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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
10:30 Uhr

Netzpaket der Bundesregierung: Grüne toben, doch die Realität der Energiewende holt Deutschland ein

Es ist ein Schauspiel, das man fast schon komisch nennen könnte – wäre es nicht so bitter für den deutschen Stromkunden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche legt einen Gesetzentwurf vor, der den chaotischen Ausbau erneuerbarer Energien endlich an die Realität der bestehenden Stromnetze koppeln soll. Und was passiert? Die Grünen schreien Zeter und Mordio. Sven Giegold, Parteivize von Bündnis 90/Die Grünen, spricht auf Facebook von einer „Zubaublockade per Gesetz". Man reibt sich verwundert die Augen.

Das Erbe einer verfehlten Energiepolitik

Denn was Giegold und seine Parteikollegen geflissentlich verschweigen: Es war maßgeblich die grüne Energiepolitik unter Robert Habeck, die Deutschland in genau jene Sackgasse manövriert hat, aus der Ministerin Reiche das Land nun herauszuführen versucht. Jahrelang wurde der Ausbau von Wind- und Solaranlagen mit ideologischem Eifer vorangetrieben – ohne sich auch nur ansatzweise darum zu kümmern, ob die Stromnetze diese Mengen überhaupt transportieren können. Das Ergebnis? Ein vollendetes Paradoxon: 210 Gigawatt installierte Leistung, ein Anteil erneuerbarer Energien von 59 Prozent an der Stromerzeugung im Jahr 2025 – und gleichzeitig Milliarden an sogenannten Redispatch-Kosten, die am Ende der Stromkunde bezahlen darf.

Allein 2024 beliefen sich die Entschädigungszahlungen an Betreiber abgeregelter Anlagen auf rund 554 Millionen Euro. Im Jahr 2021 waren es sogar über 807 Millionen. Diese Summen fließen über die Netzentgelte direkt in die Stromrechnung jedes einzelnen Haushalts. Man könnte es auch so formulieren: Der deutsche Bürger finanziert eine Energiewende, deren Infrastruktur hinten und vorne nicht funktioniert.

Was das Netzpaket tatsächlich vorsieht

Der noch unveröffentlichte Gesetzentwurf mit dem Namen „Netzpaket" verfolgt im Kern einen simplen, aber überfälligen Gedanken: Wer Strom produziert, muss sicherstellen, dass dieser auch transportiert werden kann. Konkret sieht das Vorhaben vor, besonders belastete Netzgebiete als „kapazitätslimitiert" auszuweisen. In diesen Zonen sollen Neuanschlüsse künftig keinen automatischen Entschädigungsanspruch mehr haben, wenn Netzbetreiber die Einspeisung drosseln müssen. Darüber hinaus sollen Investoren in erneuerbare Energien perspektivisch den Netzausbau mitfinanzieren – über sogenannte Baukostenzuschüsse. Und ja, es sollen sogar Anschlussverweigerungen möglich werden.

Klingt das radikal? Vielleicht. Aber es klingt vor allem nach gesundem Menschenverstand. Denn was nützt die schönste Solaranlage, wenn der produzierte Strom nirgendwo hinfließen kann und der Steuerzahler für das Abschalten auch noch bezahlen muss?

Die Grünen und ihre selektive Empörung

Besonders pikant ist Giegolds Kritik an der geplanten Subventionierung von Gaskraftwerken durch Ministerin Reiche. Denn – man höre und staune – genau diese Subventionen hatte sein Parteikollege Robert Habeck als Wirtschaftsminister ebenfalls vorgesehen. Die Doppelmoral könnte kaum offensichtlicher sein. In der Opposition ist plötzlich verwerflich, was in der Regierung noch als alternativlos galt. Ein Muster, das man von den Grünen mittlerweile zur Genüge kennt.

Giegold argumentiert, Deutschland brauche „stärkere und digitalere Netze, nicht weniger Erneuerbare". Das klingt auf den ersten Blick einleuchtend. Doch wer hat denn den Netzausbau jahrelang verschleppt? Wer hat den Atomausstieg durchgezogen, bevor auch nur ansatzweise eine belastbare Infrastruktur für die Alternativen stand? Es waren die Grünen selbst, die mit ihrem ideologiegetriebenen Kurs die Grundlage für das heutige Chaos gelegt haben.

Ein Systemproblem, kein Erzeugungsproblem

Treffend bringt es ein Kommentator in den sozialen Medien auf den Punkt: Die Energiewende sei kein Erzeugungs-, sondern ein Systemproblem. Aus politischer Opportunität habe man den Ausbau der Erneuerbaren vorangetrieben, aber nicht den von Netzen, Speichern und Flexibilitätsmechanismen. Die Konsequenzen seien hohe Redispatch-Kosten, negative Strompreise und massive Netzengpässe – bei gleichzeitig hoher Versorgungsunsicherheit.

Diese Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. Deutschland hat sich in eine Situation manövriert, in der an sonnigen und windigen Tagen so viel Strom produziert wird, dass die Preise ins Negative rutschen – während an windstillen, bewölkten Tagen teure Gaskraftwerke einspringen müssen. Ein System, das teurer kaum sein könnte. Und wer zahlt die Zeche? Richtig: der deutsche Mittelstand, die Familien, die kleinen Betriebe – jene also, die ohnehin schon unter den explodierenden Energiekosten ächzen.

Zusätzliche Belastung durch Rechenzentren und Großspeicher

Erschwerend kommt hinzu, dass die Stromnetze durch neue Großverbraucher wie Rechenzentren und Großbatteriespeicheranlagen zusätzlich unter Druck geraten. Eine regelrechte „Antragsflut" aus diesem Bereich drohe die Netzbetreiber weiter zu überlasten, warnt das Wirtschaftsministerium. Auch hier zeigt sich: Wer jahrelang den Ausbau der Netze vernachlässigt hat, steht nun vor einem Scherbenhaufen.

Die unbequeme Wahrheit

Die unbequeme Wahrheit lautet: Deutschlands Energiewende wurde von Anfang an falsch aufgezogen. Man hat das Pferd von hinten aufgezäumt – erst die Erzeugung hochgefahren, dann festgestellt, dass die Infrastruktur fehlt. Der überstürzte Atomausstieg, den die Grünen mit religiösem Eifer betrieben haben, hat die Situation zusätzlich verschärft. Nun versucht die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, wenigstens die gröbsten Fehlentwicklungen zu korrigieren. Ob das Netzpaket der große Wurf ist, bleibt abzuwarten. Aber der Ansatz, den Ausbau erneuerbarer Energien endlich an die Realität der Netzkapazitäten zu koppeln, ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Vernunft.

Dass die Grünen dagegen Sturm laufen, überrascht niemanden. Schließlich war es ihre Politik, die den Strompreis in Deutschland auf ein europäisches Spitzenniveau getrieben hat. Und genau dieser hohe Strompreis ist einer der Hauptgründe, warum die deutsche Industrie abwandert, warum Arbeitsplätze verloren gehen und warum immer mehr Bürger am Ende des Monats nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Es wird höchste Zeit, dass in der deutschen Energiepolitik wieder Pragmatismus statt Ideologie regiert.

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