
Spaniens Linksregierung im freien Fall: Korruption, Radikalisierung und der Schatten des Bürgerkriegs

Was sich derzeit auf der Iberischen Halbinsel abspielt, sollte jedem politisch wachen Europäer die Nackenhaare aufstellen. Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez führt ein Regime, das zwischen Korruptionsskandalen, ideologischer Orientierungslosigkeit und einer schleichenden Radikalisierung zu implodieren droht. Die Parallelen zu gewissen politischen Entwicklungen in Deutschland sind dabei so offensichtlich, dass man sie kaum ignorieren kann.
Der lange Schatten des Bürgerkriegs
Spanien ist ein Land, das seine Vergangenheit nie wirklich bewältigt hat. Der Bürgerkrieg von 1936 bis 1939, der rund eine halbe Million Menschenleben forderte, wirkt wie ein Trauma, das sich durch die Generationen frisst. Für weite Teile der spanischen Linken sei die Revolution von damals eine „verraten und nie vollendet" gebliebene Angelegenheit – ein historischer Groll, der wie ein Glaubensbekenntnis von Generation zu Generation weitergereicht werde.
Unter der Regierung Sánchez wird dieses Ressentiment nun gezielt instrumentalisiert. Die Exhumierung der sterblichen Überreste Francisco Francos war dabei nur der symbolträchtigste Akt eines geschichtsrevisionistischen Programms, das die Geister der Vergangenheit beschwört, anstatt sie endlich ruhen zu lassen. Man fragt sich unwillkürlich: Wer profitiert davon, alte Wunden immer wieder aufzureißen? Die Antwort liegt auf der Hand – eine Regierung, die von der eigenen Unfähigkeit ablenken muss.
Ideologische Leere hinter progressiver Fassade
Spaniens Linke radikalisiert sich, weil ihr schlicht die Ideen ausgegangen sind. Der Marxismus, einst das doktrinäre Rückgrat der globalen Linken, verlor mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion jede Glaubwürdigkeit. Was blieb, ist ein ideologisches Vakuum, das nun mit einem wirren Sammelsurium aus radikalem Umweltaktivismus, Grenzöffnungsfantasien, bedingungsloser Palästina-Solidarität und einer bemerkenswerten Nachsicht gegenüber dem politischen Islam gefüllt wird. Ein inkohärentes Magma, das an die ideologische Beliebigkeit gewisser deutscher Regierungsparteien erinnert.
Vor den Wahlen im Juli 2023 hatte Sánchez den Spaniern das Blaue vom Himmel versprochen: massiven sozialen Wohnungsbau, eine 37,5-Stunden-Woche, kräftige Mindestlohnerhöhungen, kürzere Wartezeiten im Gesundheitswesen, kostenlosen Nahverkehr für junge Menschen. Die Bilanz? Praktisch nichts davon wurde umgesetzt. Keine neuen Sozialwohnungen, explodierende Preise, die Arbeitszeitverkürzung im Parlament gescheitert, Reallöhne durch Inflation aufgefressen, chronische Wartezeiten im Gesundheitssystem unverändert. Ein Muster, das auch deutschen Bürgern schmerzlich bekannt vorkommen dürfte.
Machterhalt um jeden Preis
Um an der Macht zu bleiben, ging Sánchez' Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) Allianzen ein, die jeden Anstand vermissen lassen. Erst mit Podemos, dann mit Sumar – zwei linksextreme Parteien, die sich durch NATO-Feindlichkeit, Russland-Sympathien und obsessive Palästina-Solidarität auszeichnen. Hinzu kommen Bündnisse mit separatistischen Bewegungen. Die einstige moderate Sozialdemokratie wurde auf dem Altar des Machterhalts geopfert, die doktrinäre Kohärenz zugunsten fragwürdiger Koalitionen über Bord geworfen. Opportunismus in Reinkultur.
Korruption bis in den innersten Familienkreis
Doch die ideologische Verwahrlosung ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere heißt Korruption – und sie reicht bis in Sánchez' engste Familie. Der sogenannte Koldo-Ábalos-Skandal hat Dimensionen angenommen, die selbst für südeuropäische Verhältnisse bemerkenswert sind. Es geht um irreguläre öffentliche Aufträge, illegale Provisionen und Bestechungsgelder im Zusammenhang mit Bauverträgen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.
Der ehemalige Verkehrsminister José Luis Ábalos, ein enger Vertrauter von Sánchez, sitzt in Untersuchungshaft – wegen des Verdachts auf kriminelle Vereinigung, Korruption, Veruntreuung und Einflussnahme. Sein ehemaliger Berater Koldo García befindet sich ebenfalls in Untersuchungshaft. Santos Cerdán, ehemaliger Organisationssekretär der PSOE, wird wegen Korruption bei öffentlichen Bauaufträgen ermittelt. Die Guardia Civil untersucht 22 Verträge im Wert von 355 Millionen Euro, die mutmaßlich durch Vetternwirtschaft manipuliert wurden.
Und als wäre das nicht genug, steht auch Sánchez' eigene Familie im Fadenkreuz der Justiz. Seine Ehefrau Begoña Gómez wurde wegen Einflussnahme, Geschäftskorruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und der illegalen Ausübung eines reglementierten Berufs angeklagt. Die Ermittlungen wurden bis mindestens April 2026 verlängert und umfassen Reiseunterlagen seit 2018 – mit Zielen wie der Dominikanischen Republik, dem Kongo, Guinea und Russland. Auch David Sánchez, der Bruder des Premierministers, wird wegen Einflussnahme und Amtsmissbrauchs strafrechtlich verfolgt.
„Der Premierminister steht in diesem Jahr vor zahlreichen juristischen Herausforderungen, die zum Sturz seiner Familie, seiner Partei und seiner Regierung führen könnten", fasst die spanische Tageszeitung El Mundo die Lage zusammen.
Massenlegalisierung illegaler Einwanderer als Verzweiflungstat
Den vorläufigen Höhepunkt der Radikalisierung markierte ein Dekret vom Januar 2026, mit dem zwischen 500.000 und einer Million illegaler Einwanderer auf einen Schlag legalisiert wurden. Was als humanitäre und wirtschaftliche Maßnahme verkauft wurde, löste in der spanischen Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung aus. Die Partei Vox warnte zurecht, dass diese Entscheidung als massiver „Pull-Faktor" wirken und Millionen weiterer illegaler Migranten anziehen werde. Die öffentlichen Dienste, ohnehin bereits am Limit, stünden vor dem Zusammenbruch. Ganze Landstriche Spaniens drifteten zunehmend in ein islamisch geprägtes kulturelles Umfeld ab.
Wer hier Parallelen zur deutschen Migrationspolitik der vergangenen Jahre erkennt, liegt nicht falsch. Die Mechanismen gleichen sich auf erschreckende Weise: Eine ideologisch verblendete Linke, die nationale Interessen dem eigenen Machterhalt und einer vermeintlich moralischen Überlegenheit opfert. Bürger, die sich im eigenen Land zunehmend fremd fühlen. Öffentliche Dienste, die unter der Last zusammenbrechen. Und eine politische Klasse, die jeden Kritiker reflexartig als „rechtsextrem" brandmarkt.
Ein Warnsignal für ganz Europa
Spanien unter Sánchez ist ein Lehrstück dafür, was geschieht, wenn eine Regierung jede ideologische Verankerung verliert und nur noch dem nackten Machterhalt dient. Traumatisiert von der eigenen Geschichte, in die Enge getrieben durch die Justiz und bar jeder intellektuellen Substanz, verschanzt sich die spanische Linke hinter radikalen Dogmen und betreibt eine Politik der maximalen Spaltung.
Die Warnsignale häufen sich. Ob Spanien den Punkt ohne Wiederkehr bereits überschritten hat, wird die nahe Zukunft zeigen. Für Deutschland sollte das Beispiel jedenfalls als Mahnung dienen: Wer traditionelle Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und rechtsstaatliche Prinzipien auf dem Altar ideologischer Experimente opfert, riskiert weit mehr als nur den Verlust einer Wahl. Er riskiert den Zusammenhalt einer ganzen Nation.
In Zeiten solcher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten – nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa – erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Wer sein Portfolio gegen die Folgen politischer Fehlentscheidungen und inflationärer Geldpolitik absichern möchte, tut gut daran, auf bewährte Sachwerte zu setzen.

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