
US-Anleger verschlafen den Gold-Boom: Investmentbank sieht enormes Aufholpotenzial
Während das gelbe Edelmetall von Rekord zu Rekord eilt, scheinen amerikanische Investoren wie paralysiert an der Seitenlinie zu verharren. Eine aktuelle Analyse von Goldman Sachs offenbart eine erstaunliche Diskrepanz zwischen der Goldpreisentwicklung und den tatsächlichen Beständen in US-Portfolios – ein Umstand, der weitreichende Konsequenzen für die künftige Preisentwicklung haben könnte.
Die erschreckende Untergewichtung amerikanischer Anleger
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gold-ETFs machten im zweiten Quartal gerade einmal 0,17 Prozent der US-Finanzportfolios aus. Dieser Wert liegt sage und schreibe sechs Basispunkte unter dem Höchststand von 2012 – und das, obwohl der Goldpreis in den vergangenen zehn Jahren eine beeindruckende Rallye hingelegt hat. Wie kann es sein, dass amerikanische Anleger derart sträflich die Zeichen der Zeit ignorieren?
Selbst institutionelle Investoren, die eigentlich über professionelle Analysekapazitäten verfügen sollten, zeigen sich erstaunlich zurückhaltend. Weniger als die Hälfte der großen Institutionen hält überhaupt Gold-ETFs in ihren Portfolios. Und jene, die sich zu einem Engagement durchringen konnten, weisen dem Edelmetall typischerweise lediglich 0,1 bis 0,5 Prozent ihres Gesamtportfolios zu. Eine geradezu homöopathische Dosis angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Verwerfungen unserer Zeit.
Physisches Gold: Die große Leerstelle
Noch dramatischer präsentiert sich die Situation beim physischen Gold. Während die globalen ETF-Zuflüsse seit Jahresbeginn rund 400 Tonnen betragen, ist die Nachfrage nach physischem Gold in den USA mit lediglich 11 bis 15 Tonnen in den vergangenen zwölf Monaten geradezu verschwindend gering. Diese Zahlen werfen unweigerlich die Frage auf, ob amerikanische Anleger die fundamentale Bedeutung von physischem Edelmetallbesitz schlichtweg nicht verstanden haben.
Die Kluft zwischen Empfehlung und Realität
Besonders pikant erscheint der Widerspruch zwischen den Anlageempfehlungen namhafter Finanzinstitute und dem tatsächlichen Investitionsverhalten. Große Marktteilnehmer wie Citi, UBS und BlackRock empfehlen durchaus substanzielle Goldallokationen – doch die Realität in den Portfolios sieht völlig anders aus. Goldman Sachs identifiziert genau diese Diskrepanz als potenziellen Treiber für die nächste Phase der Gold-Rallye.
Das explosive Aufholpotenzial
Die Investmentbank hat eine bemerkenswerte Rechnung aufgestellt: Eine Erhöhung des Goldanteils in US-Portfolios um lediglich einen Basispunkt könnte die Preise um 1,4 Prozent in die Höhe treiben. Angesichts der massiven Untergewichtung wäre das Aufholpotenzial entsprechend gewaltig. Sollten amerikanische Anleger auch nur ansatzweise beginnen, ihre Goldbestände auf ein vernünftiges Niveau anzuheben, könnte dies eine Nachfragewelle auslösen, die den Goldpreis auf völlig neue Höhen katapultiert.
In Zeiten, in denen die neue US-Administration unter Präsident Trump massive Zollerhöhungen durchsetzt und die Staatsverschuldung weltweit explodiert, erscheint die Zurückhaltung amerikanischer Anleger beim Gold geradezu fahrlässig. Die Geschichte lehrt uns, dass Edelmetalle in Krisenzeiten ihren wahren Wert als Vermögensschutz unter Beweis stellen.
Physische Edelmetalle als Fundament der Vermögenssicherung
Für den weitsichtigen Anleger bietet sich hier eine seltene Gelegenheit. Während die breite Masse noch zögert, können vorausschauende Investoren ihre Portfolios mit physischen Edelmetallen absichern. Gold und Silber in physischer Form bieten dabei den unschätzbaren Vorteil, dass sie keinem Gegenparteirisiko unterliegen und in Zeiten systemischer Krisen als ultimativer Wertspeicher fungieren können.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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