
Rentner am Schweizer Bahnhof vor einfahrenden Zug gestoßen – Täter auf der Flucht
Was sich am vergangenen Sonntagnachmittag am Bahnhof Grenchen Nord im Kanton Solothurn abspielte, liest sich wie ein Albtraum – und ist doch bittere Realität. Ein älterer Herr, der nichts weiter tat als auf seinen Zug zu warten, wurde von einem Unbekannten angesprochen, nach Geld gefragt und Sekunden später brutal ins Gleisbett gestoßen. Der einfahrende Zug erfasste den Rentner. Er überlebte – schwer verletzt.
Die Tat: Kaltblütig und ohne Vorwarnung
Nach Angaben der Kantonspolizei Solothurn näherte sich der Angreifer dem älteren Mann zunächst mit einer scheinbar harmlosen Frage nach Geld. Doch was wie eine alltägliche Bettelei begann, endete in einem Akt roher Gewalt. Unmittelbar nach der Geldforderung stieß der Unbekannte sein Opfer in die Gleise – genau in dem Moment, als ein Zug in den Bahnhof einfuhr. Der Rentner erlitt schwerste Verletzungen an den Beinen und musste per Rettungshelikopter in ein Krankenhaus geflogen werden. Sein Zustand sei ernst, hieß es.
Der Täter? Flüchtig. Er verschwand nach der Tat seelenruhig in Richtung der Bahnhofsparkplätze. Die Polizei beschreibt ihn als etwa 180 Zentimeter groß, mit langen Haaren, Bart und einem Rucksack. Offenbar hatte er zuvor auch andere Personen im Bahnhofsbereich angesprochen. Die Ermittlungen laufen, Zeugen werden dringend gesucht.
Ein erschreckendes Muster quer durch Europa
Man könnte diesen Vorfall als tragischen Einzelfall abtun. Doch wer die Nachrichten der vergangenen Monate auch nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat, dem dürfte sich ein beunruhigendes Muster aufdrängen. Erst im August 2024 verlor eine 16-Jährige am Bahnhof Friedland in Niedersachsen ihr Leben, nachdem sie mutmaßlich von einem abgelehnten irakischen Asylbewerber vor einen Güterzug gestoßen worden war. Der 31-jährige Tatverdächtige befindet sich seither in psychiatrischer Behandlung – ein Unterbringungsbefehl wurde erlassen, die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt wegen Totschlagsverdachts.
Und als wäre das nicht genug: Ende Januar 2025 riss ein 25-jähriger Südsudanese in Hamburg eine 18-jährige Frau mit sich vor eine einfahrende U-Bahn. Beide kamen ums Leben. Die Mordkommission des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen. Zwei Menschen, die sich nie zuvor begegnet waren – und doch durch eine Sekunde des Wahnsinns für immer miteinander verbunden.
Bahnhöfe als Angsträume
Was einst Orte des Aufbruchs und der Mobilität waren, mutiert zunehmend zu Schauplätzen unfassbarer Gewalt. Bahnsteige, auf denen Familien mit Kindern stehen, Pendler ihrem Alltag nachgehen und Rentner ihre wohlverdiente Freizeit genießen wollen, werden zu Tatorten. Und die politische Antwort? Sie bleibt – wie so oft – erschreckend dünn.
Man fragt sich unweigerlich: Wie viele solcher Vorfälle müssen sich noch ereignen, bis die Verantwortlichen in den Regierungen Europas begreifen, dass Sicherheit im öffentlichen Raum kein Luxus ist, sondern ein Grundrecht? Wie viele Rentner müssen vor Züge gestoßen, wie viele junge Frauen in den Tod gerissen werden, bevor konsequent gehandelt wird?
Die Geduld der Bürger hat Grenzen
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines wachsenden Teils der europäischen Bevölkerung: Die zunehmende Gewalt im öffentlichen Raum ist kein Naturereignis. Sie ist das Ergebnis einer jahrelangen Politik des Wegschauens, der falschen Toleranz und der ideologischen Verblendung. Wer die Sicherheit seiner Bürger nicht gewährleisten kann – oder will –, hat in einem Regierungsamt nichts verloren.
Der Rentner in Grenchen Nord hatte Glück im Unglück. Er überlebte. Doch die psychischen und physischen Narben werden bleiben – bei ihm und bei allen, die den Vorfall mit ansehen mussten. Europa braucht Politiker, die den Schutz ihrer Bürger wieder zur obersten Priorität machen. Nicht morgen. Jetzt.

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