
Mindestlohn-Theater: Wenn Lobbyisten warnen und der Bürger die Zeche zahlt

Kaum drei Wochen ist der neue Mindestlohn in Kraft, da bricht in Deutschland scheinbar die Apokalypse aus. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) schlägt Alarm: 40 Prozent der Betriebe wollen die Preise erhöhen, 13 Prozent planen Stellenabbau, in Handel und Gastronomie drohe gar jedem Fünften die Kündigung. Sirenengeheul allerorten. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Diese Panik ist so inszeniert wie ein Theaterstück – mit verteilten Rollen und einem Publikum, das am Ende immer zahlt.
Die halbe Wahrheit der Wirtschaftslobby
Ja, der Mindestlohn ist zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro gestiegen – ein Plus von stolzen 8,4 Prozent. Kein Naturereignis, sondern ein politischer Beschluss, durchgedrückt auf Druck der SPD und abgesegnet von einer Mindestlohn-Kommission, die längst mehr politisches Wunschkonzert als ökonomisches Korrektiv darstellt. Man wollte soziale Gerechtigkeit demonstrieren. Herausgekommen ist Symbolpolitik mit erheblichen Nebenwirkungen.
Doch was die DIHK in ihren Warnungen geflissentlich verschweigt: Sie ist keine neutrale Instanz, sondern eine Lobbyorganisation der Wirtschaft. Ihr Auftrag lautet Interessenvertretung, nicht Wahrheitssuche. Das ist legitim – aber es gehört eben auch dazugesagt, wenn man die Öffentlichkeit mit Horrorszenarien füttert.
Die verschwiegene Entlastung der Gastronomie
Besonders pikant wird die Sache, wenn man einen Blick auf die Gastronomie wirft. Zeitgleich zur Mindestlohnerhöhung hat der Staat die Wirte nämlich massiv entlastet: Die Mehrwertsteuer auf Speisen wurde dauerhaft von 19 auf 7 Prozent gesenkt – ein staatlicher Rabatt in Milliardenhöhe. Doch kam davon irgendetwas beim Gast an? Mitnichten! Die große Mehrheit der Gastronomen hat die Steuersenkung nicht an ihre Kunden weitergegeben. Die Entlastung verschwand nicht auf der Speisekarte, sondern in der Bilanz.
Das bedeutet im Klartext: Wenn jetzt wegen des Mindestlohns in der Gastronomie Jobs auf dem Spiel stehen sollen, dann nicht, weil der Staat den Betrieben keine Luft gelassen hätte – sondern obwohl er sie gleichzeitig massiv entlastet hat. Wer in dieser Situation allein den Mindestlohn zum Preistreiber erklärt, erzählt bestenfalls die halbe Geschichte.
Der Bürger zahlt – wie immer doppelt
Es ist das ewig gleiche Spiel: Die Regierung feiert sich für vermeintliche soziale Wohltaten. Die Wirtschaft warnt theatralisch vor dem Kollaps. Und der Bürger? Der zahlt doppelt – als Steuerzahler, der die Entlastungen finanziert, und als Kunde, der trotzdem höhere Preise akzeptieren muss. Die Verantwortung verdampft derweil irgendwo zwischen Pressemitteilung und Umfrage.
Besonders bitter trifft es jene, die von der Politik längst vergessen wurden: Rentner etwa, deren Einkommen nicht mit den explodierenden Preisen Schritt hält. Tankstelle, Supermarkt, Energie, Versicherungen – überall steigen die Kosten, während das Einkommen stagniert. Für diese Menschen gibt es nichts zu feiern.
Planwirtschaftliche Experimente auf Kosten der Schwächsten
Die bittere Ironie des Mindestlohns liegt in seiner eigenen Logik: Wer eine Arbeit auf Mindestlohnniveau ausübt, wird immer am Existenzminimum herumkrebsen. Denn die Mehrkosten können Arbeitgeber nicht aus den Rippen schwitzen – sie geben sie an die Kunden weiter. Also muss letztendlich auch der Niedriglöhner vielerorts mehr zahlen, der Konsum nimmt ab, Arbeitsstellen werden reduziert. Ein Teufelskreis, den linke Ideologen offenbar nicht durchschauen wollen.
Statt die Abgabenlast auf niedrige Löhne zu senken und Arbeit insgesamt attraktiver zu machen, erhöht man mit der Mindestlohnerhöhung nur die Preise, das allgemeine Lohnniveau – und damit auch die Steuereinnahmen des Staates. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Zwanzig Jahre Politikversagen
Der Mindestlohn ist dabei nur ein Symptom eines viel größeren Problems. Deutschlands Wirtschaft war lange nicht wegen, sondern trotz der Politik stark. Doch die Zerstörung der sicheren Energieversorgung, die schleichende Deindustrialisierung, die unkontrollierte Einwanderung mit ihren immensen Kosten – all das hat seinen Tribut gefordert. Weder Mindestlohn noch Krankheitstage haben den extremen Absturz Deutschlands eingeleitet. Es war Politikversagen auf höchster Ebene, getragen von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP über zwei Jahrzehnte hinweg.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Fehlentscheidungen suchen viele Bürger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung darstellen – gerade wenn die Kaufkraft des Euro durch politisch motivierte Preistreiberei weiter erodiert.
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