
Pleitewelle rollt ungebremst: Tausende Arbeitsplätze in Gefahr
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Abwärtsspirale, die sich mit jedem Monat tiefer in das Fundament des einstigen Exportweltmeisters frisst. Die neuesten Zahlen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeichnen ein düsteres Bild: Im Januar 2026 wurden 1.391 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften registriert. Das sind zwar acht Prozent weniger als im Dezember – doch vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Entwarnung kann keine Rede sein.
Fast 17.000 Arbeitsplätze auf einen Schlag bedroht
Besonders alarmierend ist die Dimension der menschlichen Tragödien hinter den nüchternen Statistiken. Allein in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen seien im vergangenen Monat knapp 17.000 Arbeitsplätze betroffen gewesen. Das entspreche einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Dezember 2025 und sogar 18 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, eine Familie, eine Existenz – und ein Staat, der offenkundig nicht in der Lage ist, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Gedeihen zu schaffen.
Unter den betroffenen Unternehmen befanden sich den Angaben zufolge mehrere größere Personaldienstleister, eine namhafte Autovermietung sowie ein bedeutender Gebäudedienstleister. Branchen also, die einst als Rückgrat der deutschen Dienstleistungswirtschaft galten.
Experten erwarten keine Besserung vor April
Die Prognosen der IWH-Experten lesen sich wie ein Krankenbericht ohne Therapieplan. Für das erste Quartal 2026 würden weiterhin hohe Insolvenzzahlen erwartet. Erst ab April sei eine gewisse „Entspannung möglich" – wobei man sich fragen darf, was dieses Wort in einem solchen Kontext überhaupt noch bedeutet. Denn selbst im optimistischsten Szenario rechne man lediglich mit einer „Stabilisierung auf hohem Niveau". Eine Stabilisierung auf hohem Niveau – das ist, als würde man einem Patienten auf der Intensivstation mitteilen, sein Zustand habe sich stabilisiert. Technisch korrekt, aber kaum beruhigend.
Die Wurzeln der Misere
Wer nach den Ursachen dieser Pleitewelle sucht, muss nicht lange graben. Jahre einer ideologiegetriebenen Energiepolitik, explodierende Bürokratiekosten, eine erdrückende Steuerlast und eine Infrastruktur, die in weiten Teilen des Landes den Charme der Nachkriegszeit versprüht – all das hat den Standort Deutschland systematisch geschwächt. Die Ampelregierung hat mit ihrer Politik der Verbote und Bevormundung den Mittelstand an den Rand der Belastbarkeit getrieben. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz den Kurs tatsächlich korrigieren wird, bleibt abzuwarten. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur klingt zunächst vielversprechend, doch es sind Schulden – Schulden, die kommende Generationen werden bezahlen müssen.
Hinzu kommen die massiven Zollerhöhungen der Trump-Administration, die mit 20 Prozent auf EU-Importe die exportabhängige deutsche Wirtschaft zusätzlich unter Druck setzen. Ein perfekter Sturm, der sich über dem Wirtschaftsstandort Deutschland zusammenbraut.
Edelmetalle als Fels in der Brandung
In Zeiten, in denen Unternehmen reihenweise in die Insolvenz schlittern und Arbeitsplätze wie Dominosteine fallen, zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Während Firmenanteile über Nacht wertlos werden können, hat Gold über Jahrtausende seinen Wert bewahrt. Wer sein Vermögen breit streut und physische Edelmetalle als solide Basis in sein Portfolio integriert, schützt sich gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend fragilen Wirtschaftsordnung.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen.

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