
Spirituelle Erweckung in Amerika: 43 Prozent der US-Bürger berichten von wachsendem Glauben

Während Europa und insbesondere Deutschland sich in einem scheinbar unaufhaltsamen Säkularisierungsprozess befinden, zeichnet sich jenseits des Atlantiks eine bemerkenswerte Gegenbewegung ab. Neue Daten des renommierten Pew Research Centers offenbaren eine erstaunliche Entwicklung: 43 Prozent der erwachsenen Amerikaner geben an, dass ihre Spiritualität im Laufe ihres Lebens gewachsen sei. Dem gegenüber stehen lediglich 11 Prozent, die von einem Rückgang ihres Glaubens berichten.
Die Rückkehr zu traditionellen Werten
Diese Zahlen sind mehr als bloße Statistik – sie spiegeln eine tiefgreifende gesellschaftliche Transformation wider. In einer Zeit, in der progressive Ideologien ein moralisches Vakuum hinterlassen haben, scheinen sich die Amerikaner wieder auf ihre spirituellen Wurzeln zu besinnen. Die Kernüberzeugungen bleiben dabei bemerkenswert stabil: 86 Prozent bejahen die Existenz einer Seele, 83 Prozent glauben an Gott oder einen universellen Geist, 79 Prozent spüren etwas Spirituelles jenseits der natürlichen Welt, und 70 Prozent erwarten ein Leben nach dem Tod.
Besonders aufschlussreich ist die Stabilisierung der christlichen Identifikation bei etwa 63 Prozent der Bevölkerung, nachdem jahrelang ein stetiger Rückgang zu verzeichnen war. Der Anteil der religiös Ungebundenen – Atheisten, Agnostiker und sogenannte „Nones" – hat sich bei rund 28 Prozent eingependelt und wächst nicht mehr weiter.
Bibeln, Apps und christliche Musik boomen
Die Zahlen werden durch handfeste Marktdaten untermauert. Die Bibelverkäufe sind seit 2022 um atemberaubende 41,6 Prozent gestiegen. Im Jahr 2023 wurden 14,2 Millionen Exemplare verkauft, in den ersten zehn Monaten 2024 bereits 13,7 Millionen – und das in einem ansonsten stagnierenden Buchmarkt. Downloads von Religions- und Spiritualitäts-Apps explodierten seit 2019 um 79,5 Prozent. Anwendungen wie YouVersion Bible und Hallow ziehen Millionen Nutzer an, die nach Bibelstudium, Gebet und Meditation suchen.
Auch die Musikindustrie verzeichnet diesen Trend: Christliche Musik auf Spotify verzeichnete im selben Zeitraum einen Anstieg der Streams um 50 Prozent. Künstler wie Forrest Frank, Brandon Lake und Elevation Worship erreichen ein Massenpublikum.
Die Generation Z sucht Orientierung im Glauben
Besonders bemerkenswert ist, dass diese spirituelle Erweckung maßgeblich von jungen Menschen getragen wird. Die Generation Z zeigt laut der Studie „State of the Bible" der American Bible Society ein gesteigertes Interesse an Jesus und der Bibel. Vor allem junge Männer suchen in unsicheren Zeiten nach der Struktur und Gemeinschaft, die der Glaube bietet. Ist dies nicht ein deutliches Zeichen dafür, dass die Woke-Ideologie mit ihrer Auflösung aller Gewissheiten letztlich in eine Sackgasse führt?
„Wir müssen die Religion zurückbringen. Und zwar viel stärker. Es ist eines der größten Probleme, die wir über einen ziemlich langen Zeitraum hatten."
Mit diesen Worten wandte sich Präsident Donald Trump beim National Prayer Breakfast an die Amerikaner. Seine Botschaft resoniert offenbar mit dem Zeitgeist: „Vom Anbeginn unserer Republik war der Glaube an Gott die ultimative Kraftquelle, die in den Herzen unserer Nation schlägt."
Trumps persönliche Glaubenserfahrung
Trump selbst berichtete von einer Vertiefung seines Glaubens nach dem Attentatsversuch auf sein Leben: „Es hat etwas in mir verändert. Ich fühle mich noch stärker. Ich habe an Gott geglaubt, aber jetzt fühle ich es viel intensiver." Er schrieb sein Überleben göttlicher Intervention zu und betonte: „Ich glaube wirklich, dass man ohne Religion, ohne diesen Glauben, nicht glücklich sein kann."
Ein Lehrstück für Deutschland?
Während in den USA eine spirituelle Renaissance zu beobachten ist, scheint Deutschland weiterhin den entgegengesetzten Weg zu gehen. Die Kirchenaustritte erreichen hierzulande Rekordwerte, traditionelle Werte werden systematisch dekonstruiert, und die Familie als Keimzelle der Gesellschaft wird von progressiven Kräften permanent in Frage gestellt. Vielleicht sollten wir einen Blick über den Atlantik wagen und uns fragen, ob nicht auch wir von einer Rückbesinnung auf unsere christlich-abendländischen Wurzeln profitieren könnten. Denn eines zeigen die amerikanischen Daten deutlich: In Zeiten politischer Umwälzungen und gesellschaftlichen Chaos suchen Menschen nach Halt – und finden ihn oft im Glauben.
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