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Kettner Edelmetalle
29.12.2025
15:40 Uhr

Trumps Telefondiplomatie mit Putin: Wird Selenskyj zum Bauernopfer im geopolitischen Schachspiel?

Noch bevor der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj überhaupt einen Fuß auf das Gelände von Mar-a-Lago setzen konnte, hatte Donald Trump bereits Fakten geschaffen. Ein über einstündiges Telefonat mit Wladimir Putin – und das ausgerechnet unmittelbar vor dem geplanten Treffen mit dem ukrainischen Staatschef. Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Washington verhandelt direkt mit Moskau, und Kiew droht zum Zuschauer degradiert zu werden.

Putin und Trump auf einer Linie – gegen die EU

Was bei diesem Telefonat besprochen wurde, lässt aufhorchen. Laut Juri Uschakow, dem außenpolitischen Berater des Kremls, seien sich beide Staatschefs einig gewesen, dass eine langfristige Friedenslösung besser sei als die von Ukrainern und Europäern geforderte provisorische Waffenruhe. Eine deutliche Absage an den EU-Plan also, der offenbar in Washington und Moskau gleichermaßen auf Ablehnung stößt. Die Ironie der Geschichte: Während Brüssel sich als unverzichtbarer Friedensstifter inszeniert, werden die europäischen Vorschläge von den eigentlichen Akteuren schlichtweg ignoriert.

Trump selbst formulierte es mit der ihm eigenen Direktheit: Der Krieg werde entweder enden, oder er werde sich noch lange hinziehen und Millionen weitere Menschen das Leben kosten. Eine nüchterne Analyse, die man von europäischen Politikern in dieser Klarheit vergeblich sucht.

Die russischen Vermögenswerte als Zankapfel

Ein besonders heikler Punkt in diesem diplomatischen Minenfeld sind die eingefrorenen russischen Vermögenswerte in Höhe von rund 200 Milliarden Euro. Die EU hatte geplant, diese als Sicherheit für einen Kredit an die Ukraine zu verwenden – ein Vorhaben, das die Verhandlungen zwischen Washington und Moskau beinahe torpediert hätte. Trump hingegen verfolgt einen völlig anderen Ansatz: Er möchte das Geld den Russen zurückgeben und dafür eine Provision kassieren. Ein klassischer Deal, wie man ihn vom Geschäftsmann Trump erwarten würde.

Dass ausgerechnet Frankreichs Macron und Italiens Meloni den EU-Plan in letzter Sekunde stoppten, zeigt die tiefen Risse innerhalb der europäischen Gemeinschaft. Selenskyj, der sich als wortgewaltiger Befürworter der russischen Enteignung positioniert hatte, steht nun mit leeren Händen da. Seine enge Verbindung zu Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen könnte sich als Bumerang erweisen – denn Trump ist auf die EU-Granden bekanntlich nicht gut zu sprechen.

Selenskyjs verzweifelte Suche nach Rückendeckung

Vor seinem Treffen mit Trump versicherte sich Selenskyj noch einmal der Unterstützung der europäischen Staaten und Kanadas. Ob diese Strategie klug war, darf bezweifelt werden. Die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano, deren Kommentare von russischen Staatsmedien gerne aufgegriffen werden, sprach bereits von einer Niederlage für Selenskyj beim EU-Gipfel. Die Europäer hätten Schwäche gezeigt, so die Analyse.

„Er hat nichts, bis ich es absegne. Wir werden also sehen, was er hat."

Mit diesen Worten kommentierte Trump den neuen Friedensplan, den Selenskyj im Gepäck hatte. Eine Aussage, die an Verachtung kaum zu überbieten ist und die Machtverhältnisse unmissverständlich klarstellt.

Die Forderung nach Neuwahlen

Zusätzlichen Druck übt Trump mit seiner Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine aus. Selenskyj wies dies zurück und verwies auf die Gefahr russischer Einmischung. Ein Referendum sei unter den gegenwärtigen Umständen nicht durchführbar, erklärte er. Gleichzeitig betonte er, sich nicht an seinen Posten zu klammern. Eine Gratwanderung, die zeigt, wie sehr der ukrainische Präsident zwischen allen Stühlen sitzt.

Während Selenskyj in Florida um seine politische Zukunft kämpfte, griff Russland erneut Kiew an. Der kanadische Premierminister Mark Carney, bei dem Selenskyj auf dem Weg nach Florida Station machte, nannte die Angriffe „Barbarei". Trump hingegen konterte nüchtern, auch die Ukraine habe Schläge gegen Russland ausgeführt. Eine Äquidistanz, die in europäischen Hauptstädten für Entsetzen sorgen dürfte.

Europas Rolle: Mehr Schein als Sein?

Die EU-Spitzen versicherten Selenskyj zwar ihre volle Unterstützung und betonten, für einen nachhaltigen und gerechten Frieden einzutreten. Doch wie viel diese Worte wert sind, wenn die eigentlichen Entscheidungen zwischen Washington und Moskau getroffen werden, bleibt fraglich. Macrons Forderung, die Europäer müssten vollständig in die sie betreffenden Diskussionen eingebunden werden, klingt angesichts der Realitäten fast schon rührend naiv.

Die Entwicklungen zeigen einmal mehr, dass Europa in der Weltpolitik zunehmend an den Rand gedrängt wird. Während Trump und Putin die Fäden ziehen, bleibt den europäischen Staats- und Regierungschefs nur die Rolle des besorgten Kommentators. Für Deutschland, das unter der neuen Großen Koalition eigentlich wieder mehr Gewicht auf der internationalen Bühne gewinnen wollte, ist dies ein ernüchterndes Signal.

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