
Tödlicher Bombenanschlag auf Moskauer Polizei: Der schmutzige Krieg erreicht das Herz der russischen Hauptstadt
Genau vier Jahre nach Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine hat eine verheerende Explosion im Zentrum Moskaus erneut deutlich gemacht, dass der Krieg längst nicht mehr nur an der Front tobt. Ein Sprengsatz detonierte in der Nacht zum Dienstag direkt neben einem Polizeistreifenwagen am Sawjolowski-Bahnhofsplatz – einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der russischen Hauptstadt. Ein Polizist kam ums Leben, zwei weitere wurden teils schwer verletzt.
Ein gezielter Angriff mitten in Moskau
Die Details des Anschlags lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um eine gezielte Attacke handelte. Der Täter soll sich dem Streifenwagen genähert und den Sprengsatz unmittelbar daneben gezündet haben. Das Fahrzeug wurde massiv beschädigt, die Fenster barsten, Trümmer verteilten sich über den gesamten Platz. Für einen der Beamten kam jede Hilfe zu spät.
Bemerkenswert – und durchaus bezeichnend für die Informationslage in Russland – waren die widersprüchlichen Angaben des Innenministeriums. Zunächst hieß es, der Täter sei geflohen. Nur wenige Minuten später korrigierte die Behörde ihre Darstellung: Nach Auswertung von Überwachungsaufnahmen sei der Mann tot am Tatort aufgefunden worden. Lokale Berichte deuten auf einen Selbstmordanschlag hin. Über das verwendete Sprengmittel und das Motiv des Attentäters machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Eine beunruhigende Serie von Anschlägen
Dieser Vorfall reiht sich ein in eine erschreckende Kette von Attentaten, die Russlands Hauptstadt in den vergangenen Monaten erschüttert haben. Erst im Dezember 2025 waren zwei Polizisten bei einer Explosion im Süden Moskaus getötet worden, als sie versuchten, eine verdächtige Person in der Nähe ihres Fahrzeugs festzunehmen. Nur wenige Tage zuvor war in derselben Gegend ein russischer General einem Mordanschlag zum Opfer gefallen.
Anfang dieses Monats wurde zudem ein hochrangiger Offizier des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Wladimir Alexejew, durch mehrere Schüsse schwer verwundet. Alexejew, stellvertretender Leiter des GRU, stand im Westen seit Jahren auf Sanktionslisten – unter anderem wegen seiner mutmaßlichen Rolle bei Cyberangriffen und dem berüchtigten Nowitschok-Anschlag in Großbritannien 2018. Die russischen Behörden machten für diesen Angriff unmissverständlich den ukrainischen Geheimdienst verantwortlich.
Der Schatten des Krieges kriecht tiefer in die Hauptstadt
Was sich hier abzeichnet, ist eine unbequeme Wahrheit für den Kreml: Der Krieg, den Russland vor vier Jahren begonnen hat, schlägt mit zunehmender Wucht auf das eigene Territorium zurück. Was einst als schnelle „Spezialoperation" verkauft wurde, hat sich zu einem Abnutzungskrieg entwickelt, dessen Tentakel nun bis in die Moskauer Innenstadt reichen. Ob es sich bei den Anschlägen tatsächlich um eine von Geheimdiensten orchestrierte verdeckte Kriegsführung handelt, wie manche Beobachter vermuten, bleibt offiziell unbestätigt – doch die Häufung der Vorfälle spricht eine deutliche Sprache.
Für Europa und insbesondere für Deutschland sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg bringt und damit künftige Generationen mit Schulden belastet, bleibt die sicherheitspolitische Lage auf dem Kontinent fragil wie selten zuvor. Der Ukraine-Krieg ist längst kein regionaler Konflikt mehr – er ist ein geopolitisches Erdbeben, dessen Nachbeben auch in Berlin zu spüren sein werden. Wer glaubt, man könne sich mit Gelddrucken und Schuldenmachen aus dieser Krise herausmanövrieren, der irrt gewaltig.
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