
Schweizer Großbank UBS sperrt Konten eines eigenen Staatsbürgers – auf Geheiß der EU
Was sich derzeit in der Schweiz abspielt, liest sich wie ein Lehrstück über den schleichenden Souveränitätsverlust westlicher Nationen. Die Großbank UBS hat am 22. Februar 2026 sämtliche Konten und Kreditkarten des ehemaligen Schweizer Obersts Jacques Baud gesperrt – und zwar ohne Vorankündigung, ohne richterlichen Beschluss und ohne dass die Schweiz die zugrundeliegenden EU-Sanktionen überhaupt übernommen hätte. Ein Vorgang, der jedem freiheitsliebenden Bürger die Nackenhaare aufstellen sollte.
Ein Anruf, der alles sagt
Baud steht seit dem 15. Dezember 2025 auf der Sanktionsliste des Rates der Europäischen Union. Die Schweizer Regierung hat diese Sanktionen ausdrücklich nicht übernommen und sogar einen offiziellen Protest an Brüssel gerichtet. Selbst das belgische Finanzministerium habe Baud am 6. Februar erlaubt, auf sein belgisches Bankkonto zuzugreifen und Geldtransfers zwischen seinem Schweizer und seinem belgischen Konto zu tätigen. Doch was kümmert das die UBS?
Am 13. Februar soll eine UBS-Mitarbeiterin Baud telefonisch kontaktiert und mit entwaffnender Direktheit gefragt haben: „Guten Tag, stehen Sie unter Sanktionen?" Wenige Tage später waren alle seine Bank- und Kreditkarten gesperrt. Baud berichtet, er habe nicht einmal mehr seine Zeitungsabonnements bei der New York Times und dem Wall Street Journal aufrechterhalten können. So sieht sie also aus, die moderne Form der Ächtung – nicht durch Gerichte, sondern durch Algorithmen und vorauseilenden Gehorsam.
Vorauseilender Gehorsam als Geschäftsmodell
Die Stellungnahme des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zu diesem Vorgang ist dabei fast noch erschreckender als die Kontosperrung selbst. Die Behörde erklärte lapidar, dass Banken „aus Risiko- und Reputationsgründen frei" seien, Maßnahmen zu ergreifen, die über die minimalen gesetzlichen Anforderungen der Schweiz hinausgingen, und ihre Geschäftspraktiken an internationale Sanktionen anzupassen. Mit anderen Worten: Der Staat wäscht seine Hände in Unschuld, während eine Privatbank die Drecksarbeit erledigt.
Man muss sich diese Konstruktion auf der Zunge zergehen lassen. Ein souveräner Staat lehnt Sanktionen einer supranationalen Organisation ab, protestiert sogar dagegen – und dann setzt eine seiner größten Banken genau diese Sanktionen eigenmächtig um. Wer braucht noch formelle Unterwerfung, wenn die Konzerne bereits von sich aus kuschen?
Die EU als verlängerter Arm in fremde Staaten
Dieser Fall offenbart ein strukturelles Problem, das weit über die Schweiz hinausreicht und auch für Deutschland höchst relevant ist. Die Europäische Union hat sich unter der Führung von Ursula von der Leyen zu einem Sanktionsapparat entwickelt, dessen Tentakel längst über die eigenen Grenzen hinausgreifen. Wenn selbst Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz de facto gezwungen werden, Brüsseler Beschlüsse umzusetzen – nicht durch Gesetze, sondern durch den vorauseilenden Gehorsam ihrer Finanzinstitute –, dann stellt sich die Frage, was nationale Souveränität im 21. Jahrhundert überhaupt noch wert ist.
Die Reaktionen in der Schweizer Öffentlichkeit fallen dementsprechend heftig aus. Von „institutioneller Kriminalität" ist die Rede, von einem Boykott der UBS, ja sogar von faschistischen Tendenzen. Und tatsächlich: Wenn einem Bürger ohne Gerichtsurteil, ohne Anklage und gegen den ausdrücklichen Willen der eigenen Regierung der Zugang zu seinem Geld verwehrt wird, dann hat das mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun.
Ein Weckruf für alle, die ihr Vermögen schützen wollen
Der Fall Baud ist ein Paradebeispiel dafür, wie fragil das digitale Finanzsystem geworden ist. Wer sein gesamtes Vermögen auf Bankkonten und in digitalen Zahlungssystemen hält, macht sich verwundbar – nicht nur gegenüber Hackern, sondern gegenüber politischer Willkür. Ein Knopfdruck genügt, und man ist vom wirtschaftlichen Leben abgeschnitten. Kein Einkauf, kein Abonnement, keine Überweisung.
Es ist kein Zufall, dass in den Kommentarspalten zu diesem Vorfall immer wieder zwei Begriffe fallen: Bargeld und Gold. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind keinem Sanktionsregime unterworfen, können nicht per Mausklick gesperrt werden und behalten ihren Wert unabhängig davon, welche politischen Launen gerade in Brüssel herrschen. Wer aus der Geschichte lernen will, der erkennt: In Zeiten zunehmender staatlicher und suprastaatlicher Übergriffigkeit sind physische Werte der letzte Anker individueller Freiheit.
„Obwohl die Schweiz ausdrücklich gesagt hat, dass sie die mich betreffenden Sanktionen nicht übernommen hat und sogar einen Protest an die EU gerichtet hat, hat meine Schweizer Bank UBS einseitig und ohne mich im Voraus zu informieren beschlossen, alle meine Bank- und Kreditkarten zu sperren."
Diese Worte von Jacques Baud sollten als Mahnung dienen – nicht nur für Schweizer Bürger, sondern für jeden Europäer, der glaubt, sein Geld sei auf der Bank sicher. Die digitale Berliner Mauer, von der manche Kommentatoren sprechen, wird nicht aus Beton gebaut. Sie besteht aus Compliance-Abteilungen, Sanktionslisten und dem feigen Opportunismus von Großbanken, die lieber einen einzelnen Kunden opfern, als sich mit Brüssel anzulegen.
Wer sein Vermögen wirklich schützen will, sollte über eine breite Diversifikation nachdenken – und physische Edelmetalle als krisenresistente Beimischung in Betracht ziehen. Denn Gold und Silber kennen keine Kontosperrungen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser. Jeder Anleger ist für seine Investitionen selbst verantwortlich.
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