
NDR-Satireteam sorgt mit dreister Flaggen-Provokation auf Grönland für internationalen Eklat
Was sich zunächst wie ein dreister Akt amerikanischer Arroganz ausnahm, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als peinliche Inszenierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein Team der NDR-Satiresendung „Extra 3" hat in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eine sogenannte False-Flag-Aktion durchgeführt, die nicht nur ein Bußgeld nach sich zog, sondern auch einen veritablen Shitstorm gegen die Vereinigten Staaten auslöste – und das alles auf Kosten der deutschen Zwangsgebührenzahler.
Die Inszenierung: Deutsche geben sich als Amerikaner aus
Die Fakten sind so simpel wie erschütternd: Ein Mitarbeiter des NDR-Teams versuchte am Dienstag und Mittwoch vor dem Kulturzentrum Katuaq in Nuuk eine US-amerikanische Flagge zu hissen. Dabei gab sich das Team als Amerikaner aus – eine bewusste Täuschung, die zunächst auch funktionierte. Mitarbeiter des Kulturzentrums verhinderten die Aktion, die Polizei wurde eingeschaltet und ein Bußgeld verhängt. Der dänische Fotograf Orla Joelsen berichtete auf der Plattform X, dass sogar ein Verfahren eingeleitet worden sei.
Was der NDR offenbar als gelungenen satirischen Streich betrachtete, entwickelte sich schnell zu einem diplomatischen Desaster. Denn die Grönländer, die ohnehin sensibel auf die Annexionsgelüste des amerikanischen Präsidenten Donald Trump reagieren, gingen zunächst davon aus, tatsächlich mit überheblichen Amerikanern konfrontiert zu sein.
Wütende Reaktionen treffen die Falschen
Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen entsprechend heftig aus – nur richteten sie sich gegen die falschen Adressaten. Ein Nutzer schlug vor, den vermeintlichen Amerikaner auf eine Eisbären-Besichtigungstour mitzunehmen und ihm zu sagen, er könne die Tiere per Hand füttern. Ein anderer schrieb empört: „Die USA hat kein Schamgefühl." Weitere Kommentare wie „Was für ein Mistkerl" oder „Schmeißt ihn raus!" folgten. Besonders bitter: Ein US-amerikanischer Nutzer schämte sich öffentlich für seine Landsleute und bezeichnete sie als „durchgeknallteste Arschlöcher".
All diese Wut, all diese Empörung – sie basierte auf einer Lüge, orchestriert von deutschen Staatsmedien. Der NDR teilte auf Anfrage mit, man bedauere, falls der Eindruck entstanden sei, die Grönländer seien Ziel der Satire gewesen. Eine bemerkenswert schwache Entschuldigung für eine Aktion, die gezielt darauf angelegt war, antiamerikanische Ressentiments zu schüren.
Die Kosten trägt der Gebührenzahler
Während sich der NDR in wohlfeilen Bedauernsbekundungen ergeht, stellt sich die Frage nach den Kosten dieser fragwürdigen Unternehmung. Ein Flug nach Nuuk kostet pro Person rund 2.000 Euro – hin und zurück. Hinzu kommen Hotelkosten, Spesen, Produktionskosten und nun auch noch das Bußgeld. Für ein „albernes Sekundenfilmchen", wie es ein Kommentator treffend formulierte.
Hätte man diese vermeintliche Satire nicht auch vor einem Greenscreen im Studio drehen können? Offenbar nicht, wenn man beim ultralinken NDR arbeitet, der sonst bei jeder Gelegenheit den CO2-Ausstoß der Bürger anprangert. Die eigene Klimabilanz scheint da weniger wichtig zu sein als ein billiger Lacher auf Kosten der transatlantischen Beziehungen.
Satire oder diplomatische Provokation?
Die Frage, ob diese Aktion noch unter den Schutz der Satire fällt, dürfte in den kommenden Tagen intensiv diskutiert werden. Denn was hier geschah, war keine harmlose Pointe, sondern eine gezielte False-Flag-Operation, die bewusst antiamerikanische Stimmung schüren sollte. Dass dabei die Grönländer instrumentalisiert und die USA zu Unrecht an den Pranger gestellt wurden, scheint die Verantwortlichen beim NDR wenig zu kümmern.
Es ist bezeichnend für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, dass solche Aktionen überhaupt möglich sind. Während der Bürger zur Kasse gebeten wird, leisten sich die Staatsmedien kostspielige Auslandsreisen für fragwürdige Provokationen. Die Frage, was der Fernsehrat zu diesem Vorfall sagt, dürfte wohl unbeantwortet bleiben – wie so oft, wenn es um die Verfehlungen des gebührenfinanzierten Rundfunks geht.
Ein Symptom tieferliegender Probleme
Dieser Vorfall ist mehr als nur ein peinlicher Ausrutscher einer Satireredaktion. Er offenbart die Hybris eines Mediensystems, das sich längst von seinem eigentlichen Auftrag – Information, Bildung und Unterhaltung – verabschiedet hat. Stattdessen betreibt man politische Agitation unter dem Deckmantel der Satire, finanziert durch Zwangsgebühren, die der Bürger nicht verweigern kann, ohne juristische Konsequenzen bis hin zur Inhaftierung zu riskieren.
Die Reaktion aus den USA bleibt abzuwarten. Angesichts der aktuellen Spannungen um Grönland und der bekannten Empfindlichkeit der Trump-Administration gegenüber vermeintlichen Provokationen könnte dieser Vorfall durchaus diplomatische Nachwirkungen haben. Dass ausgerechnet deutsche Staatsmedien Öl ins Feuer gießen, während die Bundesregierung händeringend versucht, die transatlantischen Beziehungen zu stabilisieren, zeugt von einer bemerkenswerten Realitätsferne.

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