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13.05.2026
06:04 Uhr

Politisches Erdbeben: AfD zieht in YouGov-Umfrage mit sechs Punkten Vorsprung an der Union vorbei

Politisches Erdbeben: AfD zieht in YouGov-Umfrage mit sechs Punkten Vorsprung an der Union vorbei

Die politische Landschaft Deutschlands verschiebt sich in einer Geschwindigkeit, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Eine aktuelle YouGov-Erhebung dokumentiert, was sich in den vergangenen Monaten immer deutlicher abzeichnete: Die Union befindet sich im freien Fall, während die AfD von Rekord zu Rekord eilt. Mit sechs Prozentpunkten Vorsprung hat sich die Partei um Alice Weidel und Tino Chrupalla nun so weit von CDU und CSU abgesetzt wie in keiner früheren Umfrage dieses Instituts.

Die nackten Zahlen: Ein Debakel für Schwarz-Rot

Die AfD erreicht in der Sonntagsfrage 28 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als noch im April und gleichzeitig der höchste jemals von YouGov gemessene Wert für diese Partei. Auch das Insa-Institut bestätigt diesen Trend mit identischem Wert. Die Union dagegen schrumpft auf 22 Prozent, der niedrigste Stand seit fast fünf Jahren. Was die SPD betrifft, so verharrt sie gemeinsam mit den Grünen bei jeweils 13 Prozent – ein bitteres Zeugnis für eine Koalition, die mit dem Versprechen einer politischen Wende angetreten war.

Die Linke kommt auf elf Prozent, während FDP und BSW mit jeweils vier Prozent weiterhin außerhalb des Bundestages liegen würden. Die politische Mathematik ist eindeutig: Eine Koalition aus Union und SPD hätte derzeit keine eigene Mehrheit mehr. Das ist mehr als eine statistische Randnotiz – es ist die Quittung für eine Regierungsarbeit, die offenbar an den Bedürfnissen der Bürger vorbeiläuft.

Die Brandmauer bröckelt – und niemand sollte überrascht sein

Besonders aufschlussreich ist der Befund zur sogenannten „Brandmauer". Nur noch 46 Prozent der Deutschen halten die kategorische Ausgrenzung der zweitstärksten politischen Kraft des Landes für richtig. 41 Prozent lehnen diese Praxis mittlerweile ab. Im Februar 2025, dem Monat der Bundestagswahl, lag die Zustimmung noch bei 54 Prozent. Innerhalb von 15 Monaten hat das politische Konstrukt der Ausgrenzung damit acht Prozentpunkte an Rückhalt verloren.

Den dramatischsten Bruch erlebt die Unionswählerschaft selbst: Nur noch 50 Prozent der CDU- und CSU-Anhänger unterstützen die Brandmauer – ein Einbruch um neun Prozentpunkte. Wer hätte es gedacht? Wenn man seinen eigenen Wählern jahrelang erklärt, mit wem sie gefälligst nicht sympathisieren dürfen, während man gleichzeitig deren inhaltliche Anliegen ignoriert, dann darf man sich über solche Zahlen kaum wundern.

Gestiegen ist die Zustimmung zur Ausgrenzung interessanterweise nur bei den Wählern jener Parteien, die ohnehin im linken Spektrum verankert sind: Grüne (89 Prozent), Linke (76 Prozent) und SPD (74 Prozent). Ein Lehrstück über die Polarisierung, die diese künstliche Mauer in der Gesellschaft erzeugt hat.

Friedrich Merz – Absturz eines Kanzlers

Der Bundeskanzler erreicht in dieser Erhebung einen neuen Tiefpunkt. Lediglich 15 Prozent der Bürger bewerten seine Arbeit positiv, ein Minus von fünf Punkten gegenüber April. 81 Prozent stellen ihm ein schlechtes Zeugnis aus. Selbst in seiner eigenen Wählerschaft schwindet der Rückhalt dramatisch: Nur noch 38 Prozent der Unionsanhänger sind mit ihrem Parteichef zufrieden – ein Einbruch um acht Prozentpunkte binnen eines Monats. Auch beim Koalitionspartner SPD sackt sein Ansehen um acht Punkte auf magere 16 Prozent ab.

Mit der Bundesregierung insgesamt sind nur noch 16 Prozent der Bürger zufrieden – drei Punkte weniger als im Vormonat. 82 Prozent sind unzufrieden. Das ist kein Stimmungstief, das ist eine Vertrauenskrise epochalen Ausmaßes.

Die Ursachen liegen auf der Hand

Wer sich fragt, woher dieser politische Erdrutsch rührt, muss nicht lange suchen. Der Kanzler hatte vor seiner Wahl versprochen, keine neuen Schulden zu machen – und ließ stattdessen ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchwinken, das Generationen kommender Steuerzahler in die Pflicht nimmt. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde im Grundgesetz verankert, mit allen daraus folgenden Belastungen für Industrie und Privathaushalte. Die Migrationsfrage, einer der Hauptgründe für den Regierungswechsel, harrt einer überzeugenden Lösung. Stattdessen drängen, wie selbst die SPD-Sozialministerin einräumte, immer mehr Zuwanderer in unsere Sozialsysteme.

Die Kriminalität in Deutschland verharrt auf Rekordniveau, Messerangriffe gehören zur traurigen Normalität, und die wirtschaftliche Substanz des Landes erodiert in einem Tempo, das nur noch von der Geduld der Bürger übertroffen wird. Es ist nicht so, dass diese Wähler aus heiterem Himmel abwandern würden – sie wenden sich ab, weil sie sich von der etablierten Politik verraten fühlen.

Was bedeutet das für die Vermögenssicherung?

In Zeiten politischer Instabilität, schwindenden Vertrauens in Regierungen und ausufernder Staatsverschuldung gewinnt eine alte Wahrheit neue Relevanz: Wer sein Vermögen ausschließlich auf Versprechen der Politik gründet, baut auf Sand. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker in turbulenten Zeiten erwiesen. Sie sind unabhängig von politischen Mehrheiten, kennen keine Brandmauern und sind keinem Kanzlerwort verpflichtet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was in unsicheren Zeiten am wertvollsten ist: Beständigkeit.

Hinweis zur Anlageberatung

Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und für seine Anlageentscheidungen selbst die Verantwortung zu tragen. Eine Haftung für getroffene Entscheidungen auf Basis dieses Artikels wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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