
Taiwan schiebt japanischen Provokateur nach Pro-China-Video ab
Die taiwanesischen Behörden haben durchgegriffen: Ein japanischer Staatsbürger wurde aus dem Land abgeschoben, nachdem er in einem Social-Media-Video mit einer kommunistischen China-Flagge posierte und behauptete, Taiwan gehöre zu China. Der Vorfall ereignete sich ausgerechnet in Ximending, einem der beliebtesten Touristenviertel Taipehs, das als pulsierendes Zentrum der taiwanesischen Jugendkultur gilt.
Provokation im Herzen Taipehs
Die National Immigration Agency (NIA) Taiwans reagierte prompt, nachdem das Video am 24. August in den sozialen Medien aufgetaucht war. Die Aufnahmen zeigten zwei japanische Staatsangehörige, wobei einer von ihnen demonstrativ die rote Flagge der Volksrepublik China schwenkte und die umstrittene Aussage "Taiwan gehört zu China" tätigte. Ein Affront, der in der demokratischen Inselrepublik nicht unbeantwortet bleiben konnte.
Was diese Aktion besonders brisant macht: Der Japaner wählte für seine Propaganda-Show ausgerechnet Ximending – ein Viertel, das wie kaum ein anderer Ort für die lebendige, freie taiwanesische Kultur steht. Hier, wo sich täglich tausende junge Taiwanesen treffen, ihre Freiheit genießen und ihre eigenständige Identität zelebrieren, versuchte der Provokateur seine pro-kommunistische Botschaft zu verbreiten.
Klare Kante gegen Pekings Propaganda
Die schnelle Reaktion der taiwanesischen Behörden sendet ein deutliches Signal: Wer die Souveränität und demokratischen Werte Taiwans untergräbt, muss mit Konsequenzen rechnen. Während in Deutschland oft endlos diskutiert wird, bevor Störenfriede abgeschoben werden, zeigt Taiwan, wie entschlossenes Handeln aussieht.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Provokationen, mit denen Peking versucht, seinen Anspruch auf Taiwan zu untermauern. Dabei nutzt das kommunistische Regime zunehmend auch ausländische Akteure, um seine Propaganda zu verbreiten. Dass ausgerechnet ein Japaner – aus einem Land, das selbst unter Chinas aggressiver Außenpolitik leidet – sich für diese Zwecke einspannen lässt, wirft Fragen auf.
Taiwan verteidigt seine Demokratie
Die Abschiebung des japanischen Staatsbürgers zeigt: Taiwan lässt sich nicht einschüchtern. Während die kommunistische Führung in Peking mit militärischen Drohgebärden und Propaganda-Aktionen versucht, die freie Inselrepublik unter Druck zu setzen, verteidigt Taiwan seine hart erkämpfte Demokratie mit rechtsstaatlichen Mitteln.
"Taiwan gehört zu China" – diese Aussage ist nicht nur historisch falsch, sondern auch ein direkter Angriff auf die Selbstbestimmung von 23 Millionen Taiwanesen, die in freien Wahlen ihre eigene Regierung wählen.
Die Entschlossenheit Taiwans sollte auch westlichen Demokratien als Vorbild dienen. Während hierzulande oft zögerlich agiert wird, wenn es um die Verteidigung demokratischer Werte geht, zeigt Taiwan, dass klare Grenzen gezogen werden müssen. Wer die freiheitliche Grundordnung eines Landes aktiv untergräbt, kann nicht erwarten, weiterhin als Gast willkommen zu sein.
Ein Weckruf für den Westen
Der Vorfall in Taipei sollte auch in Berlin aufhorchen lassen. Während die deutsche Politik oft naiv auf Chinas Charmeoffensiven reagiert und wirtschaftliche Interessen über demokratische Prinzipien stellt, demonstriert Taiwan, wie man autoritären Regimen die Stirn bietet. Die kleine Inselrepublik, die von Peking permanent bedroht wird, zeigt mehr Rückgrat als so manche europäische Großmacht.
In Zeiten, in denen autoritäre Regime weltweit auf dem Vormarsch sind, braucht es diese klaren Signale. Taiwan hat verstanden: Demokratie und Freiheit müssen aktiv verteidigt werden – notfalls auch durch konsequente Abschiebungen von Provokateuren, die im Auftrag autoritärer Regime agieren.
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