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13.01.2026
16:48 Uhr

Vom Kritiker zum Sympathisanten: Bushido kündigt AfD-freundlichen Podcast an

Vom Kritiker zum Sympathisanten: Bushido kündigt AfD-freundlichen Podcast an

Die deutsche Medienlandschaft reibt sich verwundert die Augen. Ausgerechnet Bushido, der Skandalrapper aus Berlin, der noch vor wenigen Jahren AfD-Wähler aus seinem Umfeld verbannte, will nun an einem Podcast teilnehmen, der die Rechtspartei als „einzige Lösung für Deutschland" preist. Ein bemerkenswerter Sinneswandel – oder doch nur geschicktes Kalkül?

Die überraschende Ankündigung auf X

Der Podcaster Kiarash Hossainpour, seinen mehr als 345.000 Followern besser bekannt als „Hoss", kündigte auf der Plattform X eine gemeinsame Sendung mit dem 47-jährigen Rapper an. Die zentrale Frage des geplanten Formats: Warum die AfD die einzige Lösung für Deutschland sei. Die Reaktion des offiziellen Bushido-Kanals fiel knapp, aber unmissverständlich aus: „Bin dabei."

Für aufmerksame Beobachter der deutschen Rap-Szene kommt diese Wendung einem politischen Erdbeben gleich. Noch 2024 hatte Bushido gegenüber der Berliner Zeitung unmissverständlich klargestellt, dass er Menschen, die bereit seien, die AfD zu wählen, nicht in seinem Umfeld haben wolle. Die Partei vertrete eine „absolute Hinterwäldler-Mentalität, mit menschenfeindlichen Gesinnungen", so der Rapper damals.

Wer ist der Mann hinter dem Podcast?

Kiarash Hossainpour, ein in Berlin geborener Unternehmer mit iranischen Wurzeln, hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der deutschen Podcast-Szene gemacht. Der erst 26-Jährige begann nach eigenen Angaben bereits als Jugendlicher mit Webdesign und frühen Bitcoin-Investitionen, die ihm ein beträchtliches Vermögen einbrachten. Mittlerweile lebt er Berichten zufolge in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Sein gemeinsames Format „Hoss und Hopf" mit Philip Hopf entwickelte sich seit September 2022 zu einem der erfolgreichsten Finanzpodcasts im deutschsprachigen Raum. Mit bis zu einer Million Zuhörern pro Folge erreichte das Duo eine beachtliche Reichweite. Im Dezember vergangenen Jahres erschien jedoch die letzte gemeinsame Episode, im Januar gab Hopf das Ende der Zusammenarbeit bekannt.

Ein Muster wird erkennbar

Bushidos vermeintlicher Sinneswandel fügt sich in ein größeres Bild. Bereits vor über zehn Jahren war der Rapper in der ZDF-Sendung „Peter Hahne" zu Gast, wo er gemeinsam mit einem CDU-Bundestagsabgeordneten die konservative Seite der damaligen Merkel-Politik lobte. Ein Praktikum im Bundestag inklusive.

Die Entwicklung zeigt einmal mehr, dass sich die politischen Koordinaten in Deutschland verschieben. Immer mehr Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten scheinen ihre Berührungsängste gegenüber der AfD abzulegen. Ob aus Überzeugung oder aus Frustration über die etablierte Politik – die Grenzen des Sagbaren verschieben sich merklich.

Ein Zeichen der Zeit?

Man mag von Bushido halten, was man will. Doch sein öffentliches Bekenntnis zu einem AfD-freundlichen Format ist symptomatisch für eine Gesellschaft, die zunehmend nach Alternativen zum politischen Establishment sucht. Die Große Koalition unter Friedrich Merz hat es bislang nicht vermocht, das Vertrauen breiter Bevölkerungsschichten zurückzugewinnen. Die anhaltende Migrationskrise, steigende Kriminalität und wirtschaftliche Unsicherheiten treiben immer mehr Bürger in die Arme der Opposition.

Ob der angekündigte Podcast tatsächlich zustande kommt und welche Inhalte er transportieren wird, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest: Die Zeiten, in denen ein öffentliches Bekenntnis zur AfD automatisch das gesellschaftliche Aus bedeutete, scheinen endgültig vorbei zu sein.

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