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Kettner Edelmetalle
16.02.2026
10:53 Uhr

Volkswagen am Abgrund: 60 Milliarden Euro Sparprogramm offenbart das ganze Ausmaß der Krise

Volkswagen am Abgrund: 60 Milliarden Euro Sparprogramm offenbart das ganze Ausmaß der Krise

Was sich bei Volkswagen derzeit hinter verschlossenen Türen abspielt, hat das Zeug zum industriellen Drama des Jahrzehnts. Der einstige Stolz der deutschen Automobilindustrie plant offenbar, seine Kosten bis 2028 um sagenhafte 60 Milliarden Euro zu senken – eine Zahl, die selbst hartgesottene Branchenkenner schlucken lässt. Rund 20 Prozent der gesamten Konzernkosten sollen wegfallen. Was klingt wie ein chirurgischer Eingriff, gleicht in Wahrheit eher einer Amputation.

Die Schockwelle aus Wolfsburg

Wie aus einer internen Sitzung der VW-Führungsspitze im Januar bekannt wurde, soll das Sparprogramm weit über alles hinausgehen, was bislang kommuniziert worden war. Ursprünglich war von 15 Milliarden Euro jährlich bis 2030 die Rede gewesen – eine Summe, die man mit dem mächtigen Betriebsrat ausgehandelt hatte, um Werksschließungen zu vermeiden. Doch diese Vereinbarung scheint nun Makulatur. Die neue Zielmarke von 60 Milliarden Euro habe bei der Präsentation vor rund 120 Führungskräften für blankes Entsetzen gesorgt. Und wer kann es ihnen verdenken?

„Das wird ein Sanierungsprogramm", wird ein Beteiligter zitiert. Ein anderer Insider bringt es noch drastischer auf den Punkt: „Es muss auch um Werksschließungen gehen." Damit wäre das Undenkbare plötzlich denkbar – ganze Produktionsstandorte könnten dem Rotstift zum Opfer fallen.

Chinas Schatten über Wolfsburg

Der Hintergrund dieses beispiellosen Sparkurses ist so simpel wie schmerzhaft: Volkswagen kann mit seinen Produktionskosten schlicht nicht mehr mithalten. Chinesische Wettbewerber wie BYD produzieren Fahrzeuge zu einem Bruchteil der Kosten, die in deutschen Werken anfallen. Hohe Stundenlöhne, eine im internationalen Vergleich bescheidene Produktivität und explodierende Sozialversicherungsbeiträge – all das macht jedes in Deutschland gefertigte Automobil zum Luxusprodukt, bevor es überhaupt den Showroom erreicht.

VW will deshalb die sogenannte „Gewinnschwelle" senken. Das bedeutet im Klartext: Autos müssen billiger produziert werden, damit sie zu niedrigeren Preisen verkauft werden können und trotzdem noch Gewinn abwerfen. Ein ehrenwertes Ziel – doch der Weg dorthin führt unweigerlich über Entlassungen, Standortschließungen und schmerzhafte Einschnitte in allen Bereichen, von der Entwicklung über den Vertrieb bis hin zur Verwaltung. Sogar bei den Materialkosten soll gespart werden.

35.000 Stellen nur der Anfang?

Die bereits angekündigte Streichung von 35.000 Arbeitsplätzen bei der Kernmarke VW bis 2030 könnte sich als bloßer Auftakt erweisen. Wenn der Konzern tatsächlich ein Fünftel seiner Kosten eliminieren will, werden weitere Personalreduktionen und die Aufgabe ganzer Standorte kaum zu vermeiden sein. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Gewerkschaften Sturm laufen werden. Doch was nützt der lauteste Protest, wenn die wirtschaftliche Realität keine Alternative lässt?

Das Elektro-Debakel als Brandbeschleuniger

Besonders bitter für den Konzern: Der politisch forcierte und von der Ampelregierung mit ideologischem Eifer vorangetriebene Umstieg auf Elektromobilität hat sich als kostspieliger Irrweg erwiesen. Die E-Auto-Produktion in Sachsen wird wegen massiver Überkapazitäten eingestellt. Milliarden wurden in eine Technologie gepumpt, für die der Markt schlicht nicht bereit war – und möglicherweise nie in dem Maße bereit sein wird, wie es sich grüne Planwirtschaftler in ihren Klimamodellen erträumt haben.

Hier zeigt sich einmal mehr, was geschieht, wenn Politik statt Markt die Richtung vorgibt. Jahrelang wurde die deutsche Automobilindustrie mit Regulierungen, CO₂-Grenzwerten und Verbrennerverboten in eine Richtung gedrängt, die weder den Kundenwünschen noch der wirtschaftlichen Vernunft entsprach. Das Ergebnis? Ein Konzern, der einst die Welt beherrschte, kämpft nun ums nackte Überleben.

Auch Mercedes und andere trifft es hart

Volkswagen steht mit seinen Problemen keineswegs allein. Auch Mercedes-Benz leidet unter sinkenden Margen, und die Ursachen sind dieselben: exorbitante Personalkosten am Standort Deutschland, eine erdrückende Bürokratie und Sozialabgaben, die in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert sind. Die Arbeitgeber tragen rund 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge – eine Last, die im internationalen Wettbewerb zum Mühlstein am Hals der deutschen Industrie geworden ist.

Man fragt sich unwillkürlich: Wann hat Deutschland eigentlich aufgehört, ein attraktiver Industriestandort zu sein? Die Antwort liegt in Jahren verfehlter Politik, in denen Klimaziele wichtiger waren als Arbeitsplätze, in denen Genderbeauftragte schneller eingestellt wurden als Ingenieure, und in denen man lieber über Lastenfahrräder philosophierte als über die Zukunft der Automobilindustrie.

Ein Konzern zwischen Hoffen und Bangen

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Volkswagen den radikalen Umbau tatsächlich stemmen kann. Selbst die geplanten Investitionen von 160 Milliarden Euro binnen fünf Jahren gelten intern bereits als zu hoch. Der Konzern, zu dem neben der Kernmarke auch Audi, Porsche, Škoda, SEAT, CUPRA, Lamborghini, Bentley und Ducati gehören, muss eine bessere Kooperation zwischen seinen Marken erreichen – eine Aufgabe, an der schon mancher Vorgänger gescheitert ist.

Was bleibt, ist ein ernüchterndes Bild: Deutschlands größter Automobilkonzern, einst Symbol für wirtschaftliche Stärke und Ingenieurskunst, steht vor dem härtesten Sanierungsprogramm seiner Geschichte. Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, ganze Werke könnten geschlossen werden. Und während in Wolfsburg um jeden Euro gerungen wird, debattiert man in Berlin weiterhin über Sondervermögen, die nichts anderes sind als Schulden auf Kosten künftiger Generationen.

Wer angesichts solcher Entwicklungen noch immer glaubt, die deutsche Wirtschaftspolitik sei auf dem richtigen Kurs, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Krise bei Volkswagen ist kein Betriebsunfall – sie ist das logische Ergebnis jahrelanger politischer Fehlsteuerung.

Für Anleger, die angesichts der industriellen Verwerfungen nach Stabilität suchen, dürften physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten dienen. Während Aktienkurse von Automobilkonzernen unter Druck geraten und ganze Branchen ins Wanken kommen, hat sich Gold über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt. Eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio kann gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zur Vermögenssicherung beitragen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen könnten, übernehmen wir keinerlei Haftung. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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