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Kettner Edelmetalle
01.04.2026
14:14 Uhr

Systematische Falschmeldungen: Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Fall Ulmen/Fernandes die Wahrheit verbog

Was passiert, wenn Deutschlands mächtigster Medienapparat – finanziert durch Milliarden an Zwangsgebühren – reihenweise Falschmeldungen verbreitet? Im Fall der Schauspielerin Collien Fernandes und ihres Ex-Mannes Christian Ulmen liefert der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein erschreckendes Lehrstück darüber, wie nachlässig, tendenziös und bisweilen geradezu fahrlässig mit der Wahrheit umgegangen wird.

Der Ursprung: Ein Spiegel-Bericht und seine fatale Wirkung

Am 19. März 2026 berichtete der Spiegel über schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann. Ulmen soll unter ihrer Identität mit rund 30 Männern Kontakt aufgenommen, dabei erotische Bilder und Videos verschickt sowie „Onlineaffären und Telefonsex" geführt haben. Der Vorwurf lautete also: Identitätsdiebstahl über soziale Netzwerke. Nicht mehr, nicht weniger. Von sogenannten Deepfakes – also KI-generierten oder KI-manipulierten Medieninhalten – war im Spiegel-Bericht zu keinem Zeitpunkt die Rede, wenngleich der Text dies durchaus suggeriert haben mag.

Doch was machten die Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks daraus? Sie dichteten die Geschichte kurzerhand um, spitzten sie zu und schufen ein Narrativ, das mit den tatsächlichen Vorwürfen nur noch wenig gemein hatte. Aus Identitätsdiebstahl wurden plötzlich „KI-generierte Pornografie", „Deepfake-Pornos" und „künstlich hergestellte Filme". Eine bemerkenswerte journalistische Eigenleistung – allerdings nicht im positiven Sinne.

Die Tagesschau: Falschmeldung zur besten Sendezeit

Besonders brisant: Die 20-Uhr-Ausgabe der ARD-Tagesschau – jene Nachrichtensendung, die sich selbst als Goldstandard des deutschen Journalismus begreift – griff am 29. März den Fall auf. In der Originalausgabe hieß es, Fernandes werfe ihrem Ex-Mann vor, „solche Videos im Internet verbreitet" zu haben. Ulmen bestreite dies. Pikant daran: Die entsprechende Sequenz wurde nachträglich in der ARD-Mediathek stillschweigend herausgeschnitten. Keine Richtigstellung zur besten Sendezeit, kein Wort der Entschuldigung vor Millionen Zuschauern. Stattdessen: leises Vertuschen.

Wer sich fragt, warum das Vertrauen der Bürger in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk seit Jahren erodiert, findet hier eine der Antworten. Man stelle sich nur einmal vor, ein privates Medium hätte sich derart grobe Schnitzer geleistet – der Aufschrei wäre ohrenbetäubend gewesen.

Deutschlandfunk, Tagesschau24, WDR: Eine Kaskade der Desinformation

Doch die Tagesschau war bei weitem nicht der einzige Sender, der sich im Eifer des Gefechts von den Fakten verabschiedete. Deutschlandfunk Kultur behauptete in einem Artikel, Fernandes werfe Ulmen vor, „KI-generierte Pornografie mit Fotos von ihr verbreitet" zu haben. Eine Korrektur? Fehlanzeige. Der Text steht offenbar bis heute unverändert im Netz.

Tagesschau24 setzte noch einen drauf und schrieb, Ulmen habe „mithilfe von KI Deepfake-Pornos von ihr erstellt und geteilt". Auch diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage in den ursprünglichen Vorwürfen von Fernandes. Korrigiert wurde auch hier nichts.

Der WDR wiederum berichtete, Fernandes habe Anzeige wegen „Deepfakes" und „gefälschter Nacktbilder" erstattet und Ulmen habe gestanden, „Deepfakes von ihr" erstellt zu haben. Immerhin: Der WDR korrigierte seinen Text nachträglich und räumte ein, dass die ursprüngliche Darstellung „fälschlicherweise" so formuliert gewesen sei. Ein schwacher Trost für all jene, die die Falschmeldung bereits konsumiert und für bare Münze genommen hatten.

Einzelfälle? Wohl kaum.

Bei dieser schieren Masse an identischen Fehlern in verschiedenen Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von „Einzelfällen" oder „kleineren redaktionellen Versehen" zu sprechen, wäre geradezu grotesk. Was sich hier offenbart, ist ein systemisches Versagen – oder schlimmer noch: eine bewusste Kampagne. Ob aus ideologischer Überzeugung, aus Nachlässigkeit oder aus dem blinden Vertrauen darauf, dass der Spiegel schon recht haben werde – das Ergebnis bleibt dasselbe: Millionen von Bürgern wurden mit nachweislich falschen Informationen versorgt.

Die politischen Folgen: Gesetzesverschärfung auf Basis von Falschmeldungen

Besonders alarmierend sind die politischen Konsequenzen dieser medialen Fehlleistungen. Justizministerin Stefanie Hubig nutzte die aufgeheizte Stimmung, um eine Verschärfung der Internetgesetze voranzutreiben. Bereits das bloße Erstellen von Deepfakes soll künftig strafrechtlich sanktioniert werden können. Zehntausende Menschen gingen auf die Straße, um gegen „digitale Gewalt" zu demonstrieren – aufgestachelt durch eine Berichterstattung, die in wesentlichen Teilen schlicht unwahr war.

Man muss kein Verfassungsrechtler sein, um zu erkennen, wie gefährlich diese Dynamik ist. Wenn Gesetze auf der Grundlage von Falschmeldungen verschärft werden, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk – der eigentlich als Korrektiv und Garant für verlässliche Information dienen sollte – selbst zum Treiber von Desinformation wird, dann steht es schlecht um die Meinungsfreiheit in diesem Land. Die Frage drängt sich auf: Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?

Ein Symptom des Verfalls

Der Fall Ulmen/Fernandes ist kein isoliertes Phänomen. Er reiht sich ein in eine lange Liste von Verfehlungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der sich zunehmend als verlängerter Arm politischer Interessen geriert, statt seiner eigentlichen Aufgabe nachzukommen: der unabhängigen, faktenbasierten Berichterstattung. Dass ausgerechnet jene Sender, die über acht Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen pro Jahr kassieren, derart elementare journalistische Standards missachten, ist ein Skandal, der weit über den konkreten Fall hinausweist.

Der deutsche Bürger zahlt zwangsweise für ein System, das ihn belügt – und das anschließend die eigenen Fehler klammheimlich aus der Mediathek schneidet, statt sie offen einzugestehen. Wer angesichts solcher Zustände noch immer behauptet, eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei nicht dringend nötig, der hat entweder nicht hingeschaut – oder profitiert selbst von diesem maroden System.

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