tötung El Menchos gegenüber der New York Times als „zweifellos den wichtigsten Schlag, der dem Drogenhandel in Mexiko jemals versetzt wurde, seit es Drogenhandel in Mexiko gibt". Nie zuvor habe es in Mexiko eine Organisation mit der territorialen Kontrolle, der Präsenz und der politischen Durchdringung des CJNG gegeben. Die früheren Kartelle seien eher regionaler Natur gewesen.
Doch genau diese beispiellose Machtfülle macht die Situation nun so gefährlich. Die entscheidende Frage lautet: Kann das CJNG überleben? Die Zukunft des Kartells hänge davon ab, wie schnell ein Nachfolger bestimmt werde. Gelinge dies nicht, drohe eine Zersplitterung durch interne Machtkämpfe – was paradoxerweise die Gewalt noch weiter eskalieren lassen könnte. Gleichzeitig steht Mexikos Militär vor der Herausforderung, an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen zu müssen, da neben dem CJNG auch das Sinaloa-Kartell eine permanente Bedrohung darstellt.
Spillover-Risiken für die USA – das Erbe einer verfehlten Grenzpolitik
Die Tötung El Menchos erhöht kurzfristig die Gefahr eines Übergreifens der Gewalt auf die Vereinigten Staaten erheblich. Und hier offenbart sich ein Problem, das die vorherige US-Administration unter Biden und Harris über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt hat. Die überwältigende Mehrheit der Millionen Menschen, die während der Biden-Regierung illegal die Grenze überquerten, füllte die Kassen von Kartellen wie dem CJNG – Tausende, manchmal Zehntausende Dollar pro Kopf für die Schleusung in die USA. Ein lukratives Geschäftsmodell des organisierten Verbrechens, das durch eine faktisch offene Grenze erst ermöglicht wurde.
Die Trump-Administration versucht nun, die sicherheitspolitischen Versäumnisse durch verstärkte Abschiebungsoperationen zu korrigieren. Doch auch hier zeigt sich das typische Muster: Linksgerichtete Richter torpedieren die Bemühungen mit juristischen Klagen und erschweren eine konsequente Durchsetzung des Grenzschutzes. Ein Trauerspiel, das nicht nur die nationale Sicherheit der USA gefährdet, sondern auch zeigt, wie ideologische Verblendung handfeste Sicherheitsinteressen untergräbt.
Lehren auch für Europa und Deutschland
Was sich in Mexiko abspielt, sollte auch diesseits des Atlantiks als Warnsignal verstanden werden. Die Verflechtung von organisierter Kriminalität, unkontrollierter Migration und staatlicher Handlungsunfähigkeit ist kein exklusiv amerikanisches Problem. Auch in Deutschland erleben wir seit Jahren, wie eine laxe Migrationspolitik und eine überforderte Justiz den Nährboden für kriminelle Strukturen bereiten. Die Parallelen mögen auf den ersten Blick weit hergeholt erscheinen – doch das Grundprinzip ist identisch: Wo der Staat seine Grenzen nicht schützt, füllen andere das Vakuum.
Die Ereignisse in Jalisco zeigen eindrücklich, dass entschlossenes Handeln gegen das organisierte Verbrechen zwar kurzfristig zu Eskalationen führen kann, langfristig aber alternativlos ist. Präsident Trump hat mit der Einstufung des CJNG als Terrororganisation und der geheimdienstlichen Unterstützung der mexikanischen Streitkräfte eine klare Linie gezogen. Eine Entschlossenheit, die man sich auch von der deutschen Politik wünschen würde – statt endloser Debatten über Gendersternchen und Klimaneutralität endlich die drängenden Sicherheitsfragen unserer Zeit in den Mittelpunkt zu stellen.
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