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Kettner Edelmetalle
22.05.2026
21:57 Uhr

Pentagon zieht die Reißleine: 14-Milliarden-Dollar-Waffendeal mit Taiwan auf Eis – Peking zeigt seine Krallen

Was sich derzeit zwischen Washington, Peking und Taipeh abspielt, gleicht einem geopolitischen Schachspiel der besonderen Art – und der Westen scheint dabei einige seiner wichtigsten Figuren zu opfern. Die Trump-Administration hat einen Waffendeal mit Taiwan im Volumen von satten 14 Milliarden Dollar vorerst auf Eis gelegt. Offiziell heißt es, man wolle die eigenen Munitionsbestände für den schwelenden Konflikt mit dem Iran sichern. Doch wer genau hinsieht, erkennt schnell: Hier geht es um deutlich mehr als nur um leere Lagerhäuser.

Pekings unsichtbare Hand

Wie die Financial Times unter Berufung auf eingeweihte Quellen berichtet, habe China einen geplanten Besuch von Elbridge Colby, dem Unter-Staatssekretär für Verteidigungspolitik im Pentagon, blockiert. Die Botschaft aus Peking sei unmissverständlich gewesen: Solange Trump nicht klarstelle, wie er mit dem Taiwan-Waffenpaket zu verfahren gedenke, werde es keine Genehmigung für eine solche Reise geben. Eine diplomatische Geiselnahme par excellence – und die Vereinigten Staaten scheinen sich dieser Erpressung zumindest teilweise zu beugen.

Der amtierende Marineminister Hung Cao bestätigte vor einem Unterausschuss des Senats für Verteidigungshaushalt, dass die Waffenlieferungen tatsächlich pausiert würden. Seine Begründung: Man müsse sicherstellen, dass genügend Raketen und Abfangsysteme für die Operation "Epic Fury" – also den Konflikt mit dem Iran – zur Verfügung stünden. Cao versicherte, man habe "reichlich" davon, wolle aber lieber auf Nummer sicher gehen.

Widersprüche im Weißen Haus

Doch diese Erklärung gerät bereits ins Wanken, bevor sie überhaupt richtig ausgesprochen wurde. Denn Trump selbst hatte den Verkaufsstopp in einem Interview mit Fox News ganz anders begründet. Er habe das Paket schlicht noch nicht freigegeben und werde "sehen, was passiert". Es könne als "Verhandlungschip" gegenüber China dienen. Mit Xi Jinping habe er das Thema "ausführlich" besprochen.

Senator Mitch McConnell aus Kentucky reagierte auf diese Auskünfte sichtlich beunruhigt. Die Entscheidung liege nun bei Verteidigungsminister Pete Hegseth, was den republikanischen Senator zu der ernüchternden Bemerkung veranlasste, genau das sei "wirklich besorgniserregend".

Wenn der Hegemon ins Stolpern gerät

Die Vorgänge offenbaren ein beunruhigendes Bild: Der lang andauernde Iran-Krieg laugt offenbar die militärischen Kapazitäten der USA aus. Bereits zuvor wurden Militärgüter und Luftabwehrsysteme aus der südostasiatischen Region abgezogen, um sie im Nahen Osten einzusetzen. Die Folge ist eine geschwächte Position des Pentagons im Indopazifik – ausgerechnet in jener Region, die Washington offiziell zur strategischen Priorität erklärt hat.

Trumps wiederholt zur Schau gestellte "wunderbare" Freundschaft mit Xi Jinping erweist sich indes als brüchige Fassade. Seine jüngste China-Reise habe keinerlei Durchbruch gebracht, und Peking nutzt nun die Gelegenheit, die amerikanische Schwäche schamlos auszuspielen. Während die Trump-Administration noch damit prahlt, mehr Waffen an Taiwan verkauft zu haben als jeder US-Präsident vor ihr, scheint die kommunistische Führung in Peking entschlossen, jeden dieser Verkäufe mit einem hohen diplomatischen Preisschild zu versehen.

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Für den deutschen Beobachter sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Wenn selbst die Vereinigten Staaten mit ihrem Verteidigungsbudget von über 800 Milliarden Dollar an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen, was sagt das über die militärische Realität in Europa aus? Die Bundeswehr, die nach Jahrzehnten politischer Vernachlässigung ohnehin in einem desolaten Zustand ist, könnte in einem ernsthaften Konfliktfall keine 48 Stunden durchhalten – das haben interne Berichte immer wieder gezeigt. Stattdessen pumpt die Große Koalition unter Friedrich Merz nun 500 Milliarden Euro in ein Sondervermögen, dessen tatsächlicher Effekt auf die Verteidigungsfähigkeit mehr als fragwürdig bleibt, während die Inflation den Bürger weiter auspresst.

Geopolitische Unsicherheit als Konstante

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Welt instabiler ist denn je. Konflikte im Nahen Osten, ein schwelender Großmachtkonflikt zwischen Washington und Peking, der nicht endende Krieg in der Ukraine – all diese Faktoren verdichten sich zu einem Cocktail, der für Anleger und Bürger gleichermaßen brandgefährlich werden kann. In solchen Zeiten wenden sich kluge Köpfe seit Jahrtausenden bewährten Wertspeichern zu. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in Krisen aller Art ihre Robustheit unter Beweis gestellt und bieten eine sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio – unabhängig von politischen Wirrungen in Washington oder Peking.

Hinweis: Die vorstehenden Ausführungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Sie stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keinerlei Haftung.

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