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13.01.2026
20:19 Uhr

UBS-Chef Ermotti plant Abgang: Wer übernimmt das Ruder der Schweizer Großbank?

UBS-Chef Ermotti plant Abgang: Wer übernimmt das Ruder der Schweizer Großbank?

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Finanzwelt: Sergio Ermotti, der mächtige Konzernchef der UBS, plant offenbar seinen Rücktritt für April 2027. Was die Financial Times als exklusive Meldung verkauft, wirft fundamentale Fragen über die Zukunft der größten Schweizer Bank auf – und über die Qualität der möglichen Nachfolger.

Ein Abschied mit Ansage

Ermotti hatte bereits früher durchblicken lassen, dass er sein Amt Ende 2026 oder Anfang 2027 niederlegen wolle. Nun verdichten sich die Hinweise, dass der Frühling 2027 der Zeitpunkt sein wird, an dem der erfahrene Bankmanager die Zügel aus der Hand gibt. Doch wer soll das Steuer übernehmen? Die Liste der Kandidaten, die das britische Wirtschaftsblatt präsentiert, liest sich wie ein Who's Who der internationalen Finanzwelt – nur eines fehlt auffällig: ein Schweizer Name.

Als einer der wahrscheinlichsten Nachfolger gilt demnach Aleksandar Ivanovic, der das Asset-Management der UBS leitet. Ebenfalls im Rennen befinden sich die Co-Leiter der Vermögensverwaltung, Iqbal Khan und Robert Karofsky. Hinzu kommt die erst im Oktober ernannte Chief Operating Officer Bea Martin, die offenbar ebenfalls zum engeren Kandidatenkreis zählt.

Die Causa Khan: Ein Kandidat mit Schattenseiten

Besonders brisant erscheint die mögliche Kandidatur von Iqbal Khan. Der Name ist untrennbar mit einem der größten Skandale der jüngeren Schweizer Bankengeschichte verbunden. Khan, einst bei der Credit Suisse tätig, geriet in heftige Konflikte mit der damaligen Führung und wurde sogar beschattet – ein Vorfall, der die gesamte Branche erschütterte und letztlich zum Rücktritt des damaligen CS-Chefs Tidjane Thiam beitrug.

Kritiker warnen eindringlich davor, einen Mann mit dieser Vorgeschichte an die Spitze der UBS zu befördern. Seine Laufbahn sei geprägt von Machtkämpfen und persönlichen Fehden, heißt es in Kommentaren zur Nachfolgedebatte. Wer Verantwortung ernst nehme, müsse hier eine klare Grenze ziehen.

Ermotti als künftiger Verwaltungsratspräsident?

Interessant ist auch, was die Financial Times über Ermottis weitere Zukunft berichtet: Demnach könnte der scheidende CEO der Bank in anderer Funktion erhalten bleiben. Es wird nicht ausgeschlossen, dass Ermotti zu einem späteren Zeitpunkt das Präsidium des Verwaltungsrats übernehmen könnte. Eine solche Rochade wäre in der Schweizer Bankenwelt nicht ungewöhnlich, würde aber Fragen nach der Unabhängigkeit der Aufsichtsgremien aufwerfen.

Wo bleiben die Schweizer Kandidaten?

Was bei der gesamten Nachfolgediskussion besonders ins Auge sticht: Kein einziger Schweizer befindet sich offenbar in der engeren Auswahl für den CEO-Posten der größten Schweizer Bank. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die zeigt, wie international – manche würden sagen: entwurzelt – die Führungsetagen der Großbanken mittlerweile geworden sind.

Die UBS, einst Stolz der Schweizer Finanzindustrie, scheint bei der Besetzung ihrer wichtigsten Position nicht mehr auf einheimische Talente zu setzen. Ob dies ein Zeichen von Weltoffenheit oder ein Symptom für den Mangel an qualifizierten Schweizer Führungskräften ist, darüber lässt sich trefflich streiten.

Kritische Stimmen zur Bankenstrategie

Skeptiker sehen in Ermottis geplantem Abgang auch ein Warnsignal. Die UBS hat nach der Übernahme der Credit Suisse eine enorme Bilanzsumme angehäuft und steht vor gewaltigen Integrationsaufgaben. Manche Beobachter fragen sich, ob der Zeitpunkt des Rücktritts nicht zufällig gewählt ist – kurz bevor möglicherweise unangenehme Wahrheiten ans Licht kommen könnten.

Andere wiederum betonen, dass die UBS heute deutlich besser kapitalisiert sei als noch 2008 und die Finanzmarktaufsicht die Risiken laufend prüfe. Die Debatte zeigt jedoch, wie sensibel das Thema Großbanken in der Schweiz nach wie vor ist – und wie groß das Misstrauen gegenüber den Finanzgiganten bleibt.

Eines steht fest: Die Nachfolge an der UBS-Spitze wird die Finanzwelt noch lange beschäftigen. Und die Frage, ob die richtige Person gefunden wird, könnte über das Schicksal der Bank – und damit auch über die Stabilität des Schweizer Finanzplatzes – entscheiden.

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