
Pentagon in Alarmbereitschaft: US-Militär für Großangriff auf Iran noch nicht gerüstet

Während die Spannungen im Nahen Osten auf ein bedrohliches Niveau eskalieren, offenbaren hochrangige US-Beamte eine unbequeme Wahrheit: Das amerikanische Militär ist für einen umfassenden Schlag gegen den Iran schlichtweg nicht vorbereitet. Lediglich begrenzte Luftangriffe wären derzeit möglich – ein Eingeständnis, das die strategische Verwundbarkeit der Supermacht in der Region schonungslos offenlegt.
Trump hält seine Karten bedeckt
Präsident Donald Trump bestätigte am Samstag, dass ein Plan für den Iran existiere, doch dessen Details würden naturgemäß unter Verschluss bleiben. „Wir können ihnen den Plan nicht verraten", erklärte Trump mit der ihm eigenen Direktheit. „Wenn ich ihnen den Plan erzählen würde, wäre das fast so schlimm wie ihn euch zu erzählen – es könnte sogar schlimmer sein, ehrlich gesagt." Diese Geheimniskrämerei sorgt bei den Golfstaaten-Verbündeten für erhebliche Nervosität. Mehrere Partner beklagen, sie würden völlig „im Dunkeln" gelassen, was die nächsten Schritte Washingtons betrifft.
Das Pentagon fürchtet die iranische Vergeltung
Die Zurückhaltung des Pentagons hat einen konkreten Grund: Die amerikanischen Truppen und Stützpunkte in der Region sind gefährlich exponiert. Teheran hat unmissverständlich klargemacht, dass jeder Angriff auf iranisches Territorium einen totalen Krieg auslösen würde. Iranische Offizielle haben wiederholt betont, ihre Antwort werde keineswegs begrenzt ausfallen – vielmehr würde das beträchtliche Arsenal an ballistischen Raketen auf amerikanische Einrichtungen in der Region und auf Israel niedergehen.
Besonders beunruhigend für westliche Militärstrategen: Ein Großteil dieser Waffen kann aus gut geschützten unterirdischen Bunkern und Tunnelsystemen abgefeuert werden, die selbst präzisionsgelenkte Munition nur schwer erreichen kann.
Hektische Verstärkung der Luftabwehr
Das Pentagon reagiert mit einer fieberhaften Verlegung zusätzlicher Luftabwehrsysteme in die Region. THAAD-Batterien und Patriot-Systeme werden derzeit an Stützpunkte in Jordanien, Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien und Katar verlegt. Die bereits vorhandenen Zerstörer mit Fähigkeiten zur Abwehr von Luftbedrohungen reichen offenbar bei weitem nicht aus.
„Das US-Militär könnte begrenzte Luftangriffe auf den Iran durchführen, wenn der Präsident heute einen Angriff anordnen würde. Aber die Art von entscheidendem Angriff, den Trump das Militär vorzubereiten gebeten hat, würde wahrscheinlich eine proportionale Antwort des Iran provozieren."
Die Lehren aus dem Juni-Krieg
Noch frisch in Erinnerung ist der zwölftägige Konflikt im Juni 2025, als iranische ballistische Raketen, Drohnen und sogar Hyperschallgeschosse auf Tel Aviv und andere israelische Städte niedergingen. Die Schäden waren nach Einschätzung von Experten erheblich größer, als Israel öffentlich einräumte. Diese Erfahrung hat die strategische Kalkulation in Washington und Jerusalem grundlegend verändert.
Ali Shamkhani, Berater des iranischen Obersten Führers, drohte bereits damit, das Herz Tel Avivs und alle Unterstützer Israels zu treffen. Diese Rhetorik verdeutlicht Teherans gewachsenes Selbstbewusstsein – und die reale Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation.
Eine Region am Abgrund
Die aktuelle Lage zeigt einmal mehr, wie fragil das geopolitische Gleichgewicht im Nahen Osten geworden ist. Während die Großmächte ihre Schachfiguren positionieren, schwebt über der gesamten Region das Damoklesschwert eines Flächenbrandes. Für Anleger bedeutet diese Unsicherheit vor allem eines: Die Notwendigkeit, das eigene Portfolio gegen geopolitische Risiken abzusichern. In Zeiten derartiger Instabilität haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber historisch als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – eine Absicherung, die in keinem diversifizierten Anlageportfolio fehlen sollte.












